Nerello Mascalese

Mascotas Nerello

Die Rebsorte Nerello Mascalese ist nach Nero d'Avola die am häufigsten angebaute Rebsorte Siziliens. Damit rangiert sie vor der Sorte Nerello Cappuccio. Die Rebsorte Nerello Mascalese ist eine rote Rebsorte, die wie kaum eine andere für Sizilien steht. Der Nerello ist der Name einer großen Familie sizilianischer Reben. Der Nerello wuchs ursprünglich an den Hängen des Ätna.

Mascotas Nerello

Der Mascalese ist eine Rotweinrebsorte, die nach dem Namen D' O'Avola die am meisten angepflanzte ist. Damit steht sie vor der Varietät Nerello Çappuccio. Es gibt für die Provinz oder Großstadt Agigent, Katania, Enna, Messena, Palermos, Ragusa, Syracuse und Trepani Anbaumöglichkeiten. Sie reift spät und wird oft zu Tafelweinen von annehmbarer Güte vermischt.

An den Abhängen des Vulkanes Nerello Mascalese auf einer Seehöhe von 800 bis 1000 m über dem Meeresspiegel. Die Rebsorte kann auch im seltenen Rot des Marsalas eingesetzt werden.

Mascotas Nerello

Nerello Mascalese ist eine wahre Sizilianerin, weil sie von den Abhängen des Ätnas kommt. Die Bezeichnung kommt vom italienischem Begriff "nero" für Schwarz - eine Andeutung an die tiefgründige Färbung des Weins oder den schwarzen vulkanischen Boden - und vom Dorf Maschali am Fuß des Etna.

Einer der Gründe dafür ist die Höhenlage der Plantagen bis zu 1200 Meter über dem Wasser. Sie liefert gute, aber unregelmäßige Ernten und ist besonders empfindlich gegenüber Schwarzfäule, Sauermilchfäule und falschem Pilz. Durch das große Interesse an den Weinen aus Süditalien gerät der Nerello Mascalese als wahrer Terroir-Wein aus dem vulkanischen Gestein immer mehr ins Rampenlicht.

Im Ätna Rossos D. O. spielen sie die führende Stellung, aber auch in anderen Gebieten der Inseln, wie z.B. Marsmal. Nerello Mascalese Plantagen gibt es auch in Calabria, aber außerhalb von Italien spielen sie keine große Bedeutung.

Interessante Fakten über

Zu den Shootingstars der vergangenen Jahre zählen Nerello Mascalese und Nerello Mappuccio. Von den Sizilianern wird der Ethno jedoch liebevoll "Mamma Etna" genannt, weil die schwarzen Lavaerden sehr ertragreich sind. Es gibt hier alte Weinberge, deren Pflanzungsrechte während des Booms in der Maremmen an die Toscana veräußert wurden. Auch heute sind wieder mehr als 140 Menschen am Rande des Ätnas tätig.

Der liebevolle Umgang der Kreuzanfänger lässt die Menschen vor Ort nachdenken. Nachdem einige wenige Kreuzanfänger erfolgreich waren, dachte man an den bis dahin verwahrlosten Ethno und belebte die alten Steilhänge. Als ein namhaftes Unternehmen nach dem anderen hier Weinberge erwerben wollte, explodierte der Bodenpreis. Inzwischen haben auch große Größen wie z. B. Kusumano, Tascha d'Almerita oder eben die Firma Plateta hier angesiedelt, denn die elegante, würzige und glasklare Sorte des Weines hat sich sehr gut durchgesetzt und auch die internationalen Weinkenner berücksichtigen jedes Jahr die Tropfen von Pasopisciaro, Piétradolce und Tennessee delle Térre Nuere mit Bestnoten.

Burgundische Raffinesse mit der Raffinesse der Langa.

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