Rotwein Barolo

Manuel Barolo

Dieser Wein wurde in den Kellern von Giulietta Falletti, der Marquise von Barolo, von dem französischen Önologen Louis Oudart, der von Camillo Cavour, dem Architekten der italienischen Einheit und Bürgermeister von Grinzano Cavour im Barolo-Gebiet, ins Land gerufen wurde, verarbeitet. Barolo ist heute einer der großen Weine Italiens. Barolo ist, im Gegensatz zu anderen großen Rotweinen, keine Mischung, sondern vollkommen rein. In der Gemeinde Verduno befinden sich die besten Nebbiolo-Weinberge für diesen Barolo Simposio aus Belcolle. Der Barolo ist ein trockener Rotwein aus der norditalienischen Langhe, der rund um das Städtchen Barolo im Piemont angebaut und gekeltert wird.

Manuel Barolo

Der Barolo aus dem piemontesischen Raum - der italienische Weinkönig. Der Barolo ist einer der berühmtesten und beliebtesten Weinsorten des ganzen Land, auch außerhalb von Italien. Er wird im piemontesischen Weinbaugebiet im nordwestlichen Italien kultiviert, wo sich die gleichnamige kleine Kommune befindet. Barolo wird aus der dunkelroten bis beinahe schwarzer Nebbiolo-Traube hergestellt.

Die Rebsorte hat in den Langa erobert, was sie für den Qualitätswein "Barolo" benötigt, und zwar kalte und nächtliche, warme Tage und im Winter Frost. Beispielsweise bezieht sich der Barolo auf einen Rebsortenmix, der im Unterschied zu den Weinen von Bardeaux nicht aus mehreren Traubensorten besteht, sondern aufgrund seiner besonderen Herstellungsbedingungen nur an einem sehr begrenzten Standort gedeihen kann.

In den 1990er Jahren, als die italienischen Normen für die Zulassung seiner berühmten Weinsorten verschärft wurden, wurden auch für den Barolo striktere Vorschriften eingeführt. Er hat nicht nur das DOC-Label, d.h. eine überwachte Herkunftsbezeichnung, sondern ist auch ein DOCG-Wein, dessen Ursprung sicherstellt.

Der Barolo gibt es schon lange. Die Markgrafen von Barolo haben einhundert Jahre später mit Unterstützung des Fürsten Graf Chavour und eines französichen Oenologen die Methoden des Weinanbaus und der Weinherstellung in der Region um Barolo völlig geändert. Lange Zeit, beinahe bis in die 1950er Jahre, wurde Barolo von Handelshäusern vermarktet.

Dafür haben sie die Herstellung von kleinen Weinbauern der Gegend gekauft und daraus den passenden Tropfen hergestellt. Die Weinbauern haben erst in den 1960er Jahren begonnen, ihre Erzeugnisse selbst in Flaschen zu füllen und auch die Kommerzialisierung dieser Erzeugnisse selbst in die Hände zu nehmen. Seit etwa 1965 wurde Barolo zum ersten Mal mit dem DOC-Label ausgezeichnet, so dass ab diesem Zeitpunkt seine Entstehung überwacht wurde und die Konsumenten einen zuverlässigen Bezugsrahmen hatten.

Barolo wird in der Gegend der Langa kultiviert, und zwar in den Regionen, die in der Nähe der Gemeinde gelegen sind. Die Gegenden um die kleine Stadt Barolo im Süden von Algerien, wie z. B. die Ortschaften von La Corra und die Ortschaft Falltto, sowie der nördliche Teil von Sierra d'Alba und die Ortschaft Monte d'Alba, zählen zu den traditionsreichen Produktionsgebieten von Barolo.

Rund achtzig Prozent des Barolos stammen aus diesem Kerngebiet. In den 1960er Jahren wurden einige benachbarte Kommunen hinzugefügt, als der Barolo zum ersten Mal das DOC-Label erhielt. Die Weinqualität aus diesen neuen Anbaugebieten ist jedoch nicht die selbe, da sie für Nebbiolo-Trauben nicht so gut ist. Das Barolo besticht durch einen aussergewöhnlichen Genuss.

Der Barolo ist zum einen ein aus nur einer Rebsorte hergestellter Barolo, für den die kalkreichen Bodenverhältnisse rund um den Barolo optimal sind und der den Weintrauben einen gewissen Eigengeschmack verleiht. Dazu bedarf es noch einer Lagerdauer von rund fünf Jahren, bis der gewünschte Reifegrad erreicht ist.

Barolo ist ein rundlicher, dunkelroter, trockener Rotwein mit einem hohem Tanningehalt und einem Alkoholanteil von 13%. Mit dieser relativen Schwerfälligkeit ist er ein Liebhaberwein, denn solche Aromen benötigen eine bestimmte Wahrnehmung im Rotweingenuss. Der Barolo ist daher nicht zwangsläufig für "Weinanfänger" zu haben.

Der Barolowein betont unnachahmlich den starken Fleischgeschmack von Roastbeef- und Wild-Gerichten, ist aber auch ideal zu Trüffel und anderen gut gereiften Pilzgerichten, wie sie in der Piemonteser Gastronomie zu finden sind.

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