Wein

Parker Wein

Die Parker Points (PP) sind das Ergebnis von Rezensionen des amerikanischen Weinkritikers Robert Parker und seiner Co-Autoren. Weinrezensionen lohnen sich immer für zwei Seiten: Normalerweise hört man gerne die Meinung eines Experten, als Weinneuling kann man sich darauf verlassen. Sehr individueller Wein mit einem faszinierenden Bouquet aus Marmelade und Kaffee. „Der Mistkerl hat immer Recht“, soll Roald Dahl einmal über Robert M. Parker Jr. gesagt haben über dessen neues, altes Buch es hier geht.

Parkerpunkte

Parker Points (PP) sind die Resultate von Rezensionen des Amerikaners und seiner Koautoren. Parkerpunkte werden nach dem Schulnotensystem der USA zwischen 50 und 100 zuerkannt. Ein einziger Wertungsbericht: „Ein außergewöhnlicher Wein mit einem tiefen und komplexen Charakter, der alle Eigenschaften aufweist, die man von einem klassischen Wein aus seiner Rebsorte erwartet.

„An excellent red wines of extraordinary complexness and personality. „It is a hardly above normal to very good quality with different levels of refinement and taste as well as without discernible flaws.“ „It‘ an ordinary bottle of good quality wines with little difference except that it’s solid.“ „It is a below-average product with conspicuous defects, such as excess acid and/or tannins, lack of taste or possibly grimy flavours or aromas.“

„Un vin jugé inakzeptabel.“ Ein Pluszeichen (+) kennzeichnet Wein, von dem Parker glaubt, dass er sich mit zunehmender Reife noch besser ausbilden wird. Bei Weinen, bei denen Parker nicht sicher ist, ob sie im richtigen Zustand gefunden wurden oder ob sie sich leicht falsch oder ähnlich ausbilden.

Parker hat eine Präferenz für fruchtig dichten Wein, wobei elegant und komplex untergewichtig ist. Die beliebtesten Weinsorten von Parker sind die des Rhône-Tals von Côte-Rôtie bis hin zu Eremitage und Châteauneuf-du-Pape. Nur das Interesse des Kunden an einem guten Wein bestimmt sein Urteil. In einigen Gegenden schmeckt Parker die Weinsorten nicht mehr selbst, sondern lässt es mehreren Angestellten überlassen zu sagen, dass sie nach genau den gleichen Standards gearbeitet haben.

Als Herausgeber hat Herr Parker das Sagen über die Veröffentlichungen. Parker wird auch vorgeworfen, zu grosszügig zu sein, besonders die 100er. Beispiel für den Preiseinfluss des hohen Anteils an PPS ( „Parker-Punkte“): Bei den Bordeaux-Weinen 2003 war der „billigste“ Wein der 96-00er-Reihe, d.h. mit dem Potenzial, später 100 PPS zu erzielen, der Wein aus dem Jahr 2003 die Marke Möntrose.

Am Tag der Herausgabe der Weinrezension hat sich der Weinpreis in der ganzen Welt von rund 60 Franken mehr als verdoppelt, immerhin kostet der Wein, der noch zwei Jahre gelagert wird, rund 145 Franken. Die Weingüter in den Vereinigten Staaten müssen sich beraten lassen, wie sie ihre Weinprodukte „parken“ können, d.h. wie gewisse Weinbautechniken, gewisse Kellertechnologien genutzt werden können, um die Qualität der Produkte im Parker-System zu verbessern und wahrscheinlich zu höheren Preisen zu gelangen.

Vor allem die neuen Weinsorten mit 100 Punkte erreichen starke Zuwächse. Ausschlaggebend für die Bewertung des Weines ist die Parkers-Entscheidung. Keine andere Kritik entspricht dem Wert von Parker’s Partituren.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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