Wein

Rotwein Cabernet

Cabernet Sauvignon ist einer der Spitzenweine und eine der wichtigsten Rebsorten der Welt. Das Bouquet und der Geschmack dieser Rotweine sind unverwechselbar. Der Cabernet Sauvignon ist neben dem Merlot die wohl bekannteste Rotweinsorte, die international angebaut wird. Der Cabernet Sauvignon ist für viele Rotweintrinker neben dem Merlot sicherlich DER Weinstock schlechthin. Der Cabernet Sauvignon ist die berühmteste rote Rebsorte der Welt.

Der Cabernet Sauvignon: Rotwein mit einer intensiven Geschmacksvielfalt.

Der Cabernet Sauvignon gilt heute zu Recht als die am meisten verbreitete Rotweinsorte der Welt: Mit über 300.000 ha Weinbergen auf der ganzen Erde ist er unangefochtener Marktführer in der Rotweinproduktion. Bereits 1635 liess der sagenumwobene Cardinal Ritter Richard R. L. Richelieu die Cabernet-Rebe in Südfrankreich bepflanzen. Die Rebsorte Cabernet française und die Rebsorte s. v. b. S. b. C. wird auch heute noch in der Rebsorte Cabernet français, auch „Bordeaux“ genannt, kultiviert.

Cabernet-Sauvignon dient ausschliesslich der Weinherstellung. Die Früchte haben eine tief bläulich-schwarze Färbung. Eine weitere Besonderheit des weltweit beliebtesten Rotweins ist eine ziemlich straffe Haut. Der Cabernet Sauvignon hat sogar die meisten Farbstoffe, die dem Rotwein seine dunkelrote Färbung verleihen.

Wegen ihrer großen Menge im Kern sind die Früchte besonders gerbstoff-, farb- und gerbstoffreich, was die tiefe Rotweinfarbe und die lange Haltbarkeit ausmacht. Erst in der ersten Hälfte des Monats Oktober reift die Beere. Durch den späten Ausbau wird der Cabernet Sauvignon vor Frühlingsfrost geschützt, was die Pflege dieser Sorte verhältnismäßig einfach macht. Durch die kräftige Haut werden die Trauben auch vor vielen Krankheiten wie z.B. Traubenkrankheiten geschützt.

Die bekannte Sorte hat kaum so genannte „Stinger“. Die Cabernet-Rebe wird je nach den Klimabedingungen des betreffenden Anbaugebiets auf unterschiedliche Weise angebaut. Die kräftigen Sprossen neigen zum holzigen Wachstum und trocknen vor allem nach dem Schnitt rasch aus, daher ist ein Gitter auch für den fachgerechten Ausbau der Cabernet-Reben unerlässlich. Sie haben sich zwar an wärmere Klimazonen gewöhnen können, aber die Früchte wachsen am besten auf fruchtbaren, lehmigen und leicht sauren Böden.

Dies ist einer der Hauptgründe für die breite Verwendung des Cabernet Sauvignons (PDF). Abgesehen von den wenigen Ansprüchen an den Untergrund und einigen unmittelbaren Sonneneinstrahlungen im Hochsommer und Hochsommer, haben ihre Früchte kaum andere Nachteile. Neben seinen ampelografischen Merkmalen eignet sich der Cabernet aufgrund seiner charakteristischen Aromen besonders gut zum Mischen: Die Weintrauben sind nicht nur als Solosorte geeignet, sondern produzieren auch große Cuvés – wobei das Mischen mit anderen Traubensorten oft mehr Kultiviertheit verlangt als die reine Auslese.

Übrigens, eine der berühmtesten Cuvée-Formen wird mit den Sorten des Merlots, Málbec, Pétit Verdot, Synrah oder unserer eigenen Weinrebe – dem Cabernet Francs – vermischt. Frost- und farbbeständig: Frost- und pilzresistent: Hitze- und finessenreich: Zwei Varianten des Cabernet Sauvignons sind ebenfalls bekannt: Die 1977 in Australien bei der Sorte Cabernet Wein entdeckte Grau- oder Bronzetraube Mali hat noch farbgebende Anthocyane in der Haut.

Die später gefundene weisse Traubensorte „Shalistin“ hat keine solchen Farbpigmente, was ihre weisse Färbung ausmacht. Eine der auffälligsten Merkmale des Cabernet Sauvignons ist sein Geschmack, der ihn, ungeachtet des Bodens und des Klimas, unverkennbar macht. Der Cabernet Sauvignon ist jung und hat einen starken tanninhaltigen, fruchtigen und rauen Geschmack.

Fehlt den spät reifenden Früchten die nötige Hitze, erscheint das Bouquet leicht grasartig und an manchen Stellen erinnern sie an grünen Peperoni, Paprikaschoten und Lakritz. Die preiswerteren werden in Stahltanks gelagert, die gereiften Cabernet-Weine von höchster Güte in Eichenholzfässern. Der Cabernet kann aber auch nach 18-monatiger, sorgsamer Aufbewahrung im Barriquefass ein zartes Brataroma mit einem leichten Anflug von Vintage- und Tabakgeschmack anstelle der sonst üblicherweise herben Tanninnote erhalten.

Besonders lecker und populär sind Cabernet-Weine, die seit fünf bis zehn Jahren in Barriques ausgebaut werden. Schon der junge Cabernet-Sauvignon bietet Gourmets ein köstliches Erlebniss. Selbst wenn die Faustformel – Weisswein mit Fischen oder weissem Rindfleisch; Rotwein mit Rotfleisch – mittlerweile als obsolet angesehen wird, sollte sie für Cabernet Sauvignon Rotwein beibehalten werden.

Wie kaum eine andere Traubensorte bietet er so viele kräftige Noten wie dieser Rotweinstern. Freunde von roten oder herzhaften Grillfleisch hingegen kommen bei Cabernet beinahe immer auf ihre Rechnung. Durch seine Geschmackseigenschaften ist der Rotwein auch mit den sonst recht problematischen Begleitern wie z. B. Broten oder Tomatensorten verträglich. Die sonst zu dominierenden Speisen harmonisieren hervorragend mit den starken Gerbstoffen des Cabernet.

Von besonderem Vorteil für Liebhaber der ital ischen Küche: Hier, wo Nudeln und Tomatensorten besonders oft kombiniert werden, ist kaum ein anderer Rotwein besser geeignet.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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