Wein

Muscat Traubensorte

Der Muscat Blanc à Petit Grains reift von trocken bis weich und süß. Muskateller d’Alexandrie gilt als weniger intensiv. Der rote Muscat Hamburg ist wohl die einfachste aller für die Weinproduktion verwendeten Muscat-Sorten. Es wird daher viel häufiger für die Herstellung von Tafeltrauben verwendet. Details – Muskateller „L´Amandier“.

Klassischer Weinfehler

Der Muscat Hamburger Rotwein ist wohl die am einfachsten zu verarbeitende Sorte. Der Muscat kommt wahrscheinlich aus Deutschland. Weshalb es den Titel Hamburgs führt, ist nicht klar; es ist keineswegs von dort. Das hat vielleicht damit zu tun, dass er in der ersten Jahreshälfte des 19. Jh. in einem Gewächshaus in der Nähe von Hamburgs beheimatet war.

Diese These paßt jedoch zu der Tatsache, daß Muscat Hamburgs erst 1858 in der Zeitschrift „London Florist“ als Neuerscheinung auftrat. Allerdings haben DNA-Analysen gezeigt, dass Muscat aus der Überquerung von Muscat d‘ Alexandrie und Muscat Großa erwachsen ist. Bisher konnte noch nicht festgestellt werden, wo diese Überquerung stattgefunden hat oder ob sie das Ergebnis eines freiwilligen Selbstverständnisses ist.

Muscat hat sich als Partner für zahlreiche neue Rassen engagiert. Muscat ist eine mittelreifende Weinrebe, die große Ernteerträge bringt. Im Grunde ist diese Sorte als Tafelwein besser geeignet als für die Weinherstellung.

der “ Muscat de Hamburg „.

Tatsächlich gibt es eine rot gefärbte Sorte mit dunkelviolett schimmernden, großen, sehr süssen Weintrauben und saftigen Fleisch sorten, die wie die Hansestadt als “ Muscat de Hamburg “ bezeichnet wird. Ein Wein mit einem intensiven Bukett. Merkwürdigerweise werden diese Weintrauben in Frankreich oft unter dem französichen Begriff „Muscat de Hambourg“, aber auch unter dem englischen Begriff „Blauer Hamburgermuskat “ vertrieben.

Stimmt, es ist verwunderlich, dass die Weinanbaugebiete in der Bundesrepublik alle im Süden der Bundesrepublik angesiedelt sind, vor allem in Nordrhein-Westfalen, in Nordrhein-Westfalen, an der Rheinischen Post, an der Pfälzer Straße, in Thüringen, in Württemberg oder auch in Badisch. Sie haben es zu Recht bemerkt: Die Region um die Hansestadt ist nicht notwendigerweise für ihren hervorragenden Tropfen bekannt.

Früher wurde auch in der Hansestadt in Treibhäusern gedeihen. Die sehr leckere Rebsorte ist eine Mischung aus zwei Sorten, „Muscat d’Alexandrie“ und Frankfurt. Seine Blütezeit erlebt er, als er mitten im 19. Jahrhundert nach Großbritannien ausgeführt wird, wo er „Muscat de Hambourg“ genannt wird.

Dagegen gibt es in der Bundesrepublik einen einzigen Moschuswein aus „Muscat de Hambourg“, den Muskattrollinger. Andernfalls produziert er gute Weintrauben. Man macht in Kalifornien aus „Muscat de Hamboug“ offenbar einen recht anständigen Tropfen, der dort übrigens „Black Hamburg“ genannt wird, von dem ich Ihnen nichts ausrichten kann.

Der “ Muscat de Hamburg “ wird aber auch heute noch in ganz Europa vor allem in den Ländern Europas gepflegt, vor allem in den Ländern Frankreichs, Griechenlands und Rumäniens, aber auch darüber hinaus: die Trauben werden in den Ländern Chinas, Amerikas, Kanadas, Uruguays, Australiens und Südafrikas gezüchtet. Aber auch in Großbritannien, wo er noch in Treibhäusern wächst, für einen kleinen, aber guten Ausstoß.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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