Wein

Rebsorte Pinot Noir

Spätburgunder gilt als eine der edelsten Rotweinsorten der Welt. Die Rebsorte kommt klassischerweise in kühleren Anbaugebieten vor. Der Pinot Noir stammt fast direkt von einer wilden Rebe. „Es ist nicht einfach, Pinot Noir anzubauen“, seufzt die berühmte Weinautorin Jancis Robinson in ihrem Buch „Weinkurs“. Für sie spricht vor allem die Sensibilität des Pinot Noir gegenüber den Einflüssen der Situation.

Spätburgunder – für Liebhaber

Eine der wichtigsten und doch nicht für alle wichtigen Sorten ist der weltweit bekannte Pinot Noir. Pinot Noir oder Pinot Noir (wie er in Ã-sterreich genannt wird) klingen weit weniger bezaubernd als Pinot Noir, weshalb die meisten Weinliebhaber kurz Ã?ber Pinot sprichwörter, wenn sie vom roten Wein sprichwörter werden.

Die Pinot Noir ist von unbekanntem Ursprung, sowohl was die Gegend betrifft, als auch die möglichen kreuzenden Eltern, möglicherweise ist es eine Spontanmutation einer wilden Rebe. Die Pflanze kommt an vielen Stellen der Erde vor, kommt aber wahrscheinlich aus dem burgundischen Raum. Der Pinot Noir zieht als Lage kühlere Standorte vor, in den Südregionen sind dies oft Weinberge in großer Höhe, so dass alle Weinbauernationen der Erde ihre Pinot Noir-Zonen haben, mit Ausnahme aller Länder, nämlich des Landes mit der grössten gepflanzten Weinbaufläche der Erde.

Doch der Pinot verlangt noch mehr: Er mag keinen Sturm, ist anfällig für Dürre und Mehltau. Der Pinot Noir ist im Weinbau eine richtige Hündin, auch weil er dünnwandig ist. Coole Lagen lassen eine deutliche Übersäuerung des Weines zu, die dünne Schale begrenzt den Tanningehalt und die Farbstoffe; die Trauben produzieren meist einen ziemlich hellen, teils nahezu transparenten, gerbstoffarmen, roten Weißwein, obwohl viele Weinbauern durch kalte Mazeration ein Höchstmaß an Früchten und Tanninen aus der Maische zaubern.

Gärt er anschließend mit einigen Centimes, d.h. Stielen, und reift mit einem kräftig gerösteten Holzfaß, kann er auch einen sehr vollmundigen Pinot Noir-Wein herbeizaubern, der die Lunge richtig haarig macht. Doch die meisten Weinbauern überfordern es nicht mit diesen Massnahmen und erzeugen die geschilderten ziemlich seidenen und schönen roten Weine aus der Rebsorte Pinot Noir.

Wer sich mit dem Thema Weißwein befasst, sollte auch einen Blick auf den Pinot Noir werfen. Besonders für diejenigen Weinliebhaber, die von einem roten Tropfen begeistert sind, der seine Beschaffenheit weniger einer unterstützenden Säurestruktur als einem klaren und kräftigen Tannin zu verdanken hat, ist der verlängerte Einsatz jedoch besonders attraktiv. Die unterstützende Acidität kommt in weißen oder roséfarbenen Spätburgunderns noch mehr zum Tragen, wenn sie als Basiswein für flaschenfermentierte Sektweine verwendet werden.

Im Champagner ist Pinot Noir die häufigste Rebsorte und auch in Deutschland oder Italien wird ein beträchtlicher Teil des Schaumweins aus dem Pinot Noir hergestellt. Wenn es um teurere Weine geht, landen die Weinliebhaber rasch im Bourgogne, wo der Pinot der teuerste Rotwein der Erde ist.

Ein guter Wein aus dem Pinot Noir ist bei vielen Weinbauern in Deutschland für weniger als zehn Euros erhältlich. Die Blauburgunder von Hubert, Furst oder Stauden sind dem jedoch in keiner Weise unterlegen. Aber wenn man sich mit dem Pinot-Virus angesteckt hat, wird man rasch in das Heimatland der Varietät gezogen – und das ist gut so.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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