Wein

Restsüße Trockener Wein

Einerseits gären nur Fruktose und Glukose zu Alkohol, die Pentosen bleiben als „ungegorener Zucker“ im Wein. Wird die Restsüße bewusst durch kalte Gärung gesucht (kontrollierte Gärung), so erhält man eine moderne fruchtige Weinsorte, die auch im Bereich „trocken“ fast „halbtrocken“ schmeckt. Solche Weine mit einer höheren Süße im halbtrockenen Bereich sind übrigens auch für Diabetiker geeignet. Die Weine haben eine leichte Restsüße, die bei hohem Säuregehalt noch trocken schmecken kann. Wein mit deutlich süßem Geschmack.

Residualzucker

Der Begriff Saccharid ist trivial und besteht aus einer sehr umfangreichen Substanzklasse, die in Mono- und Polysaccharid unterteilt ist. Der im Wein enthaltene Restsüßstoff ruft bei Weinliebhabern, die den Wein trinken, ein negatives Gefühl hervor. Wie wenn nur trockener Wein guter Wein wäre. Der Wein war vor der Entwicklung der reinen Hefe ein Naturprodukt als heute.

Alle hatten Zuckerreste, weil sie von selbst fermentiert wurden, aber ihre Geschmacksbalance war nicht weniger sensationell, ihre Lagerfähigkeit und ihre Ausbaufähigkeit. Zu dieser Zeit durften die Hefe nur die Entscheidung treffen, den Hefezucker nicht vollständig umzuwandeln. Das Stigma der Unkontrollierbarkeit war aus der heutigen Perspektive in der Vergangenheit die Ursache, denn damals ging es um das Gleichgewicht des Geschmacks und nicht darum, den Wein mit Hilfe der Technologie auf einen ganz speziellen Geschmack umzustellen.

Können die Hefe den restlichen Hefezucker während der Vergärung nicht in Kohlensäure und Spiritus umsetzen, verbleibt der verbleibende ungegorene Hefezucker als Residualzucker im Wein. Sie wird in gram pro l (g/l) ausgedrückt, mit Restzuckergehalten von weniger als 1 – 2 gr pro l, die schwer zu erzielen sind, weil es im Wein nicht fermentierbare Zuckermoleküle gibt.

Vielmehr ist uns das vielschichtige Wechselspiel von Auszug, Reifegrad und Säuren mit der Süsse oder dem Spiritus wichtig, denn er macht einen Wein, ungeachtet seines Restzuckergehaltes, zu einem echten Erlebniss. Die sind etwas für technische Fuzzis und trockene Ideologen. Diejenigen, die es verstehen, einen lebhaften, charakterstarken Wein zu geniessen, werden über seine Charisma und Ausgewogenheit erstaunt sein, aber nicht über seine Wertvorstellungen und die damit zusammenhängenden Theorien.

Bei uns werden Sie daher kaum ideell ausgetrocknete Weinsorten vorfinden. Bevorzugt werden von Weinbauern, die die Methode des “ Verstehens “ des Weins abweisen. Es ist übrigens nicht nur die Restsüße, die einen Wein „süß“ wirken lässt. Beispielsweise kann ein Wein bei hohem Säuregrad trotz Restsüße einen trockenen oder sogar sauren Geschmack haben.

Da jedoch die Anzeige des Restzuckergehalts (RZ) für Zuckerkranke und solche Abnehmer wichtig ist, die auf den Einsatz von Restzucker in ihrer Ernährung achten oder darauf achten müssen, weisen wir, soweit uns bekannt, nach.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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