Rotwein Geschmack

Demina (Rebsorte, rot)

Diesem Umstand hat sich der Geschmack der Weinliebhaber angepasst, und vor allem ein Rotwein sollte in den Augen der Weinkritiker und der meisten Weinliebhaber trocken sein. Weiterer Vorteil des Geschmacksmodells: Wenn Sie bereits einen Wein aus unserem Sortiment kennen, den Sie mögen, wird Ihnen der Berater Weine mit einem ähnlichen Geschmacksprofil empfehlen. In dem großen Odysso-Weinprobe-Experiment erklären wir, was funktioniert und was nicht. Der Rotwein - leicht bitter, harmonisch und weich. Der halbtrockene Rotwein ist ein echter Klassiker!

Demina (Rebsorte, rot)

Domaine ist eine neue Rotweinsorte von Portwein und Pinot Noir mit reiferem, farbenfrohem, aber in der Regel auch säurehaltigerem Wein als die von Portwein, aber sehr eindimensionalen. Man kann die Sorte als eine großartige Sorte charakterisieren, die in Bezug auf Farben, Geschmack und Säuren des Rotweins vorherrscht und buchstäblich den Geschmack von Weinliebhabern oder Qualitätsweinliebhabern trifft.

Der Name der Rotweinrebe geht auf die lateinische Bezeichnung "domina" für "die Hausherrin " oder "der Meister" zurück, was bereits als Zeichen für ihre Vorherrschaft in der Rotweinsortenwelt angesehen werden kann. Es handelt sich um eine Variante der noblen Traubensorte "vitis vinifera". Der Weinstock wird als Qualitätssorte klassifiziert und überzeugt durch seine Schlichtheit, die ihn im Weinanbau sehr populär macht.

Man kann die Sorte als mäßig spät reifend bezeichnen, so dass sowohl die Sonneneinstrahlung als auch die damit einhergehende Hitze den Zustand der Rebstöcke mitbestimmen. Weil die Blumen der Weinrebe hermaphroditisch sind, schafft sie es, sich selbst zu düngen und spart dem Weinanbau den Anbau von Männchen-Rebstöcken, da sie nicht benötigt werden.

Er ist frostbeständig und die Traubensorte zeigt eine angemessene Reife auf dem Holz. Bemerkenswert sind die blau-schwarz schillernden Beeren der Traubensorte Dominas, die von mittelgroß bis voluminös variieren und sehr dichtbeerig sind. Im Jahr 1927 wurde die Traubensorte Dominas als Mischung aus den beiden Traubensorten Pinot Noir und Portugal im 1926 gegründeten Bayerischen Landesinstitut für Weinbau, Obst und Gemüsebau Wurzburg in der Region Oberbayern, dem so genannten Rebenzüchtungsinstitut Geilweilersdorf in Oberbayern, züchtet.

Im Jahre 1950 wurde die Sorte Dominas von Bernard Hüßfeld nachbehandelt, aber bis 1974 vergessen. Er taucht wieder auf, als Rotwein in den Trend kommt und die deutsche Wirtschaft nach eigenen qualitativ hochwertigen Rotweinen sucht und diese in der Domina-Rebsorte findet. DNS-Untersuchungen bestätigten die Herkunft der Traubensorte Domaine.

Weil der Weinanbau der Rebsorte Dominas noch sehr früh ist und sich noch in der Entwicklungsphase befand, werden etwa 0,4 Prozentpunkte der gesamten Weinbaufläche Deutschlands mit der neuen Weinrebe bebaut, d.h. etwa 400ha. Der Rebsortenanbau erfolgt hauptsächlich in der Bundesrepublik und ein sehr kleiner Teil einer Anbaufläche von ca. 0,08 ha wird von der Schweizer Seite der Dominatraube gewidmet.

Sie hat in der Bundesrepublik optimale klimatische Verhältnisse und Bodenverhältnisse in Frankens, die sich günstig auf ihr Wachsen und ihre Fruchtbarkeit auswirkt. Somit belegt sie ca. 10 ha Fläche an der Ähre, in der Moselregion ca. 6 ha, in der Pfälzer Region ca. 7 ha und in Sachsens 3 ha.

Die neue, noble Traubensorte Dominas wächst auf rund 20 ha Weinbergen in Nordrhein-Westfalen. Bei guter Lage entsteht ein tanninreicher und lagerfähiger Weißwein. Ein runder und vollmundiger Geschmack wird durch eine nachträgliche Füllung erlangt. Häufig wird der Rotwein in Eichenfässern ausgebaut.

Er hat einen starken körperlichen Charakter, eine feine Säurestruktur und ist sehr tanninhaltig. Düfte wie Weichsel, Brombeere, Blaubeere, Erdbeere, Himbeere, Zwetschge, Trockenfrüchte und Rauch prägen den Geschmack und werden als zart, lebhaft, stark, angenehm, wärmend, vielschichtig und geräuchert bezeichnet. Die charaktervollen Weine der Domina-Reben passen hervorragend zu dunklem Rindfleisch, wie Wild- und Rindfleischgerichten, wenn möglich mit dunklem und kräftigem Saft.

Sein mediterraner Charakter macht den Tropfen auch sehr gut zu Teigwaren und Pizzas und als deutsches Getränk schafft er es, das "dolce vita" zu zünden.

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