Wein

Riesling Silvaner Geschmack

Silvaner ist ein bekömmlicher Wein mit vielen Geschmacksrichtungen. Der Silvaner hat im Vergleich zu anderen Weinsorten wenig Säure und gilt daher als besonders bekömmlich. Mehr als ein Jahrhundert lang wurde angenommen, dass diese Sorte eine Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner war. Die raffinierte und harmonische Säurestruktur mit wenig natürlicher Kohlensäure sorgt für ein angenehmes Geschmackserlebnis. Was Sie schon immer über Silvaner wissen wollten:

Der Silvaner (Rebsorte, weiß)

Kraftvolle Traubensorte mit dichten Beeren für einen diskreten sommerlichen Tropfen mit erdigen Noten. Die Silvaner, auch bekannt als der Grüne Silvaner oder Silvaner, ist eine der traditionsreichsten Rebsorten und auch heute noch einer der populärsten Weine in Deuschland. Die Besonderheit dieser Sorte ist ihre Vielfalt: Von edelsüß bis hin zu feinfruchtigen und kräftigen bis hin zu crèmigen Tropfen aus Holzfässern passt diese Weissweinsorte zu jedem Essen.

Aber alle Silvaner -Weine sind durch ein ausgewogenes Säuren- und Restsüßenverhältnis gekennzeichnet und reflektieren in der Regel ihr jeweiliges Territorium gut. Die Silvaner-Rebe zeichnet sich durch kräftiges Wachstum und gleichbleibend hohen Ertrag aufgrund ihrer hohen Blütenstärke aus, wird aber als empfindlich gegen Stockmehltau angesehen und ist empfindlich gegen Winterfrost. Auch auf magerem, kalkhaltigem Boden gedeihen die zuverlässigen Weine und können dort hochqualitative Weintrauben produzieren.

Der Silvaner ist mittelgroß, meist zylindrisch und wächst mitteldicht bis massiv. Die Silvaner-Traube reift zwischen anfangs und mittags. Der überreife oder edelfaule Wein eignet sich besonders für die Produktion von Dessertwein. Die Silvaner wurden oft für neue Sorten verwendet: Durch die Kreuzung mit dem Silvaner sind unter anderem die Sorten Cacchus, Morio-Muskat, Ehrfelser und andere entstanden.

Silvaner ist ein populärer Weisswein mit einer langen Weintradition. Silvanerrebes Historie geht auf das erste Jahrtausend n. Chr. zurück. Der Silvaner, wahrscheinlich von Zisterziensermönchen, hat im 17. Jh. seinen Weg aus dem Alpenraum nach Österreich gefunden. Der erste Silvaner wurde im Jahre 1659 auf dem Schloßberg in Schloss Kastell (Franken) gepflanzt.

Der Silvaner war vor etwa 30 Jahren mit einer Gesamtfläche von über 28% die am weitesten verbreitete Sorte in der Bundesrepublik und begann bis Anfang der 70er Jahre unvermindert zu schrumpfen, so dass seine Anbaufläche heute auf 7605 ha, was 7,2% der Weinanbaufläche entspricht. Häufig liegen die Ursachen in der Entstehung neuer Sorten, die zwar in ihrem Wesen und ihrer Güte eindeutig besser sind, aber wegen ihrer niedrigeren Ernteerträge und anderer angeblicher Benachteiligungen oft nachgeben mussten.

Doch auch eine unglückselige und unbegreifliche Klonauswahl, die den Silvaner an vielen Stellen in einen recht ausgedehnten, intrusiven Tropfen verwandelte, ist für den Verfall der Rebsorte verantwortlich. Die rückläufige Zahl der mittlerweile verwendeten neuen Sorten könnte daher mit einer wünschenswerten Wiedergeburt des traditionsreichen Silvaner einhergehen, dessen Tropfen ihn aufgrund seines hellen, wohltuenden und in der Regel einfachen Charakters zum optimalen Tropfen für alle Tage machen.

Während vor 30 Jahren der Silvaner mit einem Anteil zwischen 55 und 40 % über der Fläche Frankens, Rheinhessens, der Naehe und der Pfälzer dominierte, ist er dort heute noch ueberdurchschnittlich stark verbreitet, sein Anteil ist aber auf 20 bis gut 7 % gesunken. Unter den Kulturlandschaften ist Nordrhein-Westfalen der Vorreiter. Im Jahr 2013 wurden 4,95 % der Gesamtrebfläche in der Bundesrepublik mit Silvaner-Reben bestockt.

Das Haupterwerbsgebiet der Silvaner ist seit über hundert Jahren das Gebiet des Rheinhessens. Die Silvaner-Trauben in Frankens (1.261 Hektar) und der Pfälzer (867 ha, ab 2007 ) stehen mit rund 2500 ha (Stand 2007) deutlich an zweiter Stelle. Dank eines anerkannten Gütesiegels wird insbesondere der Rheinhessische Silvaner als besonders hochwertig unter den Silvaner angesehen.

Da der Silvaner in einigen Gebieten Österreichs auch heute noch teilweise als österreichisch gilt, ist die Rebsorte „Grüner Zierfandl“ oder „Ziehrfandler“ (nicht zu vergleichen mit dem Großen Silvaner Zierfandler) bis auf wenige Grundstücke fast untergegangen. Silvaner ist ein verdaulicher und geschmacklich vielseitiger Tropfen.

Der Silvaner hat im Gegensatz zu anderen Weinen wenig Säuren und gilt daher als besonders ergiebig. Die fruchtigen Aromen rücken so in den Vordergrund. Qualitativ hochstehende rheinhessische Variationen sorgen für einen reichhaltigen Geschmack von fein fruchtig bis sahnig. Zu den edlen süßen Rebsorten zählen die Silvan-Eisweine und die sogenannte Trockenbeerenauslese.

Wenn Sie den passenden Silvaner für ein Essen suchen, können Sie aus drei unterschiedlichen Sorten die passende aussuchen. Auf der Sommerterrasse beispielsweise ist der trockene Silvaner ein unkomplizierter Genuß und passt am besten zu würzigen und hellen Speisen. Für die starke Sylvana ist der Frühling die schönste Zeit. Zum edelsüßen Silvaner mit seinem Duft nach Blütenhonig und weißem Obstgeschmack.

Der süßliche Duft des Weines zeigt seinen süßen Geschmack, aber in Verbindung mit edlen süßen Desserts wirkt er trocken.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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