Wein

Müller Thurgau österreich

Aus der Rebsorte Müller-Thurgau entstehen schmackhafte, blumige Weine mit milder Säure. Der Müller-Thurgau ist eine weiße Rebsorte, die heute aus rechtlichen und kommerziellen Gründen auch Rivaner genannt wird. In Europa befinden sich die größten Anbauflächen der Müller-Thurgau-Traube in Ungarn, Österreich, Tschechien und der Slowakei. Hauptsächlich in Niederösterreich und im Burgenland. Zu den typischen Vertretern gehören Frischkäse, Hüttenkäse, Petit Suisse, Quark, trockener, nicht mehr ganz junger Riesling mit wenig Alkohol, junger Silvaner oder Müller-Thurgau.

Weine im Internet bestellen

Mit 42.000 ha ist Müller Thurgau die mit Abstand größte neue Sorte der Welt. Das Fruchtfleisch der Weintrauben ist mittelgroß, grünlich-gelb mit einem klaren Muskatbukett. Die Anbaugebiete befinden sich in den Ländern Ungarns, Österreichs, Deutschlands (vor allem in Badischen, Fränkischen, Pfalz und Moselle ), der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, Luxemburgs, der Schweiz, Italiens, Großbritanniens, Sloweniens, Frankreichs, Moldawiens, Neuseelands, der Vereinigten Staaten, Japans und Chinas.

Die Aromen der Weinsorten sind oft schmackhaft mit floralen, feinfruchtigen und milden Säurearomen. Der Wein hat eine helle bis hellgelbe Färbung mit mittlerem Korpus, meistens einfache alltägliche Weinsorten, die aufgrund ihrer Harmonie oft konsumiert werden. Andere Namen sind z. B. Riwaner, Riesling-Sylvaner, Müller oder Muellerka.

Mueller Thurgau

Der Müller-Thurgau ist eine weisse Traubensorte, die heute aus rechtlichen und kommerziellen Gründen auch unter dem Namen Riwaner bekannt ist. Er wurde 1882 vom schweizerischen Weinforscher Herrmann Müller aus dem Thurgau an der Geisenheimer Versuchsanstalt im Rheinau erzogen. Mit 42.000 Hektar ist Müller-Thurgau die mit Abstand größte neue Kulturpflanze der Welt. Sie hat verhältnismäßig niedrige Anforderungen an die klimatischen und Bodenverhältnisse.

Der Müller-Thurgau ist eine milde, aber aufgrund des niedrigen Säuregehalts fruchtige Sorten. Aus Müller-Thurgau können zwar Spitzenweine gekeltert werden, doch hat die Rebsorte heute in der Öffentlichkeit einen sehr negativen Klang, da sie aufgrund der erreichbaren Ertragsstärke viel zu oft für weniger gute Masseweine verwendet wurde. Diese Rebsorte wird heute sehr oft als „Rivaner“ genannt, nachdem die Trauben des Rieslings und Silvaners zunächst als Elterntrauben galten.

Genetische Studien seit 1998 haben gezeigt, dass es sich um eine Mischung aus den Rebsorten des Rieslings (Mutter) und der Madeline Royal (Vater) handelte. Der in der ganzen Welt verbreitete Name „Riesling×Silvaner“ ist älter, denn er wollte nicht, dass sein Mischling unter seinem eigenen Markennamen in seiner Heimat bekannt wird.

Nach dem Maifrost hat die Sorte eine hohe Blütekraft, da die Augen fruchtbar sind, in der Regel gibt es nur einen geringen Ertragsverlust. Zu den Vorzügen der Traubensorte gehören auch die Schwachstellen des daraus hergestellten Weines, da die Traubensorte oft an Stellen angebaut wird, die für bekanntere Traubensorten wenig oder gar nicht ausreichen. Müller-Thurgau kann jedoch mit einer guten Lage und einem angepassten Renditeziel besonders für Weinanfänger duftende, erfrischende und günstige Tropfen produzieren.

Die Müller-Thurgauer Traube steht nach dem Rheinriesling an zweiter Stelle, wenn es um Neuanpflanzungen von weißen Traubensorten geht.1 Ab 1882 führte Herman Müller in der Versuchsanstalt für Weingärten in München Kreuzbestäubung durch. Müller zog 1891 nach Schleswig-Holstein (Schweiz) und schickte 150 Ausschnitte der neuen Züchter in die Schweiz. 2.

Unter der Nummer 58 gezüchtet wurde der Riesenriesling x Silberling – 1897 vermehrte sich das Holz der Ableger (Eidgenössische Forschungsanstalt für Wädenswil) 1901 die erste Verarbeitung auf Wurzelstockreben und 1903 wurden die ersten Ertragspflanzen der neuen Rebsorte gebaut. Von 1906 bis 1907 bestanden die Versuchsanlagen aus 894 gepfropften Rieslingen x Silvanern auf 7 Rebstöcken.

Im Jahre 1913 erfolgt die erste Rückkehr von 100 Rebstöcken nach Österreich durch die Firma Dr. med. Dern unter der Bezeichnung Müller-Thurgau-Rebe. Das Ergebnis des Anbaus wurde 1938 auf einer Müller-Thurgau-Konferenz in Algerien überprüft. Ab 1945 wurde die Rebsorte im Zuge des Wiederaufbaus und der Umstellung vermehrt angepflanzt. Ab 1969 wurde Müller-Thurgau in die Liste der Sorten nach dem Saatgutvermarktungsgesetz bei Naturschutzzüchtern und Klonzüchtern aufgenommen.

1970 erfolgt die Einstufung als empfehlenswerte Rebsorte in allen Anbaugebieten der Bundesrepublik. Müller-Thurgau erreichte bis 1975 den ersten Rang in Bezug auf die Anbaugebiet. Im Jahre 1980 fand die Fortpflanzung als Klon der Rebsorte Müller-Thurgau statt, wobei Müller selbst nicht ganz genau wusste, welche Elternsorten von ihm genutzt wurden.

Es wurde lange Zeit angenommen, dass es eine Mischung aus Wein und selbst war. Im Jahr 1998 konnte die Firma als Crossing Partner in der österreichischen Klosterkirche mittels gendiagnostischer Methoden (Einsatz spezieller Mikrosatelliten) ausgegrenzt werden.

Madeline Royal wurde als Mutter definiert. Die Sorte 2 Madeline Royal galt als eine Sorte des Gutedels, aber seit einer Studie im Jahr 2009 wird sie als Mischung aus Spätburgunder und Schleppangel betrachtet 3 Die Sorte des weißen Spätburgunders wurde 1933 durch weitere Kreuzungen eines Setzlings (Silvaner × Riesling) mit Müller-Thurgau geschaffen.

Auch bei den nachfolgenden neuen Sorten war Müller-Thurgau beteiligt: Im Jahr 2007 belief sich die bewirtschaftete Fläche der Traubensorte Müller-Thurgau in der Bundesrepublik auf 13.824 Hektar, was 13,7 % der Weinbaufläche ausmacht. Von 1975 bis 1995 belegte er mit rund 25% der Weinbaufläche den ersten Rang, bis er wieder durch Weinreben ersetzt wurde.

Müller-Thurgau wird in Ã-sterreich vor allem als Mischungspartner fÃ?r helle Tischweine und fÃ?r den Unwetterfall bei abnehmender Wichtigkeit eingesetzt.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

Add comment

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.