Nobling

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Nobling ist eine Weißweinsorte, die fast ausschließlich im Markgräflerland in Baden angebaut wird. Der weiße Nobling ist eine Kreuzung aus Gutedel und Silvaner. Die Heimat der Nobling-Rebe ist das badische Weinbaugebiet in Deutschland. Die Nobling wird von der Staatlichen Weinbauanstalt Freiburg gezüchtet und stammt aus der Kreuzung zwischen Silvaner und Gutedel. Nobling ist eine weiße Rebsorte, die fast ausschließlich im Markgräflerland in Baden angebaut wird.

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Trotz ihrer guten Eigenschaften ist diese Rebsorte bis heute nicht besonders bekannt. Es wurde daher zunächst als hochwertiger Grundstoff für Schaumwein eingesetzt, da es gleichzeitig ein hohes Mostgewicht bei hohem Säuregehalt erzielen kann (→ Säuregehalt (Wein)). Aufgrund der stark rückläufigen Anbaugebiete ist die Nutzung für Schaumwein jedoch kaum noch möglich.

Edel hat ein delikates, mirabellisches bis pfirsichfarbenes Bukett. Die Nobling benötigt das feuchtwarme Raumklima der Gegend Badens und hat eine verhältnismäßig niedrige Winterfrostbeständigkeit. Im Gegensatz zu burgundischen Sorten zum Beispiel lignifizieren die Reben im späten Jahr. Infolgedessen ist der Handarbeitsaufwand für den winterlichen Schnitt bei Drahtpflanzen etwa drei Mal so lang wie bei den burgundischen Sorten und etwa zweimal so lang wie bei der Gütedel.

Zur Erzielung höherer Traubengewichte sind neben dem relativ großen Handarbeitsaufwand auch gute bis sehr gute Standorte erforderlich, anders als beispielsweise bei der Rebsorte Müller-Thurgau, die wesentlich weniger Anforderungen an den Standort hat. Das bedeutet, dass die Rebsorte Nobling in Wettbewerb zu den Burgunder-Sorten steht, mit denen mit weniger Handarbeit in den jeweiligen Spitzenlagen für Nobling wesentlich mehr Ertrag erzielt werden kann.

Die Abhängigkeit von guten Standorten und der geringe Kenntnisstand auf dem Absatzmarkt führten nach 1990 zu einem enormen Flächenrückgang: 2007 wurden mit Nobling nur noch 65 Hektare bepflanzt, gegenüber ca. 95 Hektare im Jahr 2000, nach 128 Hektare im Jahr 1994.

Im Jahr 2015 wurde die Rebsorte fast ausschließlich in Badischen Anbaugebieten kultiviert. Im Inland wurde die Anbaufläche in den Jahren 2007 und 2015 wie folgt aufgeteilt: 1:

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Das Adelsgeschlecht wurde 1940 durch eine Mischung aus den beiden Geschlechtern gegründet. Der Nobling braucht keinen anspruchvollen Untergrund, sollte aber vor kaltem Wind bewahrt werden. Wie viele andere Traubensorten ist auch der Nobling empfindlich gegen die sogenannte Stiellähmung und gegen den Nachtfalter.

Auch ist die hochwertige Rebsorte Nobling weniger faul. Im Markgrafenland wird die Nobling-Rebe sehr oft gepflanzt. Der Nobling liebt es, wenn es warm und ausreichend regnet. Weil der Nobling verspätet reift, gleicht er der Gutedel-Rebe. Oft wird die Rebsorte auch als feiner fruchtiger Schaumwein hergestellt.

Das Nobling Cabinett ist leicht und fruchtig. Wenn die Rebsorte in Barriques oder vierbeinigen Fässern gereift ist, hat der Rotwein ein Aroma, das an Stachelbeeren oder Grapefruits erinnert. Wenn die Rebsorte über einen Zeitraum von sechs Monaten auf feiner Hefe lagert, riecht der Rotwein oft nach Bananen-, Mandarinen- oder Birnenkompott. 2.

Nobling-sur-Lie ist reich an Aromen exotischer Früchte, leicht karamellartig, weich und sanft und streichelt die Zunge. Genießer geniessen diesen Tropfen auch mit frischen Früchten. Der Kabinettwein des Nobling ist ca. vier Jahre lagerfähig, der späte und ausgewählte Tropfen kann bis zu sieben Jahre gelagert werden.

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