Wein

Pecorino Wein

Der Pecorino ist eine alte weiße Rebsorte unbekannter Herkunft, die bereits vergessen war und nur in ampelographischen Büchern existierte. Der Pecorino ist ein einheimischer Weißwein aus Mittelitalien und wird in den Abruzzen (Provinzen Chieti, L’Aquila und Teramo), Latium (Provinz Rieti), Marken (Provinzen Ancona, Ascoli Piceno und Macerata) und Umbrien angebaut. Bei der Rebsorte Pecorino fällt zunächst der besondere Name auf. Der Pecorino überzeugt durch seine Fruchtigkeit und angenehme Säure. Die Weißweine aus der Pecorino-Traube sind sehr fruchtig mit klaren Noten von Williams-Birne, sowohl in der Nase als auch am Gaumen.

El Pecorino (Rebsorte)

Der Pecorino ist ein einheimischer Weißwein aus Mittelitalien und wird in den Gebieten der Region Apulien ( „Chieti“, „L’Aquila“ und „Teramo“), der Region Lazio (Provinz Rieti), der Region Marches (Provinzen Ascona, Asscoli Peceno und Macerata) und der Region Umbria kultiviert. Daraus hergestellte Weinsorten sind fruchtartig und haben eine gute Säuerlichkeit. Sie werden für die DOC-Weine Controllerra, für den Wein der Hügel und für den DOCG-Wein Office eingesetzt.

Der Pecorino ist eine bodenständige und komplexe Traubensorte.

Indigene Traubensorten, die über einen längeren Zeitabschnitt in einem Anbauland angebaut wurden oder werden, werden als „autochthon“ (griechisch und in der Übersetzung „bodenständig“) und dem “ Terroir“ des jeweiligen Anbaugebietes bestens angepaßt und können so die Grundlage für hochwertige Weine(!) sein. Obwohl ltalien für seine besonders große Auswahl an einheimischen Traubensorten (darunter weltberühmte wie z. B. die Nebbiolos oder Sangiovese) bekannt ist, sind auch hier in der Geschichte viele Traubensorten aus den Weingärten verschollen; vor allem weil produktivere, pflegefreundlichere oder auch schmackhaftere „weniger komplizierte“ Traubensorten bevorzugt wurden (Stichwort: „Standardisierung des Geschmacks des Weines“).

Dieser Reichtum an alten, traditionellen Traubensorten wurde erst in den vergangenen Jahren wieder „gehoben“, indem speziell nach einzelnen Rebstöcken dieser Sorte geforscht und anschliessend die Rebstöcke angebaut wurden. In erster Linie zeichnet sich der Pecorino durch seinen außergewöhnlichen Name aus, wie er wie der bekannte sardische Schafkäse genannt wird. Das ist kein Zufall, denn diese Sorte, auch „Schafsrebe“ genannt, stammt aus einer Gegend, die nicht nur für ihren Wein, sondern auch für ihre traditionsreiche Schafhaltung bekannt ist.

Es gibt zwei unterschiedliche Varianten des Namens der Traube: einige glauben, dass der Name Pecorino von den kleinen Trauben der Weinrebe abgeleitet ist, während andere sagen, dass die Rebsorte, die in großen Mengen angebaut wurde, von der Schaf- und Hirtenzucht (in Weinform ) favorisiert wurde.

Der aus Pecorino (meist sortenrein) hergestellte Wein wird heute von Weinliebhabern als Spitzenprodukt besonders geschätz. Der strohgelbe Wein mit grünlichem Schimmer zeichnet sich durch eine komplexe gelb-grüne Fruchtnote, blumige und minerale Akzente und eine schöne Säurestruktur aus, ist in der Regel langlebig und verliert im Laufe der Jahre kaum etwas von seiner Ausgewogenheit.

Der Schafskäse ist wegen seiner Vielschichtigkeit in Bezug auf Kultur und Genuss eine Nische, aber einige talentierte Winzer wie z. B. Engelchen verarbeiten ihn zu einmaligen Süssweinen. Bei den außergewöhnlichen Rebsorten der Abruzzen wie dem Pecorino und seinen Weinbauern benimmt er sich wie in der Gegend selbst.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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