Müller Thurgau Traube

München-Thurgau

Die Rivaner ist die Rebsorte, die unsere Weinlese normalerweise im Herbst "öffnet", da die Rivaner-Trauben im Vergleich zu anderen Rebsorten vergleichsweise früh reifen. Der Riesling x Königliche Mädchentraube; früher bekannt als Kreuzung zwischen Riesling x Silvaner und Gutedel. Die klassische Rebsorte! Der Müller-Thurgau ist nach seinem Züchter, dem Schweizer Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau, benannt.

Deshalb wird in der Schweiz der grösste Teil der Trauben noch unter Riesling x Silvaner angebaut.

München-Thurgau

Der Thurgauer Prof. Dr. Hermann Müller (1850-1927) überquerte 1882 die Rebsorte in Gelsenheim von der Rebsorte" des Rieslings aus. Jüngste genetische Analysen haben ergeben, dass die Rebsorte eine Mischung aus Whiteriesling und Madeleine Royal ist, einer wohlbekannten Rebsorte. Die Bezeichnung wird nach dem Sortenzüchter ausgewählt. Bei Müller-Thurgau sind dies Müller, Riwaner (Luxemburg, Jugoslawien), RieslingxSylvaner ((Schweiz)).

Folgende Mekmarks sind für diese Varietät angegeben[1]: Triebspitzen leicht grün, leicht flauschig mit rötlicher Note, mittelgroßes Laub, fünf- bis siebenteilig, zutiefst gegabelt, kräftig wellig, Oberseite: leicht blasenförmig, unbehaart, Unterseite: spinnengewebt, entblößt, Blattkante abgeschnitten, Stängel überlappt, Traube mittel bis groß, kegelförmig, oft schulterförmig, lose bis dichte Beere, gut, die Rebsorte ist kräftig und hat niedrige Ansprüche an die Lage.

Die trockenen Tropfen dieser Art eignen sich auch gut zu Fischen und leichteren Gerichten. Edle Süßweine werden nur in kleinem Maßstab hergestellt, da die Edelfäule zu schnell beginnt und die Traube dann spröde wird. Folgende Übersicht gibt einen Einblick in den Müller-Thurgau-Anbau: Die Traubensorte Müller-Thurgau mit dem weinrechtlichen Namen "Rivaner" wird heute neben den Rebsorten des Rieslings und Silvaners als eine klassisch weisse Traubensorte in Deutschland angesehen.

Obwohl die Kreuzungen von dem Thurgauer Johann Müller (1850-1927), der als Rebphysiologe in der ehemaligen Königsschule für Obst, Weine und Gärten in Georgien arbeitete und kultivierte, bereits 132 Jahre bestehen. Auch wenn die kreuzenden Eltern als Rasse mit dem Namen Rosengarten gelistet wurden, hat sich dies nach neuesten Forschungen von 1998 als unrichtig erwiesen.

Jedenfalls was Parent Silvaner angeht. Mit dem Umzug von Prof. Dr. Herrmann Müller 1891 an die Eidgenössische Lehranstalt im schweizerischen Württemberg ischen Raum nahm er auch Zuschnitte von diesen Setzlingen, die am Zürcher See gepflanzt wurden. Der bayerische Staatsökonom Auguste Dürn, der sich sehr aktiv für die Sortenverbreitung in der Bundesrepublik eingesetzt hat, brachte 1913 erstmals 100 Rebstöcke nach Danzig.

Der einprägsame Name "Müller-Thurgau-Rebe" hinterließ auch in der Gemeinde St. Gallen seine Spuren. Ab diesem Zeitpunkt begann der Triumphzug der Rebsorte in der Bundesrepublik mit einer steinigen Anfangszeit, dann wurde das Potenzial der Rebsorte in den Bereichen Züchtung, Entwicklung und Vertrieb erst allmählich entdeckt. Auch wenn der Kultivierungswert der Rebsorte unter maßgeblichen Experten sehr widersprüchlich war, wurden einige der Sorten als nicht typisch oder duftend zurückgewiesen, ab 1945 wurde Müller-Thurgau zunehmend in der Landwirtschaft angebaut.

Vor allem die geplante Umrüstung auf Veredelung und die ersten Maßnahmen zur Flächenkonsolidierung trugen zum Aufschwung bei. Im Jahr 1970 wurde Müller-Thurgau endgültig als empfehlenswerte Traubensorte für alle westlichen Anbauregionen eingestuft. Die Popularität bei den Weinbauern wurde 1975 mit dem ersten Rang im German Grapevine Variety Index erreicht, der bisher vom Green Silvaner gehalten wurde.

