Wein

Rheingau Wein

Diejenigen, die einst den Rhein entlang kamen, müssen schon genau hinschauen, um das Dorf in der Kuhle zu erkennen. Weil der Rheingau ein Capriccio ist, eine skurrile Vorstellung von der Natur. Das Rheingau ist das Weinbaugebiet mit der prozentual größten Rebfläche für den Riesling. Spitzenweine aus dem Rheingau von bekannten Winzern wie Robert Weil, Weingut Leitz, Eva Fricke und vielen anderen. Der Rheingau leistet mengenmäßig nur einen kleinen Beitrag zur deutschen Weinproduktion, gilt aber qualitativ als das wichtigste deutsche Weinbaugebiet.

Rheingau Wein

Entspannen Sie sich und nehmen Sie uns mit auf eine Fahrt durch den schönen Rheingau. Erleben Sie die Vielfältigkeit unserer Rieslinge und Spätburgunder, besichtigen Sie die Weinkellereien im Rheingau und unsere unverwechselbaren Anblicke auf einem Rundgang. Der Rheingau hat für jeden etwas zu bieten, ganz gleich, ob Sie nun Erholung oder Entspannung suchen.

Der Rheingau Weinbau freut sich darauf, Sie im Rheingau willkommen zu heißen.

Der Rheingau (Weinbaugebiet)

Das Rheingau ist eines von 13 Weinbaugebieten für Qualitätsweine in der Bundesrepublik nach § 3 Abs. 1 Nr. 9 des Weingesetzes. Sie verläuft überwiegend westwärts vom Rheinknie bei Wiesbaden auf einem engen Band zwischen dem hier im Norden fliessenden Mittelrhein und den Taunushöhen, umfasst aber auch die Weinberge in Wiesbaden und am Nordufer des Mains zwischen dem Flörsheimer und der Mündung.

Die Anbaufläche wurde bis zum linken Mainsufer erweitert, als 1980 in der damaligen Rüsselsheimer Winzergemeinde durch Bürgermeister Stursberg mit Unterstützung des Winzerverbandes Rheingau ein Gedenkweinberg angelegt wurde. Auf der historischen Anlage an der südlichen Seite der Burg gedenkt er der ersten urkundlichen Erwähnung des Riesling in den Weinbergen des Fürsten Johannes von Katzenelnbogens im Jahre 1435 – dem ausgewiesenen Weinanbaugebiet für den Rheinau.

4 ] Nur die Orte Eltville, Géisenheim, Ciedrich, Lorch, Östriche Winkels, des Rüdesheims und Wallufs sind in der geschichtsträchtigen Rheingauer Umgebung zu finden. Im Rheingau herrscht ein sehr mildes Raumklima. Sie befindet sich im Schatten der waldreichen Höhe des Rheingauer Gebirges, Teil des Hochtaunus, nordöstlich von Sýdwesten. Der Wald hemmt nachts den Austritt kalter Luft in die darunter liegenden Keller.

Da sich der Mittelrhein westlich bis in den Rüdesheimer Raum erstreckt, gibt es im Rheingau vor allem südliche Hänge, die starkem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Im Rheingau ist die mit Abstand gebräuchlichste Traubensorte der Weinbau. Das Weindorf Asimannshausen hat eine besondere Stellung im Rheingau. Aufgrund seiner sauren Struktur und Vielschichtigkeit benötigt der Rheingau Wein eine gewisse Lagerungszeit, um seine eigenen Geschmackseigenschaften zu entwickeln.

Der Weinanbau am Niederrhein geht auf die römische Zeit zurück. Mit dem “ Weinkönig “ Romane ( „Probus“, * 232, 282) wurde der Weinanbau im Land Baden-Württemberg und in der Pfälzer Region angeregt. Allerdings scheint dies auf das linksrheinische Ufer beschränkt zu sein. Konkrete Anhaltspunkte dafür gibt es im Rheingau nicht. Im Zuge der Völkerwanderungen ist der Weinanbau weitestgehend in Vergessenheit geraten.

Einer Sage nach schaute er von seinem Schloß in Imgelheim über den Fluss und merkte, dass der Schneefall am Schloss Johanisberg früher war als sonst. Die erste Weinkultur auf dem Johanisberg ist seit 817, in Walldorf schon seit 779 bekannt, doch zunächst hieß der Weinberg“ Bischofsberg“, was wohl auf den Wissenschaftler Raabanus Morus zurückzuführen ist, der während seiner Zeit als Erzherzog von Mainz um 850 häufiger im Rheingau weilte und dort auch verstarb.

Um 1100 ging es an die Benediktiner der Abtei St. Albert bei Mainz über, die hier ein Stift errichteten. Im Jahre 1130 wurde die Klosterkirche Johann dem Baptisten eingeweiht, was zur Umfirmierung in Joh.

Zu dieser Zeit erlebte der Weinanbau in der Bundesrepublik einen Höhepunkt: Die Rebflächen waren mit ca. 300.000 Hektar etwa drei Mal so groß wie heute. Das waren neben den Benediktinerinnen des Klosters Johanisberg die Zisterzienserinnen des Klosters im Rheingau, das sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem Weinbauzentrum ausbaute.

Der Handel mit Wein war vorwiegend auf den Rhein ausgerichtet und blühte dank umfangreicher Zollbefreiung durch die Gräfen von Katzeelnbogen, die Stift zu ihrem Haus wurden. Wurden in der Frankfurter Weinbaugemeinde für die Neubepflanzung von Weingärten und den Mainzer Herrschaften die Ernteerträge ihrer Weingärten im Rheingau durch das Verbot, nur frischen (guten und produktiven) Rotwein anzubauen, verboten, pflanzt der Grafe Johanna von Katelnbogen im nahen Rösselsheim eine neue Weißweinsorte, den Rüsselsheimer Wein.

Neben vielen Weingütern vom Hals bis zur Mittelmosel gehörten zu seinem Anwesen auch Weingüter in der rheinischen Stadt der Rüdesheimer. Der Malvasia und andere alkoholische Weine aus dem Mittelmeergebiet waren vier- bis fünfmal teurer als die einheimischen Weine und das Getränk stand in starker Konkurenz mit dem Wein, während der einheitliche Sortensatz den herkömmlichen Mischsatz ersetzte, der nach den Sorten des Rieslings und des Rieslings die ersten Erwähnungen der Traubensorten ermöglichte.

u. a. in Hüttenheim 1470 mit der Traubensorte Kleine Brot (Spätburgunder[5]) oder 1476 mit der Traubensorte Große in Kloster Éberbach. Aber auch der Name Rheingauwein erscheint als geschätzte Qualität, da der Landvogt des Grafen Philippe von Katzenelnbogen-Diez 1475 zwischen Rheingau und Bergsträßer Wein auswählte.

Die Spätlese war bis zum 18. Jh. in so nordischen Breiten wie im Rheingau nicht verbreitet, da die Weinbauern die Verrottung der Weintrauben fürchteten. Ausgenommen davon war die Burg Johanisberg, die dem Fuldaer Landesfürstbischof zustand. Auf jeden Fall mussten die Johannisberger ihre Weinstöcke von Fäule heimgesucht sehen und begannen zu schwinden.

Am Ende wurden die Weintrauben jedoch nach Genehmigung geerntet, und wie sich herausstellte, wurde zum Staunen der Weinkellermeister ein außerordentlich guter Wein erzeugt. Bei diesem epochalen Weinbauereignis wurde die späte Ernte und damit die besondere Qualität des Weines aus edlen, faulen Weintrauben erkannt. Zum ersten Mal seit dem 1999er Weinjahrgang gibt es im Rheingau nur noch Weine aus naturwissenschaftlich eingestuften Gebieten, die die Kennzeichnung First Plant haben.

Nur auf den besten Lagen und den besten Lagen (Terroir) kann ein Wein von ganz spezieller Qualität gedeihen, dessen unverkennbarer Boden-Charakter im Mittelpunkt steht und sich im Genuss des Weines wiederspiegelt. Jahrhunderts wuchsen steile Weinberge weiter über den gesamten Zeitraum von der Rüdesheimer Straße bis nach Kapp. Erst dort, wo nach einer Landkonsolidierung die steilen Hänge durch Straßen geöffnet werden konnten, konnte sich der Weinanbau seither durchsetzen.

Auf der anderen Seite wechseln sich die Weingärten im Ober- und Mittelrheingau von Geißheim bis NW ab. Seitdem hat sich der Weinanbau hier weiter verbreitet. Etwas weiter im Osten gab es dagegen einige Weindörfer, in denen der Weinanbau mittlerweile eingestellt oder eingestellt wurde. Das Weingut am Nürnberger Berg in Wiesbaden erstreckte sich bis ins Tal des Neros, im Tal des Dambachs gab es weitere Weingärten.

Wein wurde auch in Schloss und Amönburg angebaut. Auch am Wickerbach im Landkreis von Flörsheim gab es viel mehr Weinanbau im Süden von Wickerbach, an den nur noch die kleinsten rheingauischen Einzellagen der St. Annakapelle oberhalb der Weidenmühle (in der Karte: Jungefelder Hof) mit 0,9 ha erinnerte.

Die 1872 in Göttingen gegründete Königlich-Preußische Obst- und Weinbauschule heißt heute Forschungsinstitut für Gartenbau und Rebbau und arbeitet seit 1972 in enger Kooperation mit der FH Rhein-Main, heute FH Rhein-Main, Abteilungsleiterin. 1882 hat der aus dem Schweizer Kanton Tübingen stammende botanische Forscher, Diplombiologe, Züchter und Lehrbeauftragter Herrmann Müllers die nach ihm benannte neue Traubensorte Müller-Thurgau gezüchtet.

Heute ist sie nach dem Rheinriesling die am zweithäufigsten verwendete Rebsorte in der Bundesrepublik. Sie zählt zu den erfolgreichsten Sorten der Welt, da sie niedrige Ansprüche an Böden und klimatische Bedingungen hat, frühzeitig ausreift und gute Ernteerträge erbringt. Entgegen der landläufigen Ansicht ist es nach jüngsten Ergebnissen keine Mischung aus Weinbergen, wie der Synonym für den Namen Riwaner vermuten lässt.

Genetische Studien seit 1998 haben gezeigt, dass es sich um eine Mischung aus den Rebsorten des Rieslings (Mutter) und der Madeline Royal (Vater) handelte. Unter den berühmtesten sind der nach Schloss Ehrenfels in der Nähe von Ru edesheim genannte und 1929 gegründete Kreuzungspunkt zwischen Wein berg und Schloß Reichenfels, der 1928er Weinberg, der 1939er Weinberg und der nach Schloss Ru egenstein bei Bad Honnef in der Nähe von Ringen am Rhein genannte Weinberg mit dem Namen Schönberger und der 1939er Weinberg (Reichensteiner).

Der Rheingau hat verschiedene Untergründe. Am Fuße des Rheintals verwandeln sie sich immer mehr in Löß, Kaolin und Blähton. Vulkanische Erden, auf denen vollmundige, vollmundige, feuerrote Weine gedeihen; Schieferboden, der feine, würzige, herbe Weine hervorbringt; Keuper- und Muschelkalkboden, der deftige, starke Weine hervorbringt; Löß- und Lehmboden, der reiche, duftende Weine hervorbringt.

Zudem bekommen die steileren und höheren Höhenlagen mehr Sonne, da der sich am Rhein bildende Schleier hier weniger aufdringlich ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Top-Standorte daher durch eine gute Verbindung von Erde, Sonne und Schonung auszeichnen.

Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung von Rheingau-Weinorten und bekannten Einzelstandorten zu den großen Standorten in der alphabetischen Auflistung. Zum Rheingau gehört auch der Frankfurter Löhrberger Hanger und der Felsberger Löddigerberg ( „Schwalm-Eder-Kreis“), obwohl sie geografisch nicht dazu gehörten. Die Staatskellereien führen damit die Tätigkeit der Klostermönche von Eberbach fort.

Die Ursprünge des Weinguts Freiherr von G. L. Knyphausen gehen auf das Jahr 1141 als Draisererhof und im Stift Kloster A. S. C. zurück. Selbst das älteste deutsche Winzerhaus der Superlative beansprucht das Schloßvollrad. Der Winzerverband Rheingau fördert den Einsatz der Rheingauflöte als spezielle Form der Flasche, um sich von Produkten aus anderen Anbaugebieten klar abzugrenzen.

Eine spezielle Weinglasform wurde ebenfalls geschaffen und ersetzte die traditionelle römische Rheingau. Nach dem Rheingau wird die Sorte auch “ Johanisberger “ genannt. Im angelsächsischen Sprachraum ist das Wort für Wein gleichbedeutend mit deutschem Wein: der Name ist aus der Gemeindehochhauser Wein. „Wenn ich so viel Vertrauen in mich hätte, dass ich Gebirge versetzt hätte, wäre Johannesberg der Gipfel, dem ich immer gefolgt wäre“, zitiert er.

„In jedem Weindorf im Rheingau, auch in jedem Bezirk, gibt es eine örtliche Weinkönigin.“ Ausnahmsweise machte er einige Jahre lang eine Ausnahmeregelung und hatte den Wein des Platzes durch einen Barsch repräsentiert. Die Kandidaten für die Freitanz der Rheingau Wein Königin und ihrer Prinzessinen kommen aus dem Kreise dieser Wein-Majestäten. Berühmt wurde die rheingauische Winzerkönigin Ulrich K. W. Neradt v. Martinssthal, die 1972 als deutsche Winzerkönigin ausgezeichnet wurde, als TV-Moderatorin.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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