Rotwein Jahrgänge

Episode 31: Der Jahrgang

Die Darmstädter Hobbywinzerin Michael Ortmanns baut im krisengeschüttelten Osten des Landes Rotwein an. Auch hier schwanken die Jahrgänge, sind aber immer auf einem hohen Niveau. Jedes Jahr wieder und doch jedes Jahr neu Der Jahrgang aus Sicht eines Experten: Steirischer Weinbaudirektor Ing. Werner Luttenberger über die Besonderheiten der einzelnen Weinjahre. Eine Weinlese ist die Gesamtheit aller Weine eines Vegetationszyklus, deren Reifezeit in das entsprechende Kalenderjahr fällt.

Die Weine eines "schlechten" Jahrgangs entwickeln sich schneller und können manchmal besser schmecken als ein zu junger Wein eines Spitzenjahrgangs.

Episode 31: Der Klassiker

Und was bedeutet "Vintage" im Weinbereich? Die Weinlese ist nicht das Jahr, in dem der Most abgefüllt wurde, sondern das Jahr, in dem die Trauben, aus denen der Most hergestellt wurde, ernten. Wenn die Eisweinlese erst im folgenden Jahr stattfindet, steht der Tropfen noch auf dem Label, auf dem die "normale" Weinlese war.

Bei Weinen aus der südlichen Hemisphäre gibt das Jahr auf dem Etikett das Jahr der Weinlese an, bei Weinen aus der nördlichen Hemisphäre das Jahr der Blume auf dem Etikett, das in der Regel auch das Jahr der Weinlese ist, aber nicht immer.

Weinlese mit Qualitätsmerkmalen? Neben der Lokalität und dem Produzenten ist der Weinjahrgang einer der bedeutendsten Faktoren bei der Beurteilung eines Weins. Selbst die besten Produzenten können in schlechten Jahren keinen besten Tropfen zaubern und erzeugen, während einige Standorte in schlechten Jahren einen ausgezeichneten Tropfen garantieren.

Ob der schöne und der schneereiche Tag im Hochsommer oder im Frühjahr - beide haben kaum Einfluß auf die Qualität des Weines. Der Weinstock bringt auch in kühleren Jahren die reifen Weintrauben hervor, solange nur der herbstlich milde und relativ trockene ist. Wenn die Blütezeit beginnt, spielen sie auch eine große Rolle, so dass ein warmes Frühjahr im Monat Juli und August, ein ziemlich dunkler Monat im Monat Juli bis August und ein goldfarbener Monat im Gedenken an einen mitteleuropäischen Einwohner als grausames Jahr verbleiben und dennoch perfekte Weine produzieren können.

Und dann hat man in der Frankfurter Weinstadt einen traumhaften Urlaubssommer verbracht, während einige Weinbauern ihre Weine in einem Regenschauer zu einem ungünstigen Zeitpunkt während der Weinlese wegschwimmen sehen. Die Weinlese hat daher einen maßgeblichen Einfluß und ist ein wichtiges Indiz für die Güte eines Jahrgangs. Die Frage, ob der schöne und warme Winter nicht genug für die Forschung ist.

Nicht zuletzt gibt es Ausnahmesituationen: die schlechte Position im Nebental, die in zu heissen Jahren tatsächlich die höchste Güte bietet, oder der steile Hang, der das Gewässer nicht festhält, dessen Rebstöcke deshalb immer wieder unter Dürrestress stehen und der im regnerischen Hochsommer plötzlich Wein von einem anderen Star möglich macht. Mit ihren Weinbergen führen viele Weinbauern buchstäblich ein Portfolio-Management und haben in ihrem Petrus solche "Problemzonen", deren Weintrauben in Normaljahren in den Wein bergmännisch fließen und die die Herstellung der höherwertigeren Qualitätsweine in Extremjahren möglich machen.

Deshalb gibt es kaum noch wirklich schlimme Jahrgänge. Alle anderen problematischen Jahre, nämlich 2003, 2006, 2010 und 2013, haben Anhänger, die beschwören, dass das Jahr gut ist und die Tropfen in eine große Richtung ausreifen werden.

Die Blütezeit, die Menge der Niederschläge und die Dauer/Länge der Vegetationszeit bestimmen also in erster Linie den Einfluß des Jahrgangs. Hieraus lässt sich leicht ableiten: In heissen, ausgetrockneten Gebieten wie z. B. Süd-Italien oder Teile von Spanien, wo ein kühler Winter 33 statt 37° Celsius im Hochsommer hat und schon ein kleiner Regentropfen im Monat Juni in die Geschichte eingegangen ist, ist der Jahreseinfluss gering.

In solchen Gebieten gibt es in der Regel auch einfache Weinkeller. Alle großen Weinsorten der Erde sind durch eine fein saure Struktur gekennzeichnet, die sich in heissen Gebieten nicht von selbst entwickelt. Komplizierteste Weinsorten wie z. B. Rebsorten wie z. B. Weintrauben, Rebsorten wie z. B. Rebsorten wie z. B. Rebsorten wie z. B. Rebsorten wie z. B. Rebsorten wie z. B. Rebsorten wie z. B. Rebsorten oder Wein.

Mit den frühreiferen Rebsorten wie z. B. Spätburgunder oder Spätburgunder sind es vor allem die kühleren Anbaugebiete, die weltberühmt sind: Champagner oder Burgunder zum Beispiel. Ein kühles und ein heißes Jahr in der Region Champagner unterscheiden sich enorm und der Einfluß des Jahrganges auf die Qualität des Weines ist dementsprechend groß.

Der sehr frühreife Typ ist weniger an den Weinjahrgang geknüpft. So ist der Müller-Thurgau sechs Monate vor dem eigentlichen Ausbau des Rieslings gereift und kann auch in kühleren Lagen ohne Zögern ein bis zwei weitere Woche aufhängen, wenn der Hochsommer nicht zufriedenstellend war, denn auch in der Bundesrepublik gibt es noch keinen großen Verrottungsdruck.

Es geht ohnehin meistens um simple Parameter: Finden Sie den Wein im Säuregehalt sympathisch und in der Ausgewogenheit von Rumpf und Blut? 1997 war ein sehr schwieriges Jahr für Bordeauxweine, dann wurde gesagt, das Jahr sei viel besser als sein Renommee, dann zeigten sich die Tropfen für einen kurzen Zeitraum wirklich gut und plötzlich waren viele vorzeitig gereift.

Längst wurde das Jahr 2004 für die trockenen Top-Rieslinge aus dem Inland als sehr mittelmässig angesehen, bis nach sieben oder acht Jahren eine große Anzahl von Riesling-GGs zu leuchten begann, als hätten alle unreife Töne in den Trauben nie existiert. Das Jahr 2008 war anfangs ebenfalls schwierig und weist heute einen großen'Motivationsfaktor' auf, wie es in unserem Gespräch von Herrn Weil so treffend genannt wurde.

Wir bewerten vor allem die oberen Weinkategorien, d.h. ab 10 EUR (mit allen Restriktionen, die wir später gemacht haben: Ist der teure Tropfen besser als der billige? Hier können Sie die Vintage-Tabelle als Download downloaden.

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