Wein

Müller Thurgau Rebsorte

Sie gehören in sieben von dreizehn deutschen Anbaugebieten zu den „klassischen“ Rebsorten. Müller-Thurgau (auch: Rivaner) ist die am weitesten verbreitete Weißweinsorte im gesamten fränkischen Weinbaugebiet. Die thermischen Anforderungen von Müller-Thurgau sind hoch, da es sehr empfindlich gegen Winterfrost ist. Die Rebsorte Müller Thurgau mit Erklärung der Herkunft, des Habitus der Pflanze und des Buketts des gewonnenen Weines. Der Müller-Thurgau ist die erfolgreichste und älteste der vielen neuen deutschen Rebsorten.

Mü ller-Thurgau dry – ein Alleskönner zum Verzehr

Müller-Thurgauer sind populäre Flaschenweine, die mit ihren diskreten Früchten für viele Gelegenheiten geeignet sind. Sein delikates Bouquet rückt nie in den Hintergrund, sondern passt zu Gerichten in wohltuender Manier. Durch den milden Säuregehalt ist Müller-Thurgau auch ein Glas mehr Genuss ohne Angst vor Magenverbrennungen.

Müller-Thurgauer Weissweine gibt es als Literwein in zwei Varianten. Für jeden Tag ein guter Tropfen für trockene Weissweine. Feine, elegante Weissweine mit besonders mildem Säuregehalt, zartem Aroma nach Äpfeln, schwarzen Johannisbeeren und Marillen und einem feinen Muskateller. Sie passt unaufdringlich und diskret zum Lunch und Dinner, passt ebenso gut zu frühen und dunklen Snacks und ist “ genau so “ zum Vergnügen.

Dieser Müller-Thurgauer Weisswein ist wie sein getrockneter „Kollege“ ein Alltagswein: süss, aber nicht zu süss, mit feinen fruchtigen Noten von Äpfeln, Johannisbeeren und Aprikosen mit einem Schuss Muskatnuss. Angenehm, nicht nur zum Speisen, sondern auch als Sommerwein und Terassenwein einladend.

Unsere Müller-Thurgau-Reben bauen wir auf beiden Grundstücksseiten an: in Rheingau am leicht nach Südosten ausgerichteten Standort an, in der Pfalz an südlichen und südwestlichen Standorten bei Zell u. Einselthum. Außerdem sind sie in der Nähe von St. Galler Weinbergen gelegen. Im Jahre 1882 wurde die Weißweinsorte Müller-Thurgau von Prof. Dr. Hermann Müller aus dem schweizerischen Thurgau an der Versuchsanstalt für Bodenkultur in der Schweiz angebaut.

Der Name des Synonyms ist eine Zusammenstellung der Wörterriesling und Silvaner, die bis zur „Vaterschaftsanalyse“ als Vater von Müller-Thurgau galten. Der Müller-Thurgau ist eine der am weitesten verbreiteten Traubensorten in ganz Europa. Die thermischen Anforderungen von Müller-Thurgau sind hoch, da es sehr empfindlich gegen Winterfrost ist. In den großen Weinbergen reift die Traube frühzeitig und trägt mittelgrosse, gelblich-grüne, duftende Früchte mit einem klaren Muskataroma.

Rebsortenbeschreibung Müller Thurgau

Die Rebsorte Müller-Thurgau wurde nach dem Thurgauer Weinforscher Herrmann Müller genannt, der sie 1882 an der Geisenheimer Versuchsanstalt brütete. Jüngsten genetischen Befunden zufolge ist es aber wahrscheinlich eine Sorte von Riesenriesling und Madeline Royale. Müller Thurgau ist seit etwa 1920 im Weinbaugebiet rund um die Uhr weitläufig vertreten und ist heute die wichtigste Rebsorte.

Diese Rebsorte wird aus Vermarktungsgründen auch unter dem Namen Riwaner geführt, da Müller Thurgau aufgrund seines großen Ertrags oft als schlechter Massewein gereift ist und sich damit einen guten Namen in der Öffentlichkeit gemacht hat.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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