Muskat

Muskatellermuschelbaum

Im Volksmund wird der Samen als Muskatnuss oder Muskatnuss und die Samenschale als Muskatblüte oder Macis bezeichnet. In der Küche spielt es als Gewürz nur eine kleine Nebenrolle, in der Muskatnuss aber überraschende Kräfte für unsere Körperhaut. Zu Rosenkohl, weißem Gemüse wie Spargel, Fleischgerichten, Saucen und Rahmsuppen passt auch Muskatnuss hervorragend. Muskatnuss wird in der italienischen Küche oft in Kombination mit Pasta und Spinat verwendet. Erst wenn der kleine Samenkern gerieben wird und sein feines Pulver sein außergewöhnliches Aroma entfaltet, wird das Geheimnis der Muskatnuss gelüftet: einzigartig warm und wunderbar würzig.

Muskatbaum

Die Muskatnuß (Myristica fragrans) ist eine Pflanze aus der Gruppe der Muskatnußgewächse (Myristicaceae). Als Gewürz werden sein Kern, die Muskatnuß und sein Samenschale Makis eingesetzt. Die Muskatblüte, die einst auf den Banda-Inseln und den Nordmolukken heimisch war, wird heute in anderen Regionen des asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen Kontinents angebaut.

Muskat ist das wichtigste Exportprodukt von Grenada und eine Muskatnuß ist daher Teil der Fahne von Grenada. In den Pflanzungen werden überwiegend Weibchen gezüchtet. Der rundliche, zwei- bis dreifach etwa zwei cm große Keim ist von einer rötlich, fleischig -öligen Samenschale (Arillus) umhüllt. Das Kernstück des Saatguts, wie auch die Samenschale, wird sowohl als Würze als auch als Medikament eingesetzt.

Im Volksmund wird der Keim als Muskat oder Muskatnuß und die Samenschale als Keule oder Makis verwendet. Aus dem Saatgut findet die gewohnte Ausbreitung statt. Die Muskatnuß ist auf der Rote IUCN Liste der gefährdeten Arten[2] - gemeinhin als World Conservation Organisation bekannt - als eine Spezies mit unzureichenden Daten für die Gefahrenkategorisierung ("Data Deficient") aufgeführt.

Die Muskatnüsse in der Mumie haben sich als Palmenfrüchte herausgestellt und es wurde keine Muskatnussbutter zum Einbalsamieren benutzt. 3 ] Es ist kontrovers, ob die Ärzte der Antike bereits Muskatnuß kannten. Bereits im ersten Jh. bezeichnete er dies als Nuß. Jh. war sie bereits in Bosnien bekannt,[6][7] wurden auch in der Volksrepublik Korea eingesetzt.

9 ] Die "Früchte" des Muskatbaums kamen wahrscheinlich mit den Kreuzrittern nach Deutschland. Erste bestätigte Traditionen in ganz Europa kommen von dem afrikanischen und oströmischen Mediziner Simone Seth[10], der im 10. Jh. über Muskatnuß geschrieben hat, "dass sie dem Bauch, der Brust und dem Herz nützt", aber auch vor ihrem übermäßigen Konsum gewarnt hat, "weil sie dann den Därmen schadet".

Nach dem portugiesischen Seemann Alfons de Albaquerque den Weg zu den so genannten Spice Islands frei machte, begann man 1512 zum ersten Mal Muskatnuß als Ware von den Banda-Inseln nach Deutschland zu importieren. 11 ] Damals waren die Spice Islands der einzigste Platz auf der Erde, wo Muskatnuß und Nelken blühten.

Im Jahre 1563 publizierte der Portugiese und Mediziner Gary da Ota ein Buch, das neben etwa 50 weiteren Kräutern auch Hanf, Schlafmittel und Muskatnüsse beschreibt. Im 16. Jh. entwickelte sich Muskatnuß zum ostindischen Goldschatz. Britische, spanische, holländische und Portugiese kämpften um die Früchte des Muskatbaums. Durch diese brutale Vorgehensweise haben sich die Holländer das Muskatnussmonopol für die kommenden 150 Jahre gesichert.

Es dauerte bis 1753, bis der französische Gouverneur von Mauretanien ( "Île de France"), mit dem Schmuggel einiger Muskatnusspflanzen aus dem niederländischen Teil Indiens begann und damit den Plantagenbau auf Mauretanien begann. Es folgten Muskatnussanbau in Singapore, Peñang, Sumatra, Ceylon, Syrien und Westindien. In der Auseinandersetzung um das Muskatnussmonopol fand ein historischer Austausch statt.

Es wurde als ein Platz des fabelhaften Reichtums betrachtet, weil es mit Muskatbäumen bedeckt war. In der Hälfte des 16. Jh. verkaufte der lokale Handel auf den Banda-Inseln zehn Kilo Muskatnuß für weniger als einen Pfennig. Die Muskatnuß wurde in Großbritannien für mehr als zwei Kilo und zehn Schillinge (dann mehr als der wöchentliche Lohn eines Arbeiters) abgesetzt, d.h. ein Preis-Verhältnis von 1 zu 600 Das Ätherische ÖI wird durch Wasserdampfdestillation aus der zerstoßenen Muskatnuß destilliert.

Die Farbe ist blass bis leicht vergilbt und es duftet und schmeckt nach Muskat. Gerade in den Tropen wird Muskatnuß leicht nicht nur von Schädlingen, sondern auch von Pilzen heimgesucht, die zum Teil hoch krebserregende aflatoxische Stoffe ausbilden. Allerdings können BWP-Nüsse ohne Risiko für den Konsumenten zu Muskatnussöl aufbereitet werden. Muskatnussöl ist deshalb auf dem Markt oft günstiger als die entsprechende Anzahl qualitativ hochstehender Muskeln.

