Wein

Regent Rotwein

Die Rebsorte wird verwendet, um tiefe Rotweine von fast violetter Farbe, vollmundig und mit einem intensiven Aroma zu erzeugen. Die Regent ist eine relativ junge deutsche Rotweinsorte, deren Beliebtheit weiter zunimmt. Er ist vor allem für seine Qualitätsmerkmale und seine Farbe bekannt: Er ist ein lebendiger, tiefroter bis schwarzer Rotwein, der oft mit mediterranen Weinen verglichen wird. Der Regent ist auch ein guter Mischungspartner in einer Cuvée. Die frühe Reifung, ein überdurchschnittliches Mostgewicht und eine hohe Winterfrostbeständigkeit ermöglichen auch den Anbau des Regents an den Rändern des Rotweins.

Der Rotwein von Regent

Im Jahre 1967 wurde die pilzfeste Regent Traubensorte auf dem südpfälzischen Gehöft in der Nähe von Sindelfingen, am Weinbauinstitut, angebaut. Entstanden ist die Sorte aus einer Überfahrt der Weissweinsorte Dosiana ( „Silvaner mal Müller-Thurgau“) mit der roten Sorte Champagner und ab 1985 wurden die ersten Plantagen in den Weinbergen angelegt. Der Regent wurde 1993 durch den Pflanzenschutz geschützt und 1995 in die Liste der deutschen Sorten aufgenommen.

Diese Traubensorte wird als Stammsorte für die Traubensorten C ALANDRO und KALANDRO angesehen. Die dunkle Beere der Sorte Regent wird für farbenfrohe, starke und körperreiche Weine mit ausgeprägter Gerbstoffstruktur verwendet. Die mäßige Säure ermöglicht es, einen milden und samtigen Rotwein zu erhalten, dessen Aroma nach Kirsche, Johannisbeere oder schwarzer Johannisbeere an bekannte rote Weine erinnert.

Die Geschmacksrichtung des Rotweines wird oft mit Merlot-Weinen gleichgesetzt und die aus der Traubensorte hergestellten Weine erzielen ein Gewicht, das den Pinot Noir übersteigt. Der Rotwein aus der Sorte Regent hat eine kräftige, tiefrote Färbung und eine moderate Säurestruktur, die an mediterrane Weine erinnert. Aufgrund ihrer exzellenten QualitÃ?t und FarbintensitÃ?t wird diese Sorte oft als Mischungspartner fÃ?r schwach gefÃ?rbte, aber vollmundige Weine ausgenutzt.

Die Traubensorte wird ebenfalls in Barriques ausgebaut, was zu einer besonders guten Rotweinqualität führt. Die Sorte Regent kann aufgrund ihrer Winterfrostbeständigkeit auch am Rande von Rotwein angebaut werden, mag aber keine kühlen und windgeschützten Standorte. Das Hauptvertriebsgebiet für den Weinanbau ist die Bundesrepublik mit dem Schwerpunkt in den Anbaugebieten Badische, Pfälzische und Rheintal.

Régent (Rebsorte, rot)

Die Regent ist die wichtigste Pilz-tolerante Traubensorte und produziert tiefrote, beinahe lilafarbene, körperreiche und stark duftende Crianza. Es handelt sich um eine verhältnismäßig kleine Rotweinart aus Deutschland, deren Beliebtheit weiter anhält. Aufgrund seiner Farbstärke, die durch den überdurchschnittlichen Anteil der Rotweinfärbung des Malvidins gegeben ist, ist er auch ein beliebter Mischungspartner.

Die Regent ist eine der spät blühenden Traubensorten, wird aber als frühreif angesehen. Anfang Mai kann der Frost die Traubensorte jedoch noch schädigen. Die Ausbeute ist im Verhältnis zu anderen Traubensorten verhältnismäßig hoch und beträgt 100 bis 120 hl pro ha ohne Einschränkungen. Der Wurzelstock der Sorte ist empfindlich gegen Schädlingsbefall, deshalb müssen sie veredelt werden, während die Blättchen wiederstandsfähig sind.

Durch seine frühe Reifezeit und seine Winterfrostbeständigkeit kann er auch an den Rändern von Rotwein angebaut werden. Wind reiche und kühle Standorte sind der Sorte jedoch nicht förderlich, da sie hier die Tendenz zum Streuen aufzeigt. Regent ist eine überaus gelungene Neuheit aus dem Jahr 1967, die von dem in Kanadier gebürtigen Weinkenner und Weinzüchter Gerhard-Alleweldt vom Institut für Rebzüchtung des Geilweilerhofs in der Pfälzer Region entwickelt wurde.

Im Jahr 1985 wurden die ersten Reben der neuen Sorte in Versuchsweinbergen gepflanzt. Die Regent ist eine Mischung aus der Weissweinsorte Tiana – eine Mischung aus Silber und Müller-Thurgau – und der Rotwein-Sorte Champagners. Eines der ursprünglichen Ziele des Regent Kreuzes war es, eine Traubensorte zu kreieren, die gegen Pilze unempfindlich ist. Obwohl dieses Projekt nicht realisiert werden konnte, ist der Regent im Gegensatz zu anderen Traubensorten extrem resistent gegen Pilze.

Es handelt sich um die so genannten pilzresistenten Traubensorten, kurz „Piwis“ oder “ Pilzresistente “ genannten Sorten, bei denen der Weinanbau ohne chem. Durch den äußerst umweltschonenden Weinanbau ist die Sorte Regent besonders für biologisch produzierende Weinbauern interessant. Der Regent wird vor allem in der Bundesrepublik angepflanzt, aber auch in Großbritannien, der Schweiz und in den Niederland.

Die Anbaufläche von Regent hat in den vergangenen 15 Jahren kontinuierlich zugenommen: von 324 ha im Jahr 1999 auf 649 ha im Jahr 2001 und 950 ha im Jahr 2002 auf 1389 ha im Jahr 2003. Nach Auskunft des DWI wurden im Jahr 2013 mehr als 2026 ha der Regent Traubensorte bebaut.

Daher nimmt die Sorte im Weinanbau in Deutschland eine untergeordnete Stellung ein, obwohl sie in nahezu allen Weinbaugebieten vorkommt. Regenerationsweine haben viel Fülle, einen voll vergorenen, kräftigen Geschmack sowie eine klar geschmackvolle Bukettstruktur. Der Regent hat zudem ein überdurchschnittlich hohes Maische-Gewicht, das über dem des Spätburgunder liegen kann. Die Regentweine werden sowohl sortenrein als auch in Cuvées gereift.

Der Weinstock hat eine mittlere Haltbarkeit. Die Regent ist frühzeitig trinkfertig und eignet sich perfekt zu starken Fleischspeisen wie Lammbraten, Wild oder Rindfleisch. Die Regentweine gehören zu den bekanntesten in Deutschland.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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