Nur 1995 musste sie diesen Platz an die traditionelle weiße Rieslingsorte abtreten. Erfolgreich ist diese Rebsorte auch im Heimatland des Herstellers Müller, in der CH und vor allem im Thuergen. Er wird hier noch'Riesling mal Silvaner' genannt. Doch auch in anderen nordeuropäischen Weinanbauländern wie z. B. Polen, Italien, Ungarn, Schweden, der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik, Slowenien, Kroatien, Lettland, Luxemburg etc. hat sich Müller-Thurgau einen dauerhaften Platz erkämpft.

Müller-Thurgau wird heute vermehrt auch in den neuen Weinanbaugebieten Englands, Polens oder Dänemarks angebaut. Im Norden Italiens (Trentino, Südtirol) liegen diese Sorten im Trend, vor allem die fruchtige, pflanzliche Entwicklung, die an die Entwicklung des Sauvignons erinnert, wird hier angebaut. Die Rebsorte hat auch in Übersee, insbesondere in Neu Seeland, Japans und den Vereinigten Staaten, ihren Weg gefunden, wenn auch mehr als eine Nische.

Müller-Thurgau ist damit die bedeutendste und am weitesten verbreitete neue Rebsorte der Welt. Obwohl der Ausdruck "neue Sorte" heute an Beliebtheit verloren hat und die Anbausorte in den vergangenen Jahren in der Region zurückgegangen ist, ist dies ein großes Lob an den renommierten ersten Weinzüchter. Selbst Prof. Müller war sich nicht ganz im Klaren darüber, welche Elternsorten er eigentlich verwendete.

Der Versuch, die Zucht mit den angeblichen Stammsorten" des Rieslings und Silvaners zu erneuern, brachte immer einen anderen Nachwuchs. Es wurde lange Zeit angenommen, dass es eine Mischung aus Wein und selbst ist. Mit gendiagnostischen Methoden (Einsatz spezieller Mikrosatelliten) konnte 1998 die Firma Silber als Crossing Partner in der österreichischen Klosterkirche ausgeschieden werden.

Vor einigen Jahren konnten die Forscher am Julius-Kühn-Institut in Siebeldingen den Ursprung der Müller-Thurgauer Reben mit neuen, verbesserten genetischen Diagnosemöglichkeiten noch präziser bestimmen: Die Traubensorte Madeline Royal wurde als Pollenspende-Vatersorte anerkannt, eine frühreife Tafelsorte. Müller-Thurgau und Madeline Royal sind auch in phänotypischer Hinsicht bemerkenswert zusammen. Die aktuellen Kultivierungszahlen in der Bundesrepublik und einigen Ländern sowie die Flächenentwicklung von Müller-Thurgau, Riesling u: Silber und Silber sind im Abschnitt Kultivierung und in der folgenden Übersicht aufgeführt:

Bereits seit einigen Jahren sind die jungen Weinsorten des Rivaners oder Müller-Thurgau, die bereits im Monat nach der Lese auf dem Weinmarkt sind, vor allem bei gelegentlichen Weintrinkern für ihren frischen, fruchtigen Charakter bekannt, der durch eine belebende Carbonsäure untermalt wird. Die Zahl der im Müller-Thurgau verarbeiteten Transplantate ist seit 2003 wieder stark gestiegen, was darauf hindeutet, dass die zur Roden anstehenden Müller-Thurgau-Reben wieder durch die gleiche Rebsorte abgelöst werden.

Begünstigt wird diese Tendenz durch den Anstieg der Barrique-Preise, insbesondere bei den Standard-Weißweinsorten, und die Imageverbesserung durch das Rebsorten-Synonym "Rivaner" für den heutigen, zumeist trockenfruchtigen Reifungsstil dieser Rebsorte. Im offenen Weinmarketing hat diese schwach saure Rebsorte einen signifikanten Anteil am Markt, insbesondere in den aufnahmefähigen Weingütern. Da sie oft ohne Ortsangabe vertrieben werden oder in Mischungen enden, gelten sie auch für die Produzenten als "Brotsorte", die somit vor allem im Grundsegment in grösseren Mengen produziert wird.

Die Weinbauvorteile waren für die Beliebtheit dieser Rebsorte bei den Winzern vor allem in den 70er Jahren zweifelsfrei. Der Müller-Thurgau ist durch seine frühe Reife und große Zuverlässigkeit für weniger klimatische Lagen geeignet und zeigt dort seine Vorzüge. Im Unterschied zum Weinriesling sichern die geringen Streuungsneigungen während der Blütezeit den Ernteertrag und damit ein Basiseinkommen des Weinbauers in Jahren mit Regenblüte.

