Wein

Portwein Alkoholgehalt

Die gewünschte Restsüße, d.h. die Süße des Portweins, wird durch den Zeitpunkt des Anhaltens bestimmt. Weißer Portwein wird aus leichten Trauben hergestellt. Mit zunehmendem Alter wird der weiße Portwein dunkler, der rote Portwein heller. Die Marke Kopke ist eine der ältesten und bekanntesten Marken der Portweinbranche. Der Gärflüssigkeit wird hochprozentiger Alkohol zugesetzt.

Hafenwein Alkoholgehalt

Portweinalkoholgehalt – Der Alkoholgehalt ist zunächst einmal hoch und damit auch signifikant erhöht als bei konventionellen Rot- und Weißweinen. Der Alkoholgehalt während des Produktionsprozesses und im Fertigprodukt bewegt sich in einem gewissen Bereich, daher ist die richtige Kennzeichnung für reale Hafenweine auch „Likörwein“. Portwein wird immer wieder auch als Süßwein oder Dessertwein bezeichne.

Dies ist jedoch mehr ein umgangssprachlicher Ausdruck, der durch die meist hohe Süsse des Portweins erklärt werden kann. Aber da es vor allem bei den weissen Häfen Trocken- und Extra-Trockenhäfen gibt, ist diese Behauptung nicht ganz richtig. Dagegen spiegelt der Ausdruck „Likörwein“ die Hauptmerkmale der Hafenweine wider.

Danach (hier gilt eine korrespondierende EU-Verordnung) muss der Alkoholgehalt des zu fermentierenden Mostes mind. 12% sein. Bei Likörwein muss der Alkoholgehalt des Endproduktes gemäß dieser EU-Verordnung zwischen 15 und 22% bei 84° C liegt. Die Traubenmoste für den Portwein werden mit Branntwein mit einem Alkoholgehalt von 80 bis 96% destilliert.

Die Gärung wird dadurch unterbrochen, obwohl noch nicht alle enthaltenen Kohlenhydrate zu Spiritus fermentiert wurden. Der Portwein hat nach der Reifung und Reifung einen durchschnittlichen Alkoholgehalt von 19 bis 20 Prozent. Obwohl Portwein auch nach diesen Spezifikationen in der ganzen Welt produziert werden könnte, um sich Portwein genannt werden zu dürfen, muss er aus dem genau definierten Anbaufeld im Norden des Douro-Tals in Portugal kommen.

Auch der Alkoholgehalt beeinflusst die Trinkwassertemperatur. Weißwein sollte daher bei etwa 10 °C konsumiert werden, d.h. gut abgekühlt. Bei Rotweinen wird die Trinkwassertemperatur immer als raumwarm angezeigt. Diese Behauptung verweist jedoch auf britische Verhältnisse, da Portwein traditionellerweise ein von den Briten geschätzten Spirituosenwein ist. Raumwärme bedeutet hier eine Trinkwassertemperatur von etwa 18°C.

Wenn der Portwein wärmere Temperaturen hätte, d.h. an heissen Tagen im Sommer oder im Sommerurlaub in wärmeren Gegenden, würde der Alkoholgehalt den Gaumen zu stark beeinflussen und damit das vielschichtige Geschmackserleben der Portweine wenigstens partiell aufheben.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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