Wein

Mourvedre

Die Rotweinsorte Mourvèdre kommt hauptsächlich in Spanien und Südfrankreich vor, wird aber auch in Australien und Kalifornien angebaut. Mourvèdre Wein ist international beliebt. Der Ursprung der Mourvèdre ist unklar. Der Monastrell, genannt Mourvèdre, ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich in Südfrankreich, aber auch in Australien und Kalifornien angebaut wird. Die rote Rebsorte Mourvèdre ist vor allem in Südfrankreich, in der Provence, im südlichen Rhonetal und im Languedoc-Roussillon zu Hause.

Bourvèdre – Die Diven mit dem rauhen Reiz

Die Rebsorte heißt in Italien MONASTREELL, in Italien hingegen MOURVÈRE. Es gibt viel gegen sie zu sagen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Winzer der Mosel im Jahr 2100 nach Murvèdre eilen werden. Fast 10.000 Hektar sind mit dem Anbau von Morvèdre in ganz Europa angepflanzt, mehr als sechsmal so viel in den Anbaugebieten Jecla und Yumilla und in einigen angrenzenden Gebieten trifft es viele Bekannte.

Auch wenn viele Spanier auf große Mengen von Mönastrell ( „Mataró“) setzen und es auch in reiner Vielfalt ausdehnen, sind die Weinbauern des franz. Châteauneuf-du-Pape lieber umsichtig. So wird die Südrhône als die nördl. Festung von Murvèdre in ganz Europa erachtet. Nicht nur wegen der klangvollen Bezeichnungen genießt die Rezeptur „Grenache – Synrah – Mourvèdre“ eine gewisse Popularität.

Und was man mit viel Murvèdre machen kann, wenn man sich wagt, das ist in ganz Europa vor allem eine kleine Küstenstadt am Meer. Allerdings wurde die Sorte aufgrund ihrer großen Anfälligkeit für Krankheiten nach Phylloxera- und Mehltau-Katastrophen in die Abwehr gestellt und oft durch andere Varietäten verdrängt. Bei richtiger Reife ist natürlich eine geniale Beilage zu Rind- oder Jagdgerichten und vorzugsweise dekantiertes Fleisch.

Vendange à l’ancienne

Die Traubensorte ist unter dem Markennamen Montrell eine wichtige Traubensorte in Spanien, aus der sie auch abstammt. Die Ende des 14. Jh. zum ersten Mal erwähnte Traubensorte ist eine der ersten auf der spanischen Insel mit dem damals größten Anteil in der Region Valentin. Wahrscheinlich hat die Varietät bereits im 16. Jh. den Schritt über die Grenzen nach Paris gemacht, wo sie heute vor allem im Languedoc-Roussillon und in den Weinanbaugebieten der Provence eine wichtige Bedeutung hat.

Wahrscheinlich stammt der Ortsname von der Gegend rund um den Campingplatz in der Nähe von Valentinstags. In der Kultivierung gestaltet sich die Sorte als recht anspruchsvoll, sprießt verspätet und wächst sehr lange, erfordert vor allem in der späten Reifezeit auch hohe, feuchte Temperaturwerte und bringt am Ende relativ niedrige Ernten.

Waehrend er in den franzoesischen Regionen Languedoc-Roussillon und Provinzen meist mit den Rebsorten Syrhe, Granache, Chinsault und Karignan vermischt wird (nur sehr wenige Weinbauern kultivieren ihn hier), gibt es in den spanischen Regionen, vor allem in seinem Hauptverbreitungsgebiet Mittel- und Suedspanien, hauptsaechlich Monastrellweine. Doch auch hier serviert er gut in einer Cuvee.

Durch das große Interesse an den Weinen der Rhone sind auch in Californien mehrere hundert Hektaren unter Ausbeute, in ähnlicher Weise nimmt er auch in Australien, wo er aber meist den Namen Mattaro trägt, eine nicht unbedeutende Sonderstellung ein.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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