Wein

Müller Thurgau Weißwein

Mit der Serie mundfein präsentiert sich unser beliebter Klassiker unter den neuen Rassen, der Müller-Thurgau, von seiner besten Seite. White Wine | Müller-Thurgau | Order Badischer Wein vom Kaiserstuhl online. Der Müller-Thurgau ist eine weiße Rebsorte, die in Deutschland nur als neue Sorte nachhaltig Fuß fassen konnte, weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Nach dem Thurgauer Weinforscher Hermann Müller benannt, produziert diese weltweit erfolgreiche Kreuzung zwischen Riesling und Madeleine Royal besonders schäumende, aromatische Weißweine. Der Müller-Thurgau ist frisch, lebendig und fruchtig mit Apfel-, Zitrus- und Mangogeschmack.

Weisswein aus dem Müller-Thurgau

Der Weinstock wird vom Schweizer Herrmann Müller aus dem Thurgau als eine Mischung aus Reben, die sich zwischen den Rebsorten Reben und Silvaner befindet, bezeichnet. Jüngste Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass die Reben nicht das genetische Material von Silvaner, sondern von Gütedel enthalten. Müller-Thurgau wird frühzeitig gelesen, was zu feinfruchtigen, zum Teil etwas blumigen und schmackhaften Muscataroma-Weinen führt. Kommt der Rotwein aus den nordischen Anbaugebieten, ist er etwas knuspriger und erfrischender.

Leichter, fruchtiger Weißwein, der im Vergleich zum Wein einen niedrigeren Säuregehalt und ein leichteres Muskatnussaroma aufweist. Dieser Wein hat in den letzten Dekaden zuweilen mit einem etwas schwachen Ruf zu kämpfen, da große Quantitäten minderwertiger Weine unter diesem Namen vermarktet wurden. Zweitwichtigster Weißwein in der Bundesrepublik nach dem Weißwein.

Müller-Thurgauer Rebsorten sind in allen Regionen Deutschlands zu finden. Das grösste Gebiet befindet sich in Nordrhein-Westfalen (4.300 ha) und Badischen (2.600 ha). Sie beträgt in der Pfälzer Region 2.200 ha, in Frankens rund 1.700 ha, an der Mosel rund 1.100 ha und an der Nationalstraße 550 ha. Müller-Thurgau hat in den 90er Jahren die Spitzenposition in der Weinlandschaft Deutschlands an die Rebsorte Riesling übergeben.

Insgesamt liegt die Anbaufläche in der Bundesrepublik heute bei ca. 13.100ha.

München-Thurgau

Der Müller-Thurgau ist eine weiße Traubensorte, die 1882 vom Weinforscher Herrmann Müller im schweizerischen Thurgau angebaut wurde. Diese Sorte wird auch im trockenen oder halbtrockenen Anbau mit dem Namen des Rivaners bezeichnet; dieser Name ist jedoch etwas irreführend, da er aus einer sprachlichen Verschmelzung der Traubensortenriesling und Silvaner stammt, die lange Zeit als die Stammreben des Müller-Thurgau galten.

In der Tat haben DNA-Analysen Ende des 20. Jh. bewiesen, dass die Mutterreben des Müller-Thurgau der Weinberg ist. Müller-Thurgau ist aufgrund dieses Fehlers auch heute noch teilweise als Rheinriesling mal Silvaner oder Riesling-Sylvaner bekannt. Das Ziel der Verkreuzung zweier Traubensorten ist es, die positiven Merkmale der Mutterreben zu bewahren und die schlechten so weit wie möglich auszulöschen.

Die Intention von Hermann Müller war es, eine Sorte zu kreieren, die die Stärke und Vielschichtigkeit des Riesling mit niedrigen Anforderungen an Lage, Böden und klimatischen Bedingungen verbindet. Im Müller-Thurgau hatte Müller schließlich viele dieser begehrten Eigenschaften kombiniert.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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