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Rotkäppchen Sekt

Kleiner Rotkäppchensekt, traditionelles Sortiment (Tankgärung), Cuvée Rubin. Der Rotkäppchen Sekt war die bekannteste Sektmarke der DDR. Ein halbtrockener Sekt erfrischt mit einem ausgewogenen und fruchtigen Geschmack. Der Rotkäppchen Sekt Halbtrocken ist ein klassischer Partysekt, den Sie zu besonderen oder spontanen Anlässen genießen können. Seitdem ist Rotkäppchen für seinen frischen und feinen Sekt bekannt.

Historie einer Handelsmarke

Eintauchen in die bewegte und abwechslungsreiche Historie des Rotkäppchensektes. Zeitreise: zurück ins Jahr 1856, dem Jahr, in dem unsere Historie begann und der Startschuss für den populärsten deutschen Sekt fiel. Lass dich verzaubern und entdecke ein oder zwei Geschichten, die du definitiv noch nicht kennst.

Das Rotkäppchen hat sich im Lauf der Zeit verändert. Aber eines ist immer gleich geblieben: die „rote Mütze“ von Rotkäppchen.

Kleiner Sektkeller mit Rotkäppchen

Rotkäppchen Sektkellerei ist seit 1894 Produzent der Traditionssektmarke Rotkäppchen in Freyburg/Unstrut. Rotkäppchen hat 2002 die Schaumweinmarken Mama, Julia Mum und Max Mustermann von der Canadianseagramm Group übernommen und die juristisch selbständigen Firmen Gottfroy H. der Firma Mömm & Co. 6 sparkling wine cellars in Höchstheim, der Firma Matthias Müllers sparkling wine cellars and der Firma Chantre & Co. in Eltville und der Rotkäppchen sparkling wine cellars in Friedrichshafen into the new Rotkäppchen-Mumm sparkling wine cellars (RMSK).

Deshalb wird Rotkäppchen oft als Beispiel für ein erfolgreiches ostdeutsches Unternehmertum zitiert. Am 26. 9. 1856 gründen die Gebrüder Kloß und Förster zusammen mit ihrem Kumpel Karl Förster die Weinkellerei Kloß und Förster. Die Sektkellerei Kloß & Förster hat unter der Regie des versierten Weinkellermeisters Levalder Sekt zubereitet. In einem Appartement im hinteren Haus der Klossfamilie wurden die ersten 6000 Stück abfüllt.

Am 17. Juli 1858, als er mit seiner Verlobten Frau Dr. med. Emma Gaber verheiratet war, wurde die erste Sektflasche von Kloß & Förster eröffnet. Auf der Thüringer Fachausstellung in Weimar wurde der Sekt 1861 unter den Bezeichnungen „Monopol“, „Crémant Rosé“, „Lemartin Frères“ und „Sillery Grandmousseux “ zum ersten Mal der breiten Masse vorgestellt.

Zwischen 1859 und 1862 schloss die weniger erfolgreiche Champagnerfabrik der Firma Kloß & Förster. Nach mehreren erfolglosen Einkaufsverhandlungen wurden im August 1866 das Werk und seine Betriebsgebäude, Geräte und Materialen versteigert. Nun ging diese in den Eigentum von Kloß & Förster über, man konnte aus dem hinteren Haus der Kloßfamilie umziehen und das Geschäft ausbauen.

Zum 1. Oktober 1894 durfte Kloß & Förster den ausgewählten Handelsnamen „Monopol“ nicht mehr benutzen, da das Champagner-Haus Walbaum-Heidsieck seine seit 1846 erfolgreiche Einheitsmarke „Monopole“ unmittelbar nach der Inkraftsetzung des Produktnamengesetzes 1894 verklagt hatte. So durfte nur Sekt von der Firma Heidieck & Co. in Réims den Titel „Monopole“ führen.

Aus diesem Grund wurde die bereits in “ Freyburg “ befindliche Rotkapsel als Namenspatron einer neuen Handelsmarke gewählt. Die Schutzmarke „Rotkäppchen“ wurde am zwanzigsten Feber 1895 von Kloß und Förster registriert und am 15. Juni 1895 registriert. Der Sektkeller von Kloß und Förster wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch Beschluss Nr. 76 der Militärverwaltung der Sowjetunion vom 18. 12. 1945 unter Zwang gesetzt.

