Qualitätswein

Prädikatswein

Der Qualitätswein ist eine internationale Bezeichnung für Weine einer höheren Qualitätsklasse, die bestimmte gesetzliche Mindestanforderungen erfüllen. Der Qualitätswein ist die größte Gruppe deutscher Weine. Die Qualität ist eine Frage der Herkunft! Die Zusätze stehen für "Deutscher Qualitätswein" und "Deutscher Prädikatswein". Tischwein, Qualitätswein, vino tipico: Auf dem Weinetikett finden Sie in der Regel auf den ersten Blick einen Hinweis auf die Qualitätsklasse.

Prädikatswein

Der Qualitätswein ist eine international anerkannte Auszeichnung für höherwertige Weinsorten, die bestimmten gesetzlichen Mindestvorschriften entsprechen. Tisch- und Landwein sind keine QualitÀtsweine in diesem Sinn. Gebiete, die nicht als Qualitätsweinregionen bezeichnet sind, dürfen ihren Qualitätswein nicht als Qualitätswein vertreiben, sondern nur als Landwein oder Tischwein, auch wenn die anderen Voraussetzungen für Qualitätswein erfuellt sind.

Dies gilt in der Bundesrepublik vor allem für die Anbauflächen an der donau um den Standort regeneration ( "Regensburg") und die Region Stargard in Mecklenburg-Vorpommern. Die Beachtung der Vorgaben für Traubensorte, Weinanbau, Weinlese und Reifung beispielsweise darf im Unterschied zum QbA-Wein nicht mit einem Qualitätswein mit einer Prädikatierung zur Anreicherung von Alkohol einhergehen. Manche Vorschriften, wie die Definition bestimmter Traubensorten, sind nur in bestimmten Bereichen anwendbar und werden von Region zu Region verschieden festgelegt.

Gemäß dem österreichischen Weinbaugesetz 2009[2][3] sind Qualitäts- und Prädikatweine sowie Wein mit dem Label Distriktus Austriane Controlatus (DAC) geschützt. Sämtliche Qualitäts- und Prädikatweine dürfen nur nach vorheriger Landesprüfung und Zuteilung einer Landesprüfnummer vermarktet werden. Das Label ist mit einer rot-weiß-roten Etikette als Symbol für in Deutschland abgefüllte Qualitätsweine und mit der obligatorischen Aufschrift auf dem Label der Landesprüfnummer, des Anbaugebietes, der Traubensorte, des Jahrgangs und des Qualitätsniveaus gekennzeichnet; für die Prädikatweine der besonderen Weinreife und Ernteart gilt auch Folgendes über den Cabinett hinaus: Die folgenden Mindestvoraussetzungen:

Für die drei Weinanbaugebiete Westerschweiz, Deutsche und Italienisch sprachige Schweiz sind in der Regelung für die Kantone die exakten Vorgaben festgelegt: Einhalten der analytischen Grenzen und erfolgreiches organoleptisches Testen des verkaufsfähigen Weins.

Darüber hinaus werden in der Weingutverordnung eine Vielzahl von geschützten Begriffen mit besonderen Ansprüchen festgelegt, z.B. für bestimmte Reife- oder Ernteverfahren (Selektion, Lese und Beerenauslese), aber auch für die Einlagerung ( "primeur", "reserve") oder für bestimmte Standorte (Dorf, Schloss). 7 ] Auch hier sind in der Regel die Kantone für die Gestaltung der Detailvorschriften zuständig; die Verordnung über das Mindestmostgewicht und ein Anreicherungsverbot regeln bereits im Einzelfall.

In diesem Fall korrespondieren die Tropfen der Appellation Contrôlée und der Vin d' Limités de la Supérière mit den dt. Spitzenweinen pro Jahr. Für die AOC-Weine wird nur das Ursprungsgebiet angegeben, für die höher gelegenen werden auch die Teilgebiete, die einzelnen Weinberge oder Schlösser auf dem Label erwähnt, bzw. sie gehören zu den Cru-Ratings wie z. B. Grands Crus Classées (Premier, Deusieme, Trisieme, Qatrieme, Cinquieme Crus ) oder Crus bourgeoises ( "Cru Spießer Superieur" und "Cru Spießer Exceptionel").

Der Vergleich der Qualitätsweine ohne weitere Angaben ist mit den Weinen der Firma Deutsche Qualitätsweine b.A. möglich. Nach dem ungarischen Weinrecht wird ein Qualitätswein als Wein mit dem Namen Minőségi bezeichnet und muss einen Alkoholgehalt von 12 Volumenprozent aufweisen. Abfüllort und -zeit, Flaschenabfüller, Rebsorte, Weinlese, Ursprung, Alkoholgehalt und Verkaufspreis müssen auf dem Label vermerkt sein.

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