Muskatnussbutter wird durch Pressen von Nüssen gewonnen. Er ist ein halb -festes, rotbraunes pflanzliches Fett mit einem intensiven Duft und Aroma nach Muskat. Weltweit wird die Muskatnussproduktion auf 10.000 bis maximal zwölf.000 t pro Jahr geschätz. Der Jahresertrag von Keule sollte zwischen 1500 und 2000 t sein.

Weitere Anbauländer für Muskatnuss sind unter anderem Deutschland, Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, Indien, Pakistan, Japan, Malaysia, Pakistan, Papua-Neuguinea, Singapur, Südafrika, Sri Lanka und die Karibik. Die Muskatnuss wird nach ihrer Grösse in Güteklassen eingeteilt. Die Grösse wird in Granada als Anzahl von Muskatnüssen pro Pfund (454 g) bezeichnet, während in der indonesischen Region die Kategorien B bis E unterteilt werden.

Hochwertige Haselnüsse (60 Stück, Güteklasse A) haben ein Gewicht von fast acht g, am anderen Ende des Gütespektrums liegen die 160 Stück (Güteklasse E), die nun fast drei g ausmachen. Muskat wird vor allem als Würze oder Oleorin, aber auch als Rauschgift eingesetzt. Frische Muskatnuß wird üblicherweise in der Gastronomie eingesetzt, da ihr Duft leicht verflüchtig ist.

Die Würze wird in Kartoffel-, Suppe- und Eintopfgerichten, in Backwaren und oft auch in Fleischspeisen wie Fleischbällchen und Schweinsbraten zubereitet. Das gelborange Fleisch wird zum Kochen von Muskatgelee und Muskatnuss-Sirup benutzt, der mit Palatschinken oder für einen Cocktail zubereitet wird. Muskatnussöl hat in der Nahrungsmittelindustrie einen hohen Stellenwert. Im Vergleich zur Anwendung von gemahlenem Muskatnussöl ergeben sich zahlreiche Vorteile:

Er wird als natürlicher Aromastoff in Bäckereiprodukten, Sirup, Getränke und Süßwaren eingesetzt und ist Teil von Gewürzaromen (meist auf Weizenkleiebasis ), die oft unter dem Markennamen Muskatnussgewürz verkauft werden. Der berauschende Effekt der Muskatnuß wurde 1829 zum ersten Mal von Johann Sebastian H. E. M. E. unter der Adresse Purkyně dargestellt. Muskat wird normalerweise mündlich eingenommen, sehr oft wird sie gebrannt und eingeatmet.

Muskatnuß hat sich aufgrund ihres bahnbrechenden Duftes in solchen Größenordnungen und ihrer unberechenbaren Auswirkungen nicht als Medikament durchsetzen können. Der Rausch der Muskatnuß ist hauptsächlich auf das im Ätherischen ÖI enthaltene Myrizin zurückzuführen. 18 ] Es wird seit langem vermutet, dass diese Wirkstoffe im Organismus zu den für die Auswirkung verantwortlichen amphetaminischen Derivaten metabolisiert werden; nach jüngsten Studien, in denen keine solchen Wirkstoffe im Harn nachzuweisen waren, ist eine unmittelbare Auswirkung eher wahrscheinlich.

Es gibt Berichte über Versuche in der Hippie- und Schülerkultur der 60er und 70er Jahre ohne eine eindeutige Datenbank, und es gibt auch Anwendungsfälle als verhältnismäßig billiges und leicht erhältliches Ersatzmittel bei Menschen ohne Zugriff auf stärkere psychotrope Drogen. Da neben dem gewünschten Effekt eine Vielzahl unangenehmer Nebeneffekte wie Brechreiz, Emesis, Kopfschmerzen und Diarrhöe auftreten[21], aber auch ungewollte psychologische Effekte wie Bedrohungs- und Besorgniszustände sind keine Seltenheit[22], ist der Einsatz nach wie vor niedrig.

Das ätherische Muskatnussöl wird als Geschmacksstoff in Zahncremes und als Aromakorrektur in Arzneimitteln eingesetzt. Muskatbutter kann als Kakaobutterersatz nach Abtrennung des Ätherischen Öles oder zusammen mit anderen Fettarten wie Baumwollsaatöl oder Kokosöl eingesetzt werden. Muskatbutter wird in Deutschland aus minderwertigem Saatgut hergestellt; daraus werden Teelichter, Zahnpasta, Parfüm und Parfüm hergestellt.

Symptome einer Vergiftung durch Muskatnuß werden kaum gemeldet. Die Fallberichte, die in US-Giftkontrollzentren [25] in Kalifornien[26] und Illinois[27] erhoben wurden, betrafen etwa zwei Dritteln bzw. der HÃ?lfte der FÃ?lle die bewusste Verabreichung größerer Drogen, um die genannte positive Nebenwirkungen als Rauschmittel zu prÃ?fen, vor allem bei der Behandlung von unter 20-jÃ?hrigen und unter 20-JÃ?hrigen.

In vielen älteren Fällen geht es auch um Schwangere am Ende des neunzehnten Jahrhundert, als Muskatnuß vorübergehend als Abtreibung diente. Schwere oder unumkehrbare Beschwerden sind sehr rar. Die Wirkung wird ab einer Dosierung von ca. 1 bis 2 Milligramm pro kg Gewicht angezeigt, d.h. eine Dosierung von ca. 5 Gramm[28], dies kann bereits mit einer Muskatnuß erzielt werden.

Allerdings ist nicht klar, ob andere Komponenten der Mutter nicht für einige Effekte zuständig sind. Nur in sehr wenigen Faellen werden chronische Effekte wie Psychosen gemeldet[29].

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