Durch die Eintragung der Zwangsenteignung in das Firmenbuch beim Landgericht Querfurt am 31. Juni 1948 wurde das Traditionsunternehmen in öffentliches Eigentum umbenannt. Der am 16. 11. 1945 von seinem Arbeitsplatz verhaftete Ehemann ging nach Westdeutschland.

1949 wurde er als Technical Operations Manager bei der Firma Schulz Greenlack angestellt. Im Jahre 1952/53 gründet er die neue Schaumweinkellerei Kloß & Förster in Reutlingen am Main, die ab 1959 in enger Zusammenarbeit mit der Firma Olig & Co. arbeitet. Vom 2, 1950, since March 20, 1951 to the Hauptabteilung III der Generaldirektion für Genussmittelindustrie of the Berlin State Secretariat.

Im Jahr 1957 wechselte der Sektkellereibetrieb zum Transvasier-Verfahren (hier in der sogenannten „Kupferberg-Variante“, die zusammen mit dem Mainzer Sektkellereibetrieb entwickelt wurde). Per 1. Jänner 1970 wurde die Freyburger Seniorenresidenz in das neugeschaffene Vereinskombinat integriert und ist seit dem 01. Jänner 1980 Teil des Vereinskombinats für Getränke und Sekt in Deutschland.

Im Jahr 1975 wurde die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der VB Rotkäppchen-Sektkellerei zum Hauptforschungsinstitut für die Sekt- und Weinwirtschaft in der Deutschen Demokratischen Republik ernennt. Unter der Leitung der Treuhandanstalt erfolgte im Jahre 1990 die Umwandlung der Reederei in eine Aktiengesellschaft und die Privatisierung der Firma im Jahre 1993 im Zuge eines Management-Buy-Out der führenden Angestellten Günter Heise, Jürgen K. P. Polomski, Hans H. Lange und Dr. U. W. D. W. H. Wiegel sowie der Töchter Peter Eckes-Chantré und Dr. Peter H uber und Dr. Christian M. H uber. A. Veiter.

Die Holdinggesellschaft der Mitteldeutschen Getränke gGmbH hat am 7. 11. 1990 einen Kaufvertrag mit Herrn Dr. Kloß abgeschlossen, dem die Rechte an der Rotkäppchenmarke zurückgegeben worden waren. In den Folgejahren hat sich die konjunkturelle Situation des Betriebes stabilisiert und ein kräftiges Wirtschaftswachstum eingesetzt, das 2002 in der Neugründung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien mündete.

Ab 1856 wurden sie schrittweise von der Champagnerfabrik und ab 1866 von der Kloß- und Försterei gebaut und umgestaltet. Der Rotkäppchen Sekt ist in sechs verschiedenen Ausführungen des so genannten „traditionellen Sortiments“, das in der Tankfermentation produziert wird, über den Flaschengärbereich (Transvasierverfahren) bis hin zur traditionellen Flaschegärung erhältlich, die hier nur in einer exklusiv begrenzten Edition als „Sekt b“ erhältlich ist.

Dazu kommen das Schaumgetränk „Mocca Perle“ und die Rotkäppchen Fruchtgetränke. Rotkäppchen ( „Die Rotkäppchen Sektkellerei“) 1856-2006 Rotkäppchen-Mumm SEKTKEELLEReien gGmbH, Freyburg/Unstrut 2006, IBN 3-00-018731-6 Üte Betnarz; Volkskhard Kremer; Hans-Joachim Krause: Denkmalhandbuch. Helmuth Arntz: Rotkäppchen. Feststschrift zum 100jährjährlichen Markenjubiläum 1894-1994 Die Historie der Sektkellerei Kloß und Förster 1856-1948, Rotkäppchen 1948-1994 (Schriften zur Weineschichte, Nr. 111), Gesellschaft für Historie des Weine es e. V., Wiesbaden 1994.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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