Rotwein Chateau

Wenn ich eine Flasche Wein für 2495 Euro trank.

Die edle Gravur der verschlungenen Blumen verleiht der CHATEAU Becherkollektion Charakter. Dieser Rotwein mit seinem starken Duft und seinem fruchtigen, seidigen Charakter ist der Inbegriff eines Beaujolais. Aus dem Wein mit dem zweifelhaften Etikett wird ein köstlicher fruchtiger Rotwein aus Bordeaux, der mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Wenn sich die Weine auf der ganzen Welt im Geschmack immer ähnlicher werden, besonders kräftig und schon in ihrer Jugend angenehm zu trinken sind, sind die Weltklasseweine von Chateau Musar eine wohltuende Ausnahme. Weinberg Frankreich /Coter du Luberon / Chateau la Canorgue kräftig & vollmundig.

Wenn ich eine Weinflasche für 2495€ trinke.

Jahrzehntelang hat sich Herr Dr. med. Holger Creitling nach einer Glasflasche Schloss Peter gesehnt. Jetzt hat er es endlich fertiggebracht, den Tropfen zu erwerben und zwei Freundinnen zu einer Verkostung zu einladen. Wie auch immer, wir haben in Hesse gesessen, Rotwein getrunken und über die Träume des Lebens gesprochen, realistisch und unerfüllbar. Da sagte er: "Ich denke, man sollte einmal im ganzen Menschenleben eine Glasflasche des Schlosses austrinken.

"Um zu wissen, wie es schmeckt." Die Flaschen wollten wir in vier, 500 DM aufteilen. Damals wußten wir noch nicht, daß 2.000 DM für Peter sehr vorteilhaft gewesen sind. Vor uns steht diese Fläschchen Chateau Peter von 1986 in der Kueche, der Flaschenzieher ist fertig.

In den frühen 50ern sind wir drei gute Freundinnen. Wir wollen Peter austrinken. Die Ungewissheit, ob das wirklich richtig ist oder nicht, ist jedoch ziemlich unanständig, eine solche Trinkflasche wirklich zu konsumieren, anstatt sie zu speichern und noch kostspieliger zu vertreiben, wie viele meinen. Das ist natürlich die kostspieligste Trinkflasche meines Jahrhunderts und wird es auch sein.

Und wenn der Tropfen verkorkt ist? Sie schmecken nicht gut? Die Weinkellerei Schloss Peter ist ein Weinkeller aus dem nordöstlichen Pommern von Bourdeaux. Die meiste Zeit über wurde Peter ausschließlich aus der Rebsorte Trauben hergestellt, die vom Kinofilm "Sideways" verunglimpft wurde, weil ein Weinwahnsinniger den Traubensaft völlig abweist. lch bin mir nicht sicher, ich will den Kork nicht durchbohren, Stücke können in den Tropfen reißt.

Es ist nach dem obersten Drittel schwarz und voller Schaum. Da ist kein Korken im Glas. Wenn wir uns ansehen, als hätten wir es geschafft, nicht die Dose. I: "Es stinkt, als ob man es trinkt." "Gérold: "Riecht nicht schlecht." "Es duftet nach Rotwein, das ist beruhigend."

"Ich atmet aus, blase auf, lass den Schlürfen in meinen Rachen laufen." Im Moment kann ich nichts dazu erzählen, außer, dass der Tropfen nicht gebrochen ist. Das Fläschchen kommt für eine ganze Std. auf den Boden. Natürlich ist es Unsinn, bei Tageslicht so viel für einen Dreiviertel Liter Rotwein ausgeben zu müssen und ihn dann in den Rachen fallen zu lassen. 3.

Doch: Bei jeder schönen Rotweinflasche habe ich an Peter gedacht. Peter war sehr beliebt in Rußland, aber auch in Deutschland. In der Weinabteilung sah ich für 2000, 3000, 5000 Euros Weinflaschen, in der Londoner Weinabteilung habe ich ein Preisangebot für 7000 zerstoßt. Ein guter Redakteur sagte dann: "Kaufen Sie eine Fläschchen und schreiben Sie sie auf.

St. P. Pigott hat vor Enttäuschung gewarnt, empfohlen 1995, 1998 oder 2000 und hat sich von Peter völlig entmutigt, dass er nur die russischen Weine als Spitzenwein gewählt hat. Man kann den Rotwein in ein Lokal bringen und kochen und ihn dann aufwärmen lässt. Aber wir wollten einfach nur Peter austrinken. lch war dem Alkohol nicht so gut zugetan.

Neben den Fläschchen von Peter White Montrachet und Rot von Peter Red aus dem Hause L'Pauillac standen einige Kostbarkeiten bereit, die so kostspielig waren wie Peter. Jüngster und billigster ist ab 2014 mit 2000 EUR. Der Älteste, aus dem sagenumwobenen Jahr 1982, kostete 7000 EUR. Ab 1986 gab es eine weitere Fläschchen, kein hervorragendes Jahr, aber auch nicht überhitzt.

