Wein

Rotwein Chardonnay

Der Chardonnay ist einer der wenigen Weißweine, die vom Ausbau in Eichenfässern profitieren. Chardonnay ist eine weiße Rebsorte. Der Chardonnay: Probieren Sie Weine mit frischen, lebendigen Fruchtcharakteren, klaren Aromen, Ausgewogenheit und frischer Säure. Der Chardonnay trocken – fruchtiger, frischer Weißwein-Klassiker zum Essen. Der Chardonnay schmeckt sehr trocken.

Das Weinurteil lernen: Chardonnay in Barriques

Barrique Barriques werden auch in der Weißweinproduktion eingesetzt, und wenn die Bedingungen dafür gegeben sind, werden auf diese Art und Weise aufsehenerregende Tropfen produziert. Sie sind Wein mit Griff, Textur, Tiefgang und Ausprägung. In Fässern werden vor allem solche Weinsorten gelagert, die mit einem bestimmten Entwicklungsbedürfnis geboren werden, damit sie unter dem Einfluss von feinem Sauerstoff heranreifen, sich entfalten und ausgleichen.

Einfacher Wein verträgt aber auch keinen Luftsauerstoff, er verblasst rasch und wirkt dann erschöpft und bieder. Aus diesem Grund sollten für die Reifung in Fässern nur Qualitätsweine mit starkem Charakter verwendet werden, die vom Kontakt mit Luftsauerstoff begünstigt werden. Der Einfluß des einzigartigen Aromas der Barriques auf das Aroma und den Eigengeschmack des Weins ist jedoch relativ klein. Den weitaus größeren Einfluß hat der Grad der Röstung der Ballen.

Infolgedessen wurde der unmittelbare Einfluss dieser Barriques auf den Geschmack des Weines in den Vordergrund gestellt, weshalb die Grösse für die Bestimmung weniger bedeutsam war als diejenige, dass es sich um (relativ) neue Barriques handelte. Im Regelfall verbleiben sie kaum mehr als zwei bis drei Jahre im Gebrauch, da sie immer weniger Aromen in den Keller geben und nach einigen Jahren (fast) so geschmacklos sind wie ganz „normale“ Fass.

Im Gegensatz zur Rotweinherstellung wird nicht der Fertigwein, sondern der noch ungegorene Most in den Fässern gelagert. Die heiße, alkoholhaltige Vergärung erfolgt bereits in den Fässern, ebenso wie die Nachreifung. Der Chardonnay, der von neuen Eichenfässern beeinflusst wird, hat in der Regel sehr starke Röst- und Karamellnoten in der Nase, aber auch Erinnerungen an trockene Bananen, Nüsse, Rahm und Butterschmalz.

Im Geschmack sind diese nicht immer klar und deutlich ausgetrocknet, sondern meistens vollmundig und mit einer cremigen, recht charmanten Konsistenz. Der Chardonnay aus wärmerem Klima neigt zu üppigem Überfluss, der manchmal auf Kosten von frischer und strukturierter Nahrung geht. Doch in der Oberklasse finden Sie immer schönere und aufwändigere Tropfen, die auf einer sehr ausgewogenen Verwendung von neuem Holz basieren.

Sogar Wein aus dem heissen Jägertal wird in seiner fettigen und sperrigen Natur immer rarer, weist aber deutlich Eigenschaften von Raffinesse und Trinkbarkeit auf. Früher wurde es als besonders zeitgemäß angesehen, durch das häufige und kräftige Aufrühren von Hefe einen dicken, weichen, cremigen und fetten Chardonnay herzustellen. Dies ist die ideale Idee für Chardonnay bis weit in unser Zeitalter.

Der Geschmack des Weines unterliegt jedoch dem Geist der Zeit und damit einem Stilwechsel, ebenso wie die Modewelt, und so gibt es heute immer mehr Weinbauern, die bewusst auf das Rühren der Hefen verzichtet haben, um die aromatischen Vielschichtigkeit der Traubensorte, ihre mineralische und feste Struktur, ihre Herkunft und Eigenart hervorzuheben. Der Chardonnay mit dem Einfluss von neuem Holz ist hauptsächlich und originell an der Cote d’Or, dem Herzen des Burgund, zu finden.

Im besten Fall sind das leckere und zugleich außerordentlich anspruchvolle Tropfen, die natürlich ihren Tribut verdienen. Diese sind die weltweite Bezugsquelle für erstklassige Chardonnay. Günstige und ernsthafte Alternative zu den Pulignys gibt es in St. Augustin, während in Auxey-Duresses Meursault-ähnliche Weinsorten hergestellt werden. In Südburgund produziert die Region Pouilly-Fuissé sehr ausgereifte, weiche und geballte Tropfen, die bei ihrer Herstellung an Lebhaftigkeit und Lebhaftigkeit zulegen.