Die anderen Rebsorten brachen mehrfach zusammen, während die Müller-Thurgau-Flächen mindestens zufriedenstellende Ernten ergaben. Vor allem die frühzeitige Erhöhung der Traubengewichte sowie die natürlich niedrigeren Säuregehalte unterscheiden ihn von später heranreifenden Klassikern wie z. B. den Rieslingen und Silvanern. Bei edelsüßen Köstlichkeiten kann eine spätere Ernte eine gute Zeit sein, oft stagnieren die Moste mitten im Monat und die Weintrauben werden spröde und sinken auf den Untergrund.

Allerdings sind die Weinsorten in heissen Jahren und an heissen Standorten oft wenig säurehaltig und haben eine breite Wirkung. Standorte mit niedrigen klimatischen Werten können auch für den Ackerbau frühreifer Arten ungünstig sein, da die Schäden durch Waspen, Wildbret und Vogelarten stark ansteigen und sich Essig- oder Penicilliumfäule (Grünschimmel) auf die geschädigten Flächen ausbreiten können. Unglücklicherweise kann der hohe Ertrag dieser Rebsorte auch ein Manko sein.

Insbesondere Jungpflanzen sind anfällig für Übererträge und damit für eine geringere Ausbeute. Die Alterungskapazität dieser Weinsorten ist gering und die Tendenz zu einem Anstieg des UTA-Gehaltes ist signifikant. Die Folge ist, dass die Reife des Holzes darunter leiden wird, was oft als gering bezeichnet wird. Verglichen mit Sylvaner reift das Holz jedoch viel früher. Bei ausreichender Reife ist immer eine Frostfestigkeit bis -15 Grad Celsius im Sommer und bei guter Reife auch noch darunter gewährleistet.

Müller-Thurgau ist zwar als wenig anspruchsvoll anzusehen, doch darf der Wartungsaufwand nicht zu hoch angesetzt werden, ohne Einbußen bei der Erntequalität zu dulden. Müller-Thurgau ist weniger anfällig für mehrfache Exortionen und wird halb aufrecht gezüchtet, daher ist diese Variante sehr einfach zu pflegen. Der Stachelwuchs ist nicht zu groß, mechanische Entlaubungsmaßnahmen in der Rebzone reichen in der Regel auf der von der Sonne abgewandten Fläche aus, auch um weiteren Säureschaden zu verhindern und ein genügendes Blatt-Frucht-Verhältnis zu erhalten.

Ein halbseitiger mechanischer Blattverlust kurz vor dem Ende der Traube in Kombination mit einer anschließenden botrytiswirksamen Besprühung hat sich in der Anwendung bestens bewiesen. Müller-Thurgau eignet sich gut für andere Standflächen, sofern der Grund tief genug ist. Eine gute Belüftung und Ausrichtung der Rebstöcke ist auch für die östliche oder nördliche Ausrichtung wichtig. Bei Müller-Thurgau gibt es eine Vielzahl von über viele Jahre ausgewählten Sorten, die sich jedoch in ihren Eigenschaften nicht übermäßig voneinander abheben und eine gesunde und effiziente Pflanzkartoffel sind.

Bei dem erratischen Block handelt es sich um eine Müller-Thurgau-Mutation, d.h. eine willkürlich geformte Sprossmutation, die sich an einer Weinrebe ausbildet. Dieser Nachkomme wurde 1971 von Herrn Dr. med. Franz Kümmig in Oberkirch/Baden gefunden und weitervermehrt er weicht vom Müller-Thurgau ab. Die etwas weniger duftende Rebsorte ist als selbständige Rebsorte in der Sortenliste des Bundessortenamts gelistet und wird zu einem kleinen Teil in Badischen und an der Mosel bebaut.

Boulder ]]] ist ein Symbol der Varietät "Bouvier" und somit keine Variante der Varietät Müller-Thurgau. Er entdeckte die Varietät namens P. B. P. B. Müller-Thurgau - aber er hielt sie für eine Veränderung von Müller-Thurgau. Dass es sich dabei um die Rakersburger Traubensorte "Bouvier" handelte, haben DNA-Analyse und ampelographischer Abgleich schon lange gezeigt.

Müller-Thurgau ist leicht chloroseanfällig, daher sollten für kalkhaltige Standorte chloroseresistente Substrate wie z. B. die Sorten Bino, SO 4 gewählt werden. Sogar in dauerhaft bepflanzten Gebieten sollten kräftigere Wurzelstöcke gewählt werden, um die langfristige Lebenskraft der Rebstöcke zu erhalten. Da Müller-Thurgau auch auf Wildholz sehr fruchtbar ist, empfiehlt es sich daher, gut stehender und gesunder Wassertrieb unmittelbar als Rute zu schneiden.

