Wein

Rotwein mit wenig Säure

Inwieweit ein Wein als leicht oder schwer empfunden wird, hängt von zwei weiteren Faktoren ab: dem Säuregehalt und dem Extrakt. Ein Wein ist umso „ungeschickter“, je weniger Säure er enthält. Sie rauen auch den Mund ein wenig auf, sind aber strukturell durch ihren Säuregehalt gekennzeichnet. Wer jemals das Sprichwort hört, dass jemand Rotweine mit der Struktur großer Weißweine liebt, hat vielleicht einen Liebhaber von Pinot und Sangiovese vor sich. Der Riesling hat fast immer eine mehr oder weniger ausgeprägte Säure als schmackhaftes Gegengewicht.

Ami amicus

Dabei sind wir auf wenige Staaten spezialisiert, wollen diese aber mit Fachkompetenz und entsprechender Erfahrung ausstatten. Aufgrund dieser Fokussierung können wir einen großen Teil eines Jahrgangs von ausgesuchten Herstellern beziehen und somit ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gewährleisten. Dabei begnügt man sich nicht mit simplen Darstellungen, sondern bietet nur die besten Qualitätsweine und Grappa aus allen bedeutenden Herkunft.

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Der Rotwein – der gesunde Genuß

Der Rotwein ist in den Südländern ebenso natürlich wie das alltägliche Leben. In der Vergangenheit wurde die gesundheitliche Auswirkung von Rotwein nicht in Frage gestellt. Jahrhunderts beginnt die Forschung vor den Konsequenzen des Alkohols zu warnen. 2. Zuerst wurde nicht differenziert – ob Likör, Wein, Rotwein oder Wein, alles war schlecht.

Umfangreiche Umfragen und Untersuchungen ergaben jedoch bald, dass es sich bei Spiritus nicht nur um Spiritus handelt. Rotwein hat offenbar nicht nur weniger schädliche Wirkungen als andere alkoholische Getränke, sondern kann auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vorzubeugen. Auf der Suche nach den Ursachen für die gesundheitsfördernde Auswirkung von Rotwein waren sie eine große Entdeckungsreise.

Im Rotwein gibt es jedoch noch viele andere gesundheitsförderliche Substanzen. Rotwein weist im Gegensatz zu Weißwein vor allem mehr Tannin und weniger Säure auf. Färbemittel und Polypenole aus Beerenschalen und Samen sind auch in Rotwein viel stärker konzentriert als in anderen Weingen. Der Grund dafür ist die Art der Herstellung: Schon kurz nach der Lese werden Rose und Weißwein gekeltert und der Most von den Feststoffen getrennt, noch bevor sich Alkoholika ausbilden.

Im Rotwein dagegen werden Traubenschalen, Samen und Säfte gemischt (Maische) und vergoren. Durch den entstehenden Spiritus werden viele Wertstoffe aus den Feststoffen gewonnen. Die Traubenschale hat wie alle Früchte den größten Gehalt an Aromastoffen, Vitalstoffen und anderen wertvollen Substanzen. Nur wenn