Seitdem Chardonnay jedoch in vielen Weißweinbezeichnungen Spaniens anerkannt ist, kommen hier manchmal sogar neue Ausprägungen vor. Aber auch in kleinen Stückzahlen produziert das Unternehmen in den Ländern Deutschlands, Österreichs, Italiens und der Schweiz nicht uninteressante Mohnblumen. Einige Chardonnay aus den Regionen Südsizilien und der Region Apulien haben in letzter Zeit Aufmerksamkeit erregt. Doch auch in Oberitalien, zum Beispiel im piemontesischen oder südtiroler Raum, entsteht ein phantastisch ausgewogener Chardonnay, der in neuem Eichenholz vergoren wird.

Von der Neuen Erde kommen so viele Chardonnay, die in neuem Holz gereift sind, dass es schwierig ist, den Weg zu verfolgen. Einige sind alkoholisch, äußerst ausgereift und haben gar noch Zucker. Der Chardonnay australischer Herkunft ist überwiegend gold-gelb, großzügig, sehr vollreif und zart, mit deutlichen tropischen Fruchtnoten. Feinste Chardonnay-Serie kommt von Leeuwin: lang, edel, ungeheuer ausgeglichen und aufwendig.

Das sind Weinsorten, die uns an sehr gute Pinienkerne erinnerten. Die neuseeländische Chardonnaie ist – im Unterschied zu den meisten anderen neuseeländischen Chardonnayarten – säurehaltiger mit mehr Frischhaltung und weniger Alkoholika. Sie sind in der Regel weniger massiv, weniger massiv und großzügiger als ihre kalifornische und australische Gegenstücke.

Gute Tropfen gibt es in allen Qualitätsstufen. Der gute Chardonnay aus Californien kommt hauptsächlich aus den Anrainerstaaten. Die Spitzenprodukte aus den Regionen Cañeros, weite Teile des Napatals, des Andersontals und des Santa-Maria-Tals geniessen den besten Namen. Als ich mich an den Chardonnay aus den 90er Jahren erinnerte, kamen mir jene extrem kraftvollen Tropfen in den Sinn, deren exotischer Charme damals viele Menschen inspirierte.

Doch nicht wenige Weinliebhaber mochten ihre pompöse, penetrante Manier nicht, weshalb sie die ABC-Methode für ihre Weinbestellung verwendeten: „Alles außer Chardonnay“. In der Zwischenzeit sind diese lästigen, süßlich-buttigen, eichenimprägnierten Obstbomben einem diskreteren, dünneren und lebendigeren Stil gewichen. Kalifornischer Chardonnay ist nicht nur trinkender, sondern auch schöner und edler.

Der Chardonnay ist eine der wichtigsten und verlässlichsten Adressen für diesen neuen Stil ist die kalifornische Zentralküste im südlichen Teil von Kalifornien, ein Anbaugebiet, das erst vor wenigen Jahren angelächelt wurde. Die Klimaverhältnisse hier sind abwechslungsreicher, kälter, ausgeglichener, aber auch unvorhersehbarer als im wärmer em Nordosten, wo der Chardonnay von Napa and Sonoma weltberühmt wurde.

Vor allem im kleinen Teil von Sankt Barbarei, wo die Küstenberge nicht mehr pazifisch, sondern in West-Ost-Richtung verlaufen, ergeben sich außergewöhnliche Vorzüge. Noch mehr als in anderen Gegenden hat man in Sankt Barbarei den Anschein, dass der Stil der Weinsorten die Herkunftsbedingungen klar wiedergibt. Der Wein trägt nicht in erster Linie die Signatur des Kellereimeisters, sondern zeichnet sich durch das kühle Wetter, die lange Vegetationszeit und die kalkhaltigen Bodenverhältnisse aus.

Es sind mineralische und säurebetonte, gut strukturierte, sehr lebhafte und erfrischende Früchte mit einer starken, aber nie oberflächlichen Komplexität. Intensives Kellerarbeiten, die die Weinsorten einst regelmässig zu würzig, röschig, sahnig, fruchtig und explosiv machten, verlieren an Boden. Vielmehr arbeitet der Winzer immer mehr erfolgreich daran, authentisch und transparent Ausdrucksformen zu entwickeln, die die Wohnung seiner eigenen Weinsorten schmackhaft machen.

Mein persönlicher Favorit kommt aus zwei Unterzonen von Sankt Barbara: dem küstennebligen Santa-Maria-Tal und – weiter im Süden – den Santa-Rita-Hügeln im östlichen Teil der Provinz Lompo? Aber so ausgereift und saftig die Fruchtigkeit dieser Weinsorten auch ist, sie werden immer durch eine lebhafte, frische Säure und eine kräftige Mineralik ausgeglichen.

Sie sind so reich, kräftig und lebhaft, dass es für sie nicht besonders schwierig ist, den Einfluß der Eiche auszugleichen. Empfehlenswert sind die Chardonnayweine. Der Chardonnay ist eine große Traubensorte, die – wenn die Bedingungen stimmen – sehr gut für die oxidative Reifung von Holzfässern geeignet ist.

Aufgrund der hohen Qualität des Mostes und der mäßigen Röstung der Barriques werden vor allem in gemäßigtem Klima und aus den Reihen der engagierten, kompromisslosen Weinbauern eindrucksvolle und äußerst haltbare Tropfen erzeugt.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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