Wein

Müller Thurgau 2014

Typisch Müller-Thurgau, der sich durch seine milde Säure auszeichnet. Verkostung: Müller-Thurgau: Ein Alltagswein, kein Alltagswein; 27.04. 2016 Verkostung: Weisswein: das Beste aus dem „Müller-Thurgau: ein Alltagswein, kein Alltagswein“. Da ist wirklich alles am richtigen Platz, hier zeigt sich der kleine Müller von seiner besten Seite. Mühlerthurgau 2014 „Für die Sorte Müller Thurgau gibt es in Terlan eine Reihe interessanter hügeliger Lagen, wo in unseren höchsten und gleichzeitig steilsten Weinbergen, die bis zu 900 m über dem Meeresspiegel gepflanzt wurden, sehr elegante Weine mit dem typischen Pfirsich- und Muskatton wachsen.

Mühlen-Thurgau naturbelassen 2016

Wie man mit dieser wenig bekannten Cinderella-Rebsorte ohne Schwefelsäure umgehen kann, demonstrieren die beiden mit dieser Müller-Kultur. Da ist wirklich alles am rechten Fleck, hier ist der kleine Müller von seiner besten Seiten. Frische Äpfel, etwas Lila, Pampelmuse und Fenchel grün. Von dem Verzicht auf das Konservierungsmittel profitieren kaum eine andere Sorte so sehr wie Müller-Thurgau, wenn man an die pomadig-prolligen Exemplare aus den 80er Jahren erinnert.

Durch den langen Umgang mit der gut gefüllten Vollhefe wurden enorme Mengen an Kraft spenden. Power-Drink zum Auftakt eines Menus, mit Räucherfisch oder mittlerem Käsegeschmack. Auf jeden Fall versuchen – auch Sie werden Müller-Fans.

Müllers Thurgau 2014

Der delikate und edle Müller Thurgau überzeugt durch seine leichte, würzige Muskatnote mit lebendiger Säuerung. Das Jahr 2014 war ein außergewöhnliches Weinwirtschaftsjahr, das den Weinbauern viel Mühe und Mühe abverlangt. Gegenüber 2013 lag die Vegetationsbleizeit bei ca. 2Wochen.

In der Blütezeit änderte sich das Klima nach einer kleinen Trockenzeit ab anfangs Juni von selbst. Sogar die älteren Weinbauern können sich kaum an einen so regnerischen und sonnigen Tag errinern. Durch die aussergewöhnlichen Klimabedingungen verlangsamte sich die Pflanzenwelt erheblich und die Weintrauben reifen erst zwei Wochen später als zunächst vermutet.

Die Weinlese begann am 9. August 2014, so dass die Weinbauern ruhig bleiben und auf den richtigen Erntezeitpunkt warten mussten. Ab der zweiten Erntewoche, d.h. ab dem 20. September 2014, verbesserte sich das Klima, so dass die Weintrauben in den Mittel- und Hochlagen bei gutem herbstlichen Klima bestens reifen konnten. Damit konnte die Qualität des Jahrganges 2014 insgesamt deutlich verbessert werden.

Die Südtiroler Weinbauregion ist eine der kleineren in Italien. Durch seine geographische Position an der Schnittstelle zwischen dem alpinen Nord und dem mediterranen Süd ist er aber auch einer der vielseitigsten. Zahllose Generationen prägen das Land der Weine, in dem die Weinbauern in verschiedenen klimatischen Zonen, mit wechselndem Boden und in Höhen von 200 bis 1.000 Meter wachsen.

Unter den Weissweinen sind Pinot Bianco, Pinot Bianco, Pinot Gris, Pinot L’Chardonnay und Pinot de la Cruz de la Frontera und Pinot Gris de la Frontera die Hauptgründe dafür, dass die Südtiroler Region neben Pinot Gris und dem Gewürztraminer eine der bedeutendsten ist. Der Alpenhauptkamm schützt die Südtiroler im nördlichen Teil vor den rauhen Strömungen des Atlantiks, im südlichen Teil ist das Gebiet von mediterranem Einfluss durchzogen. Daraus resultieren große Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nachts, die eine edle Reifung gewährleisten.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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