Wein

Rose Wein Kühlen

Der Rotwein wird bei Raumtemperatur getrunken, der Weißwein jedoch oft gekühlt. Aber was ist mit Roséwein? Für den echten Weingenuss ist die richtige Temperatur besonders wichtig, und das gilt auch für Rosé. Hier können Sie lernen, wie man Roséwein richtig serviert. Für die kurzfristige Lagerung von Wein kann der Kühlschrank ein geeigneter Platz für Weißwein, Rosé und auch Sekt sein.

Kühl den Wein! Die ideale Tränketemperatur

Wenn Sie ein Wein-Thermometer besitzen, sollten Sie sich amüsieren und feststellen, wie „warm“ Sie Ihren Wein im Hochsommer tatsächlich trinken. Wodurch entsteht die Hitze des Weins? Die Hitze macht sowohl die Süsse als auch die Säuren in den Trauben ausgeprägter. Wenn der Wein einen hellen Kork-Geschmack hat, wird dies auch durch die hohen Temperaturen ersichtlich.

Besonders im Hochsommer ist zu beachten, dass sich der Wein beim Gießen bereits um ca. 1 bis 2° Celsius aufwärmt! Gießen Sie daher den Wein ein paar Grade kühler als sonst. Diejenigen, die auch glauben, dass die Faustformel „Rotwein bei Raumtemperatur“ eine Abkühlung nahezu ausschließt, sind unglücklicherweise verkehrt. In der Sommersaison ist es noch höher.

Abkühlen und kühlen? Im Gegensatz zu vielen Warnhinweisen tolerieren die jungen, frischen Weissweine eine Abkühlung im Gefrierfach. Für höherwertige Weine wird in jedem Fall der Kühlraum empfohlen. Zur Kühlung des Weines wird für Weisswein ein mit Wasser gefülltes Wein- oder Sektkühlgerät empfohlen. Doch auch die immer mehr verbreiteten Tonweinkühler sorgen dafür, dass der Wein lange Zeit kalt bleibt.

Der Kühleffekt tritt erst auf, wenn der Behälter für ca. 20 bis 30 min in ein Bad gelegt wird. Die Kühlwirkung resultiert aus der sogenannten „Verdunstungskühlung“, die auftritt, wenn das verdampfte Kühlwasser durch die Hitze austritt.

Rose – das hört sich nach Frühsommer an.

Wie kaum ein anderer Wein wird er mit „Sommer“ assoziiert wie dieser. Kaum ein anderer Wein hat so viele negative Vorurteile, dass die Mehrheit der Menschen ihn doch nicht austrinkt. Die härteste Annahme ist, dass es sich bei rosa um eine Mischung aus Rot- und Weisswein handelt (verboten).

In den vergangenen Jahren hat sich in der Frage des Roséweins viel bewegt. Richtig: Lange Zeit galt Rose für die Mehrheit der Weinbauern als Abfallstoff der Rotweinproduktion. Besonders jene Rebsorten, die kaum als Rotweine verwendbar waren, kamen dann als rosa oder schwach saurer und süßlich-schwerer weißer Herbst in die Weinregale.

Man verstand Rosa als Hochkunst. Einer der Gründe für das große Qualitätsbewußtsein war unter anderem, daß den Engländern gute Weißweine fehlten, sie aber nicht auf einen Sommerfrischwein verzichteten. Eine solche Sorte ist gewissermaßen der Klassiker unter den Sommerweinen par excellence, der am wahrscheinlichsten mit dem Süd, der Hitze und dem Urlaub in Verbindung gebracht wird.

Die Zeit, als der Weiße Herbst dieses Land beherrschte, ist zu Ende. Aus hochreinen, faulen Weintrauben (Botrytis) hergestellt, verleihen diese alten Weinspezialitäten aus dem badischen und württembergischen Raum dem Weissherbst oft einen leicht honigsüßen Geschmack. Besonders in Deuschland gibt es eine angenehme Vielfalt an Rosé: Portwein, Schleppangel, Schwarzriesling, Spaetburgunder bis hin zu verschiedenen Kombinationen werden als rosa zubereitet.

Der beste Repräsentant dieser Weinsorte kommt in der Regel aus Deutschland. Rosé-Weine werden ausschliesslich aus Rotweintrauben hergestellt. Es dürfen nur die Weintrauben durchmischt werden. So wird der Traubenmost verhältnismäßig schnell von den Traubenschalen abgetrennt und dann wie ein Weisswein verarbeitet. In einer anderen weit verbreiteten Form, der so genannten „Blutung“, die oft für leichtere, weniger pigmenthaltige Weintrauben verwendet wird, werden die Weintrauben einfach gequetscht.

Roséwein sollte kalt (7 bis 12 C) und meist jugendlich sein. Die Frischekraft, die den besonderen Reiz des Rosenkranzes ausmacht, lässt nach. Die Rebsorte ist eine Sorte von Rotwein, in der die weißen und roten Weintrauben vor dem Keltern gemischt und dann aufbereitet werden. Allerdings ist die Angabe „Schillerwein“ nur erlaubt, wenn die eingesetzten Weintrauben aus dem württembergischen Weinbaugebiet kommen und der Wein als Q.b.A. oder höher klassifiziert ist.

Das Badener Roten Gold ist ein Rottweiler aus dem Kultivierungsgebiet Badens, der aus der Mischung von Pinot Noir und Pinot Gris (Ruländer) erwächst. Bei dem Weissherbst handelt es sich um einen leicht fruchtigen Wein mit einer goldenen bis hellroten Färbung, der aus den Rebsorten einer einzelnen Sorte gewonnen wird. Traubensorte und Anbaufläche müssen auf dem Kennzeichnungsschild vermerkt sein. Vor allem in Badischen Städten erfreuen sich Pinot Noir Weissherbst großer Popularität.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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