Wein

Rivaner Wein

Die Rivaner-Weine haben wenig Säure und ein charakteristisches Bouquet von Früchten und Muskatnoten, manchmal mit blumigen Nuancen. Die Weine sind im Glas blass bis hellgelb. Viele Rivaner sind unkomplizierte, harmonische Alltagsweine. Auch Müller-Thurgau genannt, ist dieser Wein wohl häufiger unter diesem Namen zu finden. Der schönste Charakter zeigt die Vielfalt als junger Wein, der dann so schnell wie möglich getrunken werden sollte.

riverain

Die Rivaner ist eine weisse Traubensorte und wird in der Bundesrepublik auf rund 13.000 Hektar Land bebaut. Er wird auch Müller-Thurgau getauft und ist wohl häufiger unter diesem Begriff zu finden. Die Rivaner, bekannt unter dem Markennamen Müller-Thurgau, wurden von dem Schweizer Weinforscher Herrmann Müllers aus dem berühmten Rheingauer Bezirk entwickelt und forschen.

Für seine kräftigen Sprossen benötigt er einen neuen aber tiefen Ort, der aber auch nicht zu trocknen ist. Allerdings mag der Rivaner keine Austrocknung, die den Reifungsprozess erheblich stört und ist auch im Sommer sehr empfindlich, selbst bei -15°C. Die Rivaner ist sehr wenig säurehaltig und daher auch sehr milde, aber trotzdem fruchtig im Mund.

Auch der Rivaner kommt von zwei verschiedenen Rebsorten, dem Riesen- und dem Silberling. Deshalb kommt der semitrockene und getrocknete Wein voll zur Geltung. Dieser Wein hat einen sehr guten und trockenen Charakter. Der Rivaner ist aber auch sehr empfindlich gegen Peronosporen oder Phomosporen. Die Rivaner auch Müller-Thurgau ist für Weinanfänger prädestiniert, denn auch die Stärke des Weins sind zugleich seine Schwachstellen, durch die von Zeit zu Zeit wählbare, nachteilige Lagen, die den Reifegrad beeinflussen können.

Doch wenn es richtig steht, ist es möglich, einen würzigen und erfrischenden Wein wachsen zu lassen. Natürlich.

Episode 50: Müller-Thurgau/Rivaner

Die Sorten Müller-Thurgau und Rivaner sind gleich: die erfolgreiche neue Sorte unter den weissen Traubensorten. Wie der Name bedeutet, welche Weinsorten man daraus machen und was man trinken sollte, zeigt die Episode 50 Müller-Thurgau oder Rivaner, eine 1882 von dem Thurgauer Weißweinzüchter Hermann Müller gezüchtete Sorte.

Der spätere Namensgeber Müller-Thurgau kreuzt den heute nicht mehr gebräuchlichen Rebsortentyp Madeline Royale. Zu diesem Zeitpunkt erhielt Müller-Thurgau jedoch bereits den Spitznamen Rivaner als Sprachkreuzung zwischen Weinreben und Silvanern. Heute steht die Rivaner -Rasse auf über 20.000 ha (andere Angaben zeigen die Existenz mit bis zu 50.000 ha) in der ganzen Erde und ist damit die weltweit erfolgreiche Nachzucht.

Das grösste Gebiet befindet sich in Deuschland. Auf den Rivaner vertrauen neben den Ländern Ã-sterreich und Ungarns vor allem die neueren WeinbaulÃ?nder wie die Tschechische Republik, Japans und Englands. Denn Müller-Thurgau hat nur sehr geringe Anforderungen an seinen Sitz. In der Regel muss die Weinrebe ein wenig darunter leidet, um gute Tropfen zu produzieren, so dass der Wein oft dort entsteht, wo sonst wenig blüht.

An diesen fruchtbringenden Orten lebt der Müllersohn, denn seine Fächer verkürzen den Müller-Thurgau oft. Der Rivaner ist ein so genannter Träger. Großer Wein wird bei Müller-Thurgau fast nie produziert. Hier gibt es ein Paar wenige Ausnahmefälle, aber diese sind ziemlich gut, immer noch keine großen Wein. Es gibt viele Halbtrockenweine, aber wir empfehlen sie nur in Ausnahmefällen.

Ihnen mangelt es an Säuren und es ist klebrig. Raritäten sind edle Süßweine vom Rivaner bis zur Trockbeerenauslese, aber sie können sehr gut sein. Der Rivaner ist in der Nase leicht aromatisiert und ähnelt der von Muskat. Im Geschmack bestechen sie durch leichte und milde Säuren, denn Müller-Thurgau ist beinahe immer ein Pint Wein, oft auch leicht in Alkoholika.

Keine andere Traubensorte in ganz Europa bietet so gute Tropfen zu so niedrigen Preisen. Vor allem deutsche Kooperativen erzeugen für weniger als 5 EUR pro Fläschchen ein herrliches See von Müller-Thurgau. Das ist ein billiger Tropfen im Alltag. Als solcher mögen wir diesen Wein.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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