Wein

Müller Thurgau

Die Müller-Thurgauer Reben werden in fast allen deutschen Anbaugebieten angebaut. Der Müller-Thurgau und sein Wein werden erklärt. Weiterempfehlung: Müller Thurgau ist ein zart duftender, vor allem als junger Wein, besonders schmackhafter und prickelnder Weißwein. Der Charakter der Weine aus dem Müller-Thurgau ist delikat, fruchtig und lebendig, mit weicher, bekömmlicher Fruchtsäure, ideal für unsere Bodenseelandschaft. Die Weine dieser Rebsorte haben nicht den besten Ruf, aber es gibt ausgezeichnete Müller-Thurgau-Weine.

Herrmann Müller-Thurgau

Herrmann Müller-Thurgau (* 21. Okt. 1850 in Thurgau und † 18. Jänner 1927 in Wädenswil), ursprünglich Herrmann Müller, war ein eidg. Seinen Namen verdankt er seinem Herkunftskanton Müller-Thurgau. Der Müller-Thurgau stammt aus einer Familie von Bäckern und Winzern, absolvierte zunächst die Pädagogische Hochschule in Kreuzberg bei Bodensee und wurde 1869 Lehrerin an der Gemeindeschule in Steiner am Rhein. 2005 wurde er als Lehrerin eingestellt.

Der Müller-Thurgau ist heute vor allem durch die Traubensorte Müller-Thurgau bekannt, die er nach ihm benannt hat und die er 1882 an der Geisenheimer Rebschule (Rheingau) als neue Sorte einführte. 2 ] Nach der erfolgreichen Überquerung war Müller-Thurgau nicht mehr klar, aus welchen Kreuzungen sich diese neue Rasse entwickelt hatte. Allerdings gilt der Wein als eine der ersten Sorten.

Die neue Sorte wurde als Sorte von Rebsorten wie z. B. des Rieslings und des Silvaners eingeführt. Genetische Studien seit 1998 haben gezeigt, dass es sich um eine Mischung aus den Rebsorten des Rieslings (Mutter) und der Madeline Royal (Vater) handelte. Der Müller-Thurgau hat als erster die Verbindungen zwischen klimatischen Einflüssen und Ruhezeiten bei Weinreben, Zwiebeln und Fruchtbäumen erkannt und untersucht.

Müller-Thurgau erweiterte diese Experimente auf Vorschlag seines Bekannten Augustus Forel auf Verfahren zur Produktion von ungegorenen Fruchtsäften, vor allem von Apfel- und Birnensaft. Der Müller-Thurgau zählt zu den Pionieren auf dem Feld der unfermentierten Säfte. Er hat 330 Artikel über die Physiologie der Pflanzen (103), über Pflanzenerkrankungen (85), Rebenzüchtung (7!), Fermentationsbiologie (111) und diverse andere (24) veröffentlicht.

Traubensorte Müller-Thurgau

Der Müller-Thurgau führt seinen Ursprungsnamen in Anlehnung an die ursprüngliche Muttersorte des Rieslings und Silvaners. Müller-Thurgau hat in der Weinregion Deutschland in den 90er Jahren seine Spitzenposition an den Weinberg abgetreten. Mit einem Anteil von rund 13% spielt diese Varietät jedoch nach wie vor eine herausragende Rolle im heimischen Weinanbau.

Im Jahre 1882 von Herrn Professor Dr. med. Herrmann Müller aus Thurgau (Schweiz) an der damaligen Königsschule für Obstbau, Weinbau und Gärtnerei in Gießenheim erzogen. Im Jahre 1891 ging Müller an die Eidgenössische Forschungs- und Bildungsanstalt in Warschau. Im Jahre 1913 erste Rückkehr von 100 Rebstöcken nach BRD durch die Firma Dr. J. Dern und Bezeichnung der Rebsorte als „Müller-Thurgau-Rebe“.

Noch nie waren die Ansichten von Experten über den Wert einer Rebsorte so widersprüchlich. Sie hat sich in mittelgroßen und niedrigen Weinbergen durchgesetzt und belegt von den 1970er bis 1996 den ersten Rang im Index der Rebsorten in Deutschland. Der Müller-Thurgau – Die Weintrauben sind mittelgroß bis groß, lose bis dicht, kegelförmig, oft schulterförmig.

Das Müller-Thurgau ist schnellwüchsig und zieht tiefe, nicht allzu ausgetrocknete, kühle Bäume vor. Die Kultivierungswerte gelten nach wie vor als gut, da Müller-Thurgau für mittelgroße und untere Standorte gut ist. Auch in weniger gut gefüllten Jahren ist diese Rebsorte noch ein ansprechender Trank. Das Hauptaugenmerk der Klonselektion liegt zurzeit auf weniger ertragreichen, losen Beerenklonen mit untrainierten Trester.

Der Müller-Thurgau ist nicht der qualitativ hochstehende, dicht gefüllte Spitzenwein, sondern der aromatisch-frische Begleiter im Alltag. Aus dem Reifegrad sind daher eine mittelgroße Abstufung im Traubenmostgewicht, eine ausgewogene Säurestruktur sowie gute Aromastoffe, die sich durch eine gesunde Beerenschale auszeichnen, ausschlaggebend für die Ausreifung. Größtenteils gesunde Trauben (5-10 % Fäulnisverträglichkeit) bieten beste Bedingungen für einen attraktiven Müller-Thurgau.

Die besten Müller-Thurgau-Weine können in unserem kühlen und abwechselnd feuchten Klima-Raum produziert werden, obwohl die Empfindlichkeit gegenüber Bötrytis problematisch sein kann. Fruchtig-mineralische Tropfen reflektieren das Mikroklima der Reifungsphase und ermöglichen die Herstellung der begehrten aromatisch-fruchtigen Veranstaltung. Der Müller-Thurgau ist dieser „Zukunftswein“, der sich wirtschaftlich herstellen lässt und gute Basisqualität mit Frucht, Vitalität und Aroma vereint.

Diese Tendenz haben die Frankengruppen „Frank und Frei“ (www.frank-und-frei. de), „Der Müller“, „Inselweinmacher“ (www.inselweinmacher. de) oder „Vielfalter“ (www.dervielfalter. de) bereits aufgenommen und mit grossem Erfolg realisiert. Imitatoren sind zum Nutzen der Müller-Thurgauer Traubensorte und ihrer Züchter sehr willkommen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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