Müller-Thurgau weist zudem eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber Péronospora auf, die durch die Lage oft noch weiter erhöht wird, da später abgeschattete Flächen austrocknen und die auftauende Feuchtigkeit zur Ausfällung neigt. Müller-Thurgau ist auch in typischer Druckstellung (hohe Tag/Nacht Temperaturschwankungen) sehr sensibel gegenüber Uran. Wirtschaftliche Injektionen sind bei Müller-Thurgau ungeeignet, sie reduzieren nicht nur die Ausbeute.

Müller-Thurgau wäre dafür sicher eine der ungeeignetsten Rebsorten, es wäre besser, frühzeitig pilzresistente Weissweinsorten mit diesem Ziel zu pflanzen. Um eine atypische Alterung zu vermeiden, wie sie in der Vergangenheit oft bei produktiven und frühzeitig geernteten Müller-Thurgau-Weinbergen vorkam, sollte auf eine zuverlässige Versorgung mit Nährstoffen und Wasser durch eine standortgerechte konservierende Düngung und Bodenbearbeitung Wert gelegt werden.

Das Ergebnis wäre ein dünner, nicht alterungsbeständiger Wein und ein deutlich reduziertes Holzwachstum. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Kaliumzufuhr geschenkt werden, da insbesondere der Kaliumgehalt in den Weintrauben bei der Ausreifung liegt. Reiche Varietäten wie der Müller-Thurgau weisen im herbstlichen Bereich oft Mangelerscheinungen an den Blättern auf (schwarze Grundblätter oben).

Andererseits erhöht sich die Empfindlichkeit gegenüber Populationen von Trauben wie z. B. Feigen, Phomopsie und Péronospora, da sich der Trocknungsprozess verlangsamt und die Dichte und Dicke der Beeren in den Trauben anhebt. Auch zu massereiche Pflanzen sowie schwer abgemagerte Rebstöcke erleiden eine verminderte Winterfrostbeständigkeit, da die Reife des Holzes bei Müller-Thurgau nicht sehr hoch ist.

Vor allem verkürzte Schnabelsprösslinge mit hoher Traubenneigung sollten gemieden werden; diese können zwischen der Blütezeit und dem Beginn der Reifung vollständig abgetrennt werden, wenn sich das Fruchtbarkeitspotenzial als zu hoch erweist. Gezieltes Ausdünnen ist für besonders fruchtige und trockene Weinsorten in ertragreichen Jahren notwendig. Dies trifft auch auf die Jahre der späten Blütezeit und der Ausreifung zu.

Deshalb können die Weintrauben auch ohne Verdünnung zu rasch reifen, weil die Reben nicht voll waren. Der Müller-Thurgau beginnt in der Hauptsorte meist mit der Ernte neben dem Portugal. Der Müller-Thurgau eignet sich sehr gut für maschinell geerntete Weintrauben, eine Negativselektion kann notwendig sein, insbesondere müssen Weintrauben mit Schadpilzen (Penicillium und Oidium) zuvor auf den Erdboden zerschnitten werden.

Sobald die Weintrauben zu verrotten beginnen, sollten sie geerntet werden, da sich die voll absorbierten Weintrauben im feuchten Zustand wie ein Schwämmchen benehmen und schnell bröckeln. Die Früchte der Weinsorten leiden vor allem unter erhöhter Verrottung. Erst im besonders trocknen Herbst ist eine Spätlese möglich, bis die Früchte schrumpfen und dann körperreiche, würzige, edelsüße Tropfen entstehen.

Eiswein ist sehr rar, aber das ist nicht das Hauptziel dieser Trauben. 2. veredelte und erweiterte Ausgabe, Fa. Dr. Eugen Ulmer GbR, St. Gallen (Hohenheim): 320 Blatt, IBN-Nr. 38001-5719-5. 2. Clarke, O. (1992): weltweit. Müllers Müller-Rüschlikon Verlag, Stuttgart: 260 S., 1.275-01040-9 Götz, G. (2015): Ursprung, Sortenmerkmale und Anbauempfehlung von Müller-Thurgau.

Ausgabe, Fa. Dr. Fraund Verlag, Mainz: 454 S., 1. Ausgabe, 1. Ausgabe, 1. Ausgabe, 1. Ausgabe, 1. Ausgabe, 1. Ausgabe, ISBN 3 921156-27-0 und 1. Ausgabe, 1. Ausgabe, Hillebrand, W., F. & H. und F. S. A. S. Pfaff (1995): Trauben und Wein. Die Traubensorten und Weinsorten in Deutschland. Spezialverlag Dr. Fraund GmH, Mainz: 139 S., 1. Januar 2000, 1. Januar 2000: Deutschlandweinatlas.

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