"Das Fläschchen wurde in einen Pappkarton verpackt und in eine Stofftasche gesteckt, ich habe 2495 EUR an der Kassa bezahlt." Das Fläschchen muss zwei bis drei Tage vor dem Öffnen des Behälters aufstehen. Öffne es und warte eine ganze Sunde. "Ich ging mit der Tasche und der Trinkflasche nach draußen."

Auf dem Weg zu unserem Chateau Creuzberg setzte ich mich in den Busch. Hat sich der Omnibus ein wenig bewegt, hat das den Alkohol beeinflusst? Peter steht für eine knappe Zeit auf dem Dach. Die Vorbereitungen sind gut, wir haben heute Abend eine Champagnerflasche mitgebracht. Ein Chateau de l'Pointe ist als Gegenwein erhältlich, ab 2005 aus dem selben Weinanbaugebiet, nämlich aus der Region Bozen.

Mit drei Gläsern ist der Rotwein jetzt sehr dunkel. Er ist ein sehr, sehr guter Rotwein und für mich einmalig in seiner Ausprägung. Der Geschmack erinnert an den Beginn von Tschaikowskis 1. Der Geschmack von "Blackbird" von den Beats, sanft und poesievoll.

In diesem Augenblick hat er eine gewisse Fülle und Fülle, ich probierte die Jahre, die verstrichen sind, die Jahre, in denen wir von diesem Tropfen erträumt haben. Das ist die erste Spielminute mit dem Schloss von 1986 im Munde. Eine überwältigende Stimmung, die nicht unbedingt auf den Geschmack des Weins zurückzuführen ist.

Man trinkt kleine Schlückchen und kennt bereits die Erinnerungen, die uns von nun an begleitet. Das Jahr 1986 war das Jahr von Chernobyl. Es war das Jahr, in dem ich nach meinem öffentlichen Dienst im Sommerhalbjahr, Garten, Ofenheizung, 250 DM im Monat einziehe. Wenn überhaupt, kam der Tropfen für drei DM aus dem Markt.

Peter, so habe ich von den Geschichtsschreibern gelernt, war der Mann mit der Schlüsselkraft, auf der das Recht auf Erlösung und Macht der Sünde beruhte. Übrigens: Der Geschmack ist immer anders, ein Tänzchen mit Drehungen. Peter ist eindeutig besser als der sehr gute Gegenwein, aber natürlich, an der Summe des Geldes bemessen, nicht 50 mal so gut.

Peter pflanzt dort. Gleichzeitig möchte ich das Gefühl ausdehnen, gibt es keine Zeitlupe mit dem Rotwein? In der nächsten halben Stunde wird das zweite Gläschen eingefüllt. Mit Peter sehen wir uns gerne das Fenster an. Die Weine zeigen immer wieder neue Gesichter. "Der Alkoholgehalt des Weins beträgt 12,5 Promille, in Peters Fall von 2016 knapp 15 Promille; er könnte natürlich in 31 Jahren großartig sein.

Daneben steht der Saft. Schlucken Sie hier, schlucken Sie dort. Ich verwechsle einmal die beiden Gläser und trinke einen wirklich großen Tropfen Peter, ohne darüber nachzudenken oder darauf zu achten, wie er in einem emotionalen Zustandekommt. Nur Rotwein, das ist alles. I: "Essen tötet Alkohol. "Wie kostspielig eine Trinkflasche auch sein mag, am Ende steht die Servierfunktion, einen netten Nachmittag zu haben", sagt Arno:

Das ist gut für mich, nicht anders herum. Die Berühmtheit von Chateau Peter beginnt in den 1960er Jahren, als den Zwanzigern im Weissen Hause Weine serviert werden. Peter war nun ein Begriff für saure Supermaterie. Peter wurde bald von allen erkannt. Zunächst ist der Geschmack wieder gut, die Pflaumennote hat sich geändert, jetzt scheint die Pflaume lange Zeit in etwas konserviert worden zu sein.

Man spürt, dass der Tropfen nicht mehr tanzt. Peter geht dorthin, wie im Tod der Liebe in der Opernoper, eine lange Sehnsucht und Verblassen. Die letzten Schlucke schmecken wie Saufen. Auf Wiedersehen zu Peter. Er war nicht so groß, dass er alles übertreffen würde. Könnten wir uns retten, aufgeben, um einen anderen ähnlichen Preis zu haben?

Und dann fangen wir an, Weinbrand und Alkohol zu konsumieren. Der nächste Morgen: Irgendwohin, in meinem Schädel oder auf meiner Sprache, bemerke ich den Beigeschmack von Peter.

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