Wein

Robert Parker Wein

Der Wine Advocate ist die absolute Referenz in der Weinbewertung weltweit, wenn auch immer in der Kritik und in letzter Zeit nicht mehr so dominant. Mit den Punkten des „Wine Advocate“ können Weine erfolgreich oder vergessen werden. Seine Beurteilung bewegt die Preise der teuersten Weine. Jetzt verkauft er Teile seines Unternehmens und übergibt den Chefredakteur – die Weinwelt ist erschrocken. Mit seinem “ Wine Advocate “ ist Robert Parker zweifellos eine feste Institution für die international anerkannte Bewertung von Weinen.

Robert-Parker.

Robert M. Parker (* 23. Juni 1947 in Balttimore, Virginia, USA) ist ein französischer Kritiker und Dichter. Er ist gelernter Jurist und seit beinahe 30 Jahren professioneller Weinjournalist. Die Weinbewertung mit den nummerischen Parker-Punkten ist für die Preisgestaltung auf dem Markt mitentscheidend. So vergeben zum Beispiel die amerikanischen Winzer ihre Tropfen nicht nur mit dem Prädikat „93 PP“ (Parker Points), sondern auch mit der Auszeichnung von Parker.

Er wollte ein Verbraucherfürsprecher sein, entlastet von der Pflicht, Wein zu kaufen. Im Jahre 1978 beginnt er mit der Erstellung seines Newsletters The Wine Advocate. 2. Das erste Heft war eine Ergänzung zu den Postverteilern, die er bei grösseren Weinhändlern als Adresse gekauft hatte. Das Rundschreiben hatte im Juli 1978 600 Abonennten.

20 Jahre später hatte The Wine Advocate über 40.000 Teilnehmer in 38 Staaten. Heute sind sich viele einig, dass „The Wine Advocate“ den größten Einfluß auf das Kaufverhalten der Weineinkäufer hat und nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in Europa, aber auch in den Vereinigten Staaten, aber auch in Europa, Großbritannien, Deutschland, Italien, der Schweiz, Italien, Korea, Japan, Korea, Indien, Taiwan, Schweden, Spanien, Singapur, Rußland, Mexico, Brasilien und in der VR China Akzente setzt.

Neben dem Schreiben und der Verkostung für „The Wine Advocate“ hat Parker an mehreren Zeitschriften, Wein- und Food-Magazinen mitgewirkt. In elf Büchern über Wein hat Parker die besten Verkäufer nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in deren Übersetzungen in den Ländern wie z. B. England, Spanien, Frankreich, Italien, Spanien, Japan, Spanien, Polen, Schweden und Rußland veröffentlicht. Sein erstes Werk erscheint im Verlag Simons und Schusters im Jahr 1985.

Die englischsprachige Version über den Ort wurde von der Firma Kindsely Ltd. in London herausgegeben. Er wurde 1986 mit dem renommierten Glenfiddich-Preis als das beste britische Weingut ausgezeichnet 1989 erschien der Buchband über den Wein in Bourdeaux. Die französischen Buchclubs, der weltgrößte Buchklub, wählten im Jänner 1991 auch das Werk „Buch des Monats“. Die fremdsprachigen Editionen des Bordeaux-Führers erschien in Japans, Deutschlands und Schwedens.

Im Jahr 1987 veröffentlichten sie zwei weitere Parker-Weinbücher, den Parker’s Wein-Einkaufsführer und die Weine des Rhonetals und der Region Apulien. Der Band über die Weine der Rhone und der Provence wurde 1989 mit dem „Tastemaker’s Award“ als bester Weinführer des Jahrgangs in den Vereinigten Staaten und dem „Wine Guild’s Winebook of the Year Award“ in Grossbritannien ausgezeichnet.

Sein zweiter Weinführer erscheint im April 1989, und sein fünftes Werk über den Burgunder erscheint 1990. Eine überarbeitete und stark ausgeweitete Auflage von Bordelais liegt vor. Es wurde auch in japanischer, deutscher (Parker Bordeaux) und französischer Sprache veröffentlicht. 1993 wurde ihm von der Gastronomischen Akademie Deutschland e. V. die „Goldene Feder“ für die Lizenzedition „Bordeaux“ im Hallowag Verlagshaus verliehen. 1993 wurde die dritte Auflage des „Wine Buyer’s Guide“ herausgegeben.

1997-1998 gehörte die französiche Auflage des Einkaufsleitfadens „Le Guides Parker“ 27 wochenlang zu den Top Ten der meistverkauften Bände. Im Jahr 1995 wurde die vierte Auflage des Buyer’s Guides veröffentlicht, ein wirtschaftliches und journalistisches Erfolgsbuch. Sie wurde in Großbritannien und der Schweiz immer wieder unter dem Titel „The Guides Parker“ veröffentlicht. Im Jahr 1998 wurde sein zehntes Werk, eine dritte Auflage des Bordeaux-Führers, in Deuschland, Großbritannien, Italien, Frankreich, Italien, der Schweiz, Japan und in den Vereinigten Staaten veröffentlicht.

