Wein

Pinot Noir Farbe

Die Spätburgunderweine waren traditionell nicht sehr farbintensiv, mild, tanninarm und von eher rostroter Farbe. Abgesehen von dieser klassischen Sorte haben die heutigen Pinot Noir-Weine ein kräftiges Rubinrot mit violetten Nuancen. Spätburgunder ist eine der wenigen Rebsorten, die in der Regel sortenrein angebaut wird. Das mittelgroße Blatt hat eine hellgrüne bis mittelgrüne Farbe, eine rundliche Form und eine blasig matte Oberfläche. Einen guten Spätburgunder erkennt man laut Kellermeister Sokol Blosser daran, dass man seine Nase gar nicht erst aus dem Glas nehmen möchte.

pinot noir

Spätburgunder – ein magisches Wort für Experten, Genießer und bestätigte Weinliebhaber, denn er wird von Fachleuten als die edelste und edelste Rotwein-Sorte der Erde angesehen. Sie ist launisch, schwer zu kultivieren und verlangt sehr viel Platz und Raumgefühl. Der Pinot Noir steht dann auch für den nobelsten und schönste Sekt der Erde, den Sekt, an dessen Herstellung er massgeblich mitwirkt.

Im 13. Jh. wurde er erstmals unter den Bezeichnungen Murillon, Neinirien oder Blauburgunder erwähnt, aber der Name Pinot Noir kam später. Die Spätburgunder sprießen frühzeitig und sind daher sehr empfindlich gegen Fröste. Es wird auch früher reif. Seine besten Resultate – er gleicht dem des Rieslings – erzielt er in kalten bis mäßig heißen Gegenden, wenn er nur ein wenig zu heiß ist, wird er sehr rasch reif und lässt alle Arten von Vielschichtigkeit, Raffinesse und Zartheit nach.

Kein er anderen Rebsorten bringt so schlechte Ernteerträge wie der Pinot Noir, schon ab etwa 50 Hektoliter pro ha fällt er qualitätsmäßig ab. Aufgrund seines Anspruchs, trotz seines sagenhaften Rufes und seiner weiten Verbreitungsgebiete, gibt es nicht viele Anbaugebiete auf der ganzen Erde.

Blauburgunder: Alles über Blauburgunder

Der Spätburgunder ist einer der berühmtesten und traditionsreichsten Weine der Erde. Sicher ist jedoch, dass dieses vielfältige Rot eine der Ã?ltesten Traubensorten ist, die wir heute noch in ihrer ursprÃ?nglichen Gestalt kenn. Die Ursache dafür ist die lang gestreckte, kegelförmige Gestalt der Weintrauben.

Sie ist in der Bundesrepublik vor allem unter dem Begriff „Spätburgunder“ bekannt. Eines der ersten urkundlich belegten und mit dem Pinot Noir verbundenen Auftritte der über 2000 Jahre alte Traubensorte geht auf das Buch „De res rustica“ des römischen Dichters Kolumella zurück. Der Pinot Noir, wie wir ihn heute nennen, wurde jedoch im 14. Jh. von Mönchen des Zisterzienserordens nach Deuschland gebracht.

Das mittelgroße Blatt hat eine hell- bis mittelgroße grüne Farbe, eine runde Gestalt und eine matte Fläche. Der mittelgroße Kegel wächst sehr eng und reift spät. In der dunkelblauen bis violetten Haut ist ein hoher Farbanteil enthalten, was die Farbintensität des spätburgundischen Weines ausmacht. Doch bis zur eigentlichen Hautverfärbung im Monat September ist sie kaum von Pinot Grau und Pinot Weiß zu trennen.

Ihre Kultivierung wird durch ihre hohe Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Erkrankungen – darunter Bottiche, Chlorosen, Mehltau und Viruserkrankungen – noch erschwert. Die sensiblen Pinot Noir bevorzugen ein gemässigtes bis kaltes Raumklima. Starke Bodenverhältnisse und Klimaschwankungen sind für den Spätburgundererbau ungeeignet. Im warmen Zustand müssen die Weintrauben zu früh ausgewählt werden, um den Aromaverlust zu vermeiden.

Für ihre Produktion wird den Früchten ein Höchstmaß an Farb- und Gerbmitteln beigemischt. Die Sensibilität macht den Pinot Noir jedoch zu einer launischen Diven, die die Weinbauern nur zu gerne herausfordern. Auffallend ist, dass Pinot Noir eine der wenigen Traubensorten ist, die noch immer überwiegend nach Sorten bebaut wird. Die Weinanbaugebiete in der Bundesrepublik stehen nach ihrer französichen Herkunft und den Vereinigten Staaten von Amerika auf Platz drei der Weltrangliste der Pinot Noir-Anbaugebiete.

Der zarte Duft der Rebsorte macht deutlich, warum der Pinot Noir trotz seines hohen Anspruchs auf Platz zehn der Weltrangliste der Traubensorten rangiert. Zusätzlich zu seiner Entwicklung neigt Pinot Noir dazu, Klone und Veränderungen zu bilden. Bekannte Varietäten wie der so genannte Cappuccino di L’Chardonnay sind ebenfalls aus dem gemeinsamen Anbau mit dem als minderwertig eingestuften Weinberg hervorgegangen.

Der Pinot Noir ist aufgrund seiner vielen Facetten ein gefragter Zuchtpartner. Jeder, der meint, dass nur aus Pinot Noir Weintrauben Rotweine hergestellt werden, irrt: Pinot Noir ist neben den beiden Spätburgundern auch einer der drei bedeutendsten Mischungspartner für die Sektproduktion im Heimatland des Sektes. Auch Roséliebhaber sind dem Pinot Noir zugetan.

Auch sein Nachkomme „Blanc de Noirs“ – ein Weisswein aus Rotweintrauben – ist populär. Die Einstufung als Rot- oder Weisswein ist jedoch umstritten: Das “ Weiß aus Schwarz “ wird durch Pressen der saftigen Weintrauben vor der Gärung hergestellt. Bei der Schale verliert die rote Traube ihre Farbe. Die Folge: Weisswein aus Rotweintrauben.

Farbe und Geruch der Pinot Noir-Sorten sind je nach Kultur, Temperatur und Bearbeitung unterschiedlich. Hauptsächlich kräftig und vollmundig, oder fruchtig und leicht. Ihnen gemein ist der lang anhaltende Nachgeschmack, die starke Farbe und eine delikate Bittermandelnote. Die Vielfältigkeit hat einen guten Nebeneffekt: Der Pinot Noir-Preis muss nicht hoch sein, um ein qualitativ hochstehendes Geschmackserlebnis zu haben.

Der traditionelle trockene Pinot Noir Wein wird aus gereiften Früchten hergestellt und hat eine rostige bis mittlere rote Farbe. Der junge Pinot Noir dagegen ist in der Regel wenig säurehaltig, tanninreich und hat eine leuchtend rote Farbe. Rosé aus Pinot Noir Früchten hat einen zarten, leicht roten Nachgeschmack. Der Pinot Noir erhält einen besonders guten Beigeschmack, wenn er etwa 30 bis 45 min vor dem Verzehr abgefüllt und bei einer Temperatur zwischen 15 und 18° C zubereitet wird.

Die große Geschmacksvielfalt von Pinot Noir ermöglicht eine Vielfalt an verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten. Zu herzhaften und festlichen Fleischgerichten passt der Spaetburgunder hervorragend. Essen für Weißwein: Leichtere Vorgerichte, wie z. B. Salat und weißes Rindfleisch, können auch gut mit Weißwein oder dessen Nachkommen Weißwein und Rosé kombiniert werden.

Dass ein nobler Drop wie der Pinot Noir jede Mahlzeit zu einem Genuss macht, hat sich nicht geändert.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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