Wein

Rotgipfler

Rotgipfler ist ein autochthoner Weißwein aus Österreich, der heute fast nur noch in der Gegend um Gumpoldskirchen (Weinbaugebiet Thermenregion) zu finden ist. Zusammen mit Zierfandler ist Rotgipfler die Delikatesse aus dem Raum Gumpoldskirchen in der Thermenregion. Die beiden treten gemeinsam unter dem klangvollen Namen Spätrot-Rotgipfler auf. Der Rotgipfler ist eine natürliche Kreuzung aus Traminer x Roter Veltliner. Die Rotgipfler ist eine Kreuzung zwischen Traminer und Rotem Veltliner.

roter Putz

Das Rotgipfler wurde um 1837 von Johannes Burgers erster Erwähnung in der Steiermark urkundlich belegt und ist eine Naturkreuzung des Typs Trainer vs. Veltlin. 1 ] Der rote Putzer hat seinen Name von den rötlich gefärbten Spitzen der Triebe. Die Rebsorte wurde 1850 in das württembergische Gebiet eingeführt und von dort 1874 bis ins angrenzende Elsaß verbreitet.

2 ] Auch hier hat sich der exklusive Vertrieb im Weinanbaugebiet der Region Thermen (Niederösterreich) entwickelt. Sie wird dort hauptsächlich als Teilhaber der Firma in der örtlichen Spezial-Cuvée Spätrot-Rotgipfler eingesetzt. Rotgipfler ist in geringem Maße auch in den Ländern Deutschlands (Baden, Württemberg), Frankreichs (Elsass), Ungarns, Kroatiens und Sloweniens mit dabei. Er hat kräftiges weiß-wolliges Haar und eine kräftige rötliche Farbe (daher der Begriff Rotgipfer).

Das grüne, junge Blatt ist am Rand des Blattes fein haarig und brüniert. Oft wird die Rebsorte mit dem sogenannten spätroten bis zum spätroten Redgipfler (keine eigene Sortenbezeichnung) vermischt. Diese Rebsorte erfordert beste Standorte und aufgrund ihres geringen Wachstums kräftige, mittelstarke und wärmere Bodenverhältnisse. Sie ist anfällig für Peronospora, Botrytis und Frost.

roter Putz

Eindeutig rötliche Keimspitzen haben dieser Rebsorte, die nahezu ausschließlich in der heimischen Thermenlandschaft vorkommt, den Beinamen Rotgipfler gegeben. Sie steht hier noch immer auf gut 100 ha, unweit der kulturellen Metropole, und wird oft mit der anderen, sehr interessanten Variante der Kurregion, dem sogenannten Zürcher Kurort, vermischt. Die Rotgipfler reifen mittel bis später und sind durch ihre kompakten, stehend wachsenden Früchte weitgehend vor Verrottung geschÃ?tzt, aber auch anfÃ?llig fÃ?r Falschmehltau und noch mehr fÃ?r Stockmehltau.

Sein Ursprung konnte als Naturkreuzung zwischen dem Roten Veltiner und der Rebsorte Sawagnin, einem Vertreter der Traminerfamilie, festgestellt werden. Der Rotgipfler pflegt die Verwandtschaft mit dem Frühroter Veltiner, dem Zürcher Veltiner und dem Neuen. Bei der reinen Weinbereitung macht sich bemerkbar, dass der Redgipfler auch nach längerer Reifung und der damit verbundenen vollen Traubenreife eine klare, wohltuende Säurestruktur behält.

Der Redgipfler wird in sehr geringem Umfang noch in Serbien und Slovenien bebaut.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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