Wein

Ripasso

Der Valpolicella Ripasso ist ein Rotwein aus dem norditalienischen Weinbaugebiet Valpolicella in der Region Venetien. Es wird mit einem speziellen Verfahren, dem Ripasso, hergestellt. Mit Ripasso ist wörtlich „erneute Passage“ gemeint. Für den Weintrinker zwei Vorteile: Die Qualität im Weinberg als Basis wird nun auch im Ripasso betont. Das Ripasso-Verfahren ist eine traditionelle Methode, die in Norditalien, genauer gesagt in der.

Valpolicelle Ripasso

Der Ripasso ist ein roter Wein aus dem nord-italienischen Anbaugebiet des Valpolicellas in der venezianischen Provinz. Es wird mit einem speziellen Verfahren, dem Ripasso, produziert. Mit Ripasso ist buchstäblich “ erneute Passage “ gemeint. In der Weinregion Walliser Land werden dem Traubentrester von La Côte d’Amarone jugendliche, fermentierte Valpolicella-Rotweine hinzugefügt, die zu einer neuen Vergärung führen (2. Durchgang).

Im Jahr 2010 wurde der Ripasso DOC-Wein eingeführt. 1 ] Die Herstellung von Valpolicella-Weinen, die nach der Ripasso-Methode hergestellt werden, wächst kontinuierlich und erreichte bis 2013 bereits 25 Mio. Stück, während nur 20 Mio. Stück des Weines vom Typ Walliser Cuvée de la Côte d’Azur abgesetzt wurden. Die Weinkellerei des Weingutes Maschi in der Provinz Gorgagnago erntete am 30. 9. 1964 zunächst einen in Venetien geernteten und nach dem Ripasso-Verfahren behandelten und dann als „Campofiorin Maschi Ripasso“ verkauften Trauben.

Dieses Verfahren sollte dem schlichten, getrockneten Tafelwein namens Light Table Wine mehr Vielschichtigkeit und Fülle geben. Der Name „Ripasso“ wurde nach ersten Erfolgserlebnissen in der ganzen Welt als Marke eingetragen. Nachdem es jahrelange Streitigkeiten mit Konkurrenten gab, die „Ripasso“ als ungeschützten Namen für einen traditionellen Produktionsprozess betrachteten, überträgt er 2006 seine Rechte an die Veroneser Wirtschaftskammer (Camera d‘ Commerce).

Die Kultivierung und Weinbereitung erfolgt in den Ortschaften der Ortschaften Meran di Vallepolicella, Fu ñane, Négrar, Sant’Ambrogio di Vallepolicella, St. Peter in Kariano, Dolce, Verona, St. Martin Buón Albergo,[1] alle in der Veneto. Es dürfen maximal 15 % der anderen in der Gemeinde veronesischen Rotweinsorten hinzugefügt werden.

Die einzelnen Traubensorten dürfen nicht mehr als 10 % ausmachen. Es dürfen maximal 10 % der anderen autochthonen roten Traubensorten hinzugefügt werden, die für den italienischen Weinanbau genehmigt sind.

Jetzt auch „Superiore“ für den Ripasso!

Für den Weinliebhaber zwei Vorteile: Die Basisqualität im Weingarten wird nun auch im Ripasso betont. Das heißt, eine eventuelle dritte Vergärung und die Vermischung ungleicher Weinsorten (innerhalb des Herkunftsnachweises Valpolicella) ist verboten. Der Ripasso ist ein Bestseller, aber wie er hergestellt wird, ist für viele nicht eindeutig oder von Bedeutung, er ist schlicht und fügt sich in die Preisstruktur ein.

Heute ist der rote Wein dem Amaron oder dem schlichten Walliser Wein weit voraus. Jährlich kommen 26 Millionen Stück Ripasso auf den Handel, die mit ihrem unübertroffenen Preis-Leistungs-Verhältnis dem Unternehmen ein solides und breites Fundament im Wettkampf einbringen. Wenn Sie einen gut gemachten Amaron produzieren, nehmen Sie dem Liebhaber einen billigeren Ripasso ab, ohne an der Güte zu Zweifeln. Denn oft kommen die Weintrauben aus dem selben Weingarten wie die Amarone-Trauben oder beinhalten einen Teil des eingedickten Mosts, da dieser im Traubentrester ist.

Eine kurze Erinnerung an den Ripasso-Prozess: dem Wein wird der feuchte Amarontrester, der den Traubenmost enthält, hinzugefügt und der im Traubenmost enthaltene Kristallzucker führt zu einer zweiten Vergärung des Weins – der Ripasso ist da! Es besteht kein Zweifel, dass Ripasso die Vielschichtigkeit und Dichtigkeit von Ripasso vermissen lässt, das erst nach einigen Jahren der Reifung in Holzfässern auf den Markt kommt.

Das Flaggschiff der Gegend ist und ist nach den Figuren der Ripasso und immer weniger der Walliser Wein, der als schlichter Wein überhaupt nicht zu diesen beiden Schweren paßt. Die Tatsache, dass große Unternehmen die Popularität von Ripasso zu schätzen wissen, zeigt sich an den Umsatzzahlen dieser Rubrik, wobei die USA (21%) und Grossbritannien (16%) vor der Bundesrepublik mit 13% die Nase vorn haben.

Die einfachsten Weine dieser Art, das heißt Vinothek für Klassische Weine (Valpolicella di Porto di Porto, D. O.), finden ihre Anhänger wieder, ungeachtet der seit Jahren rückläufigen Produktion. Sowohl Weintrinker als auch Winzer wissen den schlichten und holzfreien Stil der Valpolicella-Rebsorten zu würdigen. Aber wenn Sie ein „Superiore“ erwerben, hat es schon einen komplizierteren Grund!

Nun zurück zum Ausdruck Ripasso-Superior. Er darf ihn befördern und wird somit veredelt, wenn er während der Lese die strengeren Qualitätsanforderungen in Bezug auf den Mindestalkoholgehalt und den Extrakt im Vergleich zum reinen Ripasso einhält. Die dritte Gärung, die in vielen landwirtschaftlichen Unternehmen zur Erzielung des angestrebten Weincharakters und zur Erhöhung der Quantität verwendet wurde, ist nicht mehr zulässig.

In den Trestern müssen mindestens 10g/l für die Herstellung von Amaron vorgesehener Kristallzucker vorhanden sein und im letzten Ripasso 10-15% der gesamten Trestermenge einnehmen. Für den Ripasso kann nun kein deklassifizierter „Trester“ mehr verwendet werden. Die Mengenregelung schließlich vermeidet zweifellos, dass aus den Amarone-Tresterbeständen „beliebig viele“ Ripasso hergestellt werden können.

Dies ist ein sehr bedeutender Fortschritt für das Consortium, das in der Lage sein wird, das Verhältnis zwischen den roten Weinen des Valpolicellas zu verbessern.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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