Die Parker AG beurteilt die Weinsorten und Weinlese in ihrem 100-Punkte-Schema, legt Preisklassen fest und zeichnet Weingüter von mittel bis ausgezeichnet zwischen 1 und 5 Sternen aus. Im Jahr 1993 wurde Parker mit dem Preis für Wein und Weinkommunikation von Moet Henne ßy für seine französische Ausgabe über Burgunder und Bordelais ausgezeichnet. Im Jahr 1995 wurde Parker der dritte ehrenamtliche Bürger der Weinbaugemeinde Châteauneuf-du-Pape im Rhonetal.

Robert Parker wurde im April 1998 von der renommierten amerikanischen Zeitschrift für Wein und Wein, der so genannten Jame Bard Foundation, geehrt, deren Auszeichnungen die höchste Auszeichnung für Schriftsteller in der Wein- und Gastronomiebranche sind. Unterzeichnung eines Dekrets durch den französischen Präsidenten Jaques Cirac am 28. April 1999, das Parker zum Ehrenritter der Legion macht. Bereits 1993 hatte der frühere Staatspräsident Francois Mitterand Parker Parker zum Verdienstorden ernennt.

Als einer der wenigen Fremden erhält Robert Parker alle zwei höchstdotierten französischen Präsidentschaftspreise. Vor allem in den Vereinigten Staaten vertrauen viele Einzelhändler bei der Vermarktung von Wein auf Parker-Punkte. Mit 90 Punkte ist dieser Wein ein Wein von höchster Güte. Dieses Rating führt oft dazu, dass Einkäufer einen solchen Wein kaufen, ohne ihn probiert zu haben.

Die berühmte „Grand Crus“ aus dem Hause Bardeaux nutzen auch Parker-Ratings für ihre Werbung. Viele Weinkellereien ändern ihre Produktionsprozesse, um ihre Produkte besser zu vermarkten, um einen Wein im von Parker bevorzugten und geschätzten Style herzustellen. Um die Weinbereitung im Parker-Stil zu optimieren, wird der Franzose und Freund von Parker, der sich auf körperreiche, fruchtige und fruchtige Weinsorten mit viel Barrique-Nutzung spezialisiert hat, oft als Consultant angeheuert.

Einige “ Boutiquen “ ( Garagenweine) erreichten ihren Höhepunkt mit den geringsten Renditen, die sich aufgrund der Bewertungen von Parker großer Beliebtheit erfreuen. Der Einfluß von Parker wird unter Liebhabern von eleganten, fein strukturierten Weinen heftig erörtert. Man kritisiert Parker’s Einfluß auf die Weinkultur in Europa, weil er den Weinen eine höhere Bedeutung beimisst als denjenigen, die den Geschmackswünschen der amerikanischen Verbraucher entsprechen.

Sie stehen oft im Kontrast zu den historischen Wein- und Geschmacksüberlieferungen vieler Weinregionen in Deutschland. Diese “ Parkerisierung “ schwächt feinsinnige, kompliziert gegliederte Weinsorten immer mehr. „Die“ Parker-Weine sind oft zu fruchtig und enthalten zu viele Eichen-Aromen, Alkohole und Extrakte. Rechtsanwältin Hannah Angostini war von 1995 bis 2003 für Parker tätig.

Zuerst hat sie für ihn eine Verkostung im Bordelaiser Restaurant organisiert, später hat sie den Rundschreiben von Parker ins Französiche übersetzt. Als bekannt wurde, dass die Firma Parker und die Weingüter und Handelshäuser beraten und mit ihren besten Beziehungen zu Parker werben, trennte sich diese. Mit ihrem 2007 in Paris veröffentlichten Werk „Robert Parker – Antike Mythen “ bezweifelt sie die Integrität von Parker und die Selbständigkeit seiner Weinbewertungen.

Parker verbringt nur „sieben Tage im Jahr“ in Deutschland. Die Verkostung wird nicht von freien Sachverständigen oder Angestellten durchgeführt, sondern von Grosshändlern aus seinem Bekanntschaften. Wenig später veröffentlichte das Magazin einen kritischen Beitrag über Parker[9], in dem einige der Äußerungen in dem Werk von Agostini kommentiert wurden.

Im dritten Heft seines Weineinkäuferhandbuchs[10] von 1993 berichtet Parker, dass unter anderem das Gut des Weingutes in mehreren Etappen gefüllt wurde. Der Tranchenexport in die Vereinigten Staaten würde weniger gut geschmeckt haben als die, die er auf dem Weinkeller getestet hat[11] und Parker verklagt hat. Inwiefern Parker die Preise für Wein beeinflusst, wurde in Untersuchungen erforscht.

So erhält eine Weinflasche der Extraklasse exakt den gleichen Wert wie Parker und seine Angestellten in den Parker Points. Weil niemand mehr Parker angreift, meint er in seiner Arbeit, dass[1] Parkers Preise „diktieren“, aber seine Einschätzungen sind zurückhaltend und entsprechen sicherlich der Klassifizierung der Bordeaux-Weingüter von 1855.

Auch für viele Top-Produzenten in der Region ist der steile Anstieg der Bordeaux-Premium-Weinpreise in den 90er Jahren ein Ergebnis der Aktivitäten von Parker.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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