Wein

Petite Arvine

Der Petite Arvine oder Arvine ist eine sehr alte Weißweinsorte, die im Kanton Wallis, in der Schweiz und im benachbarten Aostatal in Italien angebaut wird. Die Rebsorte Petite Arvine ist eine autochthone Walliser Spezialität. Die Petite Arvine ist voller Energie mit Aromen von Zitrusfrüchten, kandiertem Ingwer und Fleur de Sel. Die Petite Arvine ist eine wirklich lokale und exklusive Pflanze. Petite Arvine ist eine einheimische Rebsorte und gilt als Walliser Spezialität.

Petit Arvine

Der Petite Arvine oder Arvine[1] ist eine sehr uralte Weissweinsorte, die im Schweizer Oberwallis und im benachbarten italienischen Aosta Tal kultiviert wird. Die lateinische Bezeichnung verweist wahrscheinlich auf die Tatsache, dass die Rebsorte über das Savoyer Arve-Tal ins Wallis eintrat. Die Petite Arvine zählt zu einer Rebsortengruppe, die sich in der geografischen Lage der alpinen Regionen Italienisch und Valais in der ganzen Welt behaupten konnte.

Dazu zählen folgende Sorten: Die Anbaufläche im Kanton Wallis beträgt 150 ha (Stand 2007, Quelle: Amt für Landwirtschaft OFAG[2]). Diese Traubensorte sprießt frühzeitig, ist aber im Walliser Rebsortiment beinahe ausgereift; ihr Wachstumszyklus ist deshalb sehr lang. Die Petite Arvine produziert in der Regel ein Traubenmostgewicht von 95 bis 110°C.

Der Petite Arvine produziert einen leicht gelben Weisswein mit großer Feinheit und einer typischen salzigen Note, die auch als Arvine bezeichnet wird.

Petit Arvine

Diese weiße Rebsorte wird seit 400 Jahren mit dem Valais assoziiert und ist heute aus der Weinwelt des Rhonetals nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist sie auch nicht mehr aus unserem Sortiment auszulesen. Der Petite Arvine ist einer der besten Weine, die die Weinregion Valais zu bieten hat, ob nun getrocknet, mit einer feinen Restsüße auf dem Flérie oder aus edlen verfaulten Brombeeren. Diese Rebsorte wurde erstmals 1602 im Kanton Wallis urkundlich genannt.

Vermutlich stammt der Namen von der Aare, durch deren Täler die Traubensorte das Valais erreicht haben könnte. „Seit dem 19. Jh. wird die Traubensorte „Petite“ bezeichnet, um sie von der nicht mehr angebauten Arvine Grand zu trennen. Diese spät reifende Varietät benötigt die besten Standorte, hasst Fettböden und spricht sensibel auf Austrocknung an.

Entspricht der Petite Arvine den Anforderungen an Boden und Wetter, kann er hervorragende Ausprägungen haben. So ist es kein Zufall, dass sich die mit Petite Arvine bepflanzte Fläche seit den 90er Jahren verdreifacht hat. Auf rund 160 Hektaren im Valais gibt es heute Petite Arvine-Rebstöcke. Die Rebsorte ist auch in anderen Bezirken populär. Die Petite Arvine wird auch im Aosta Tal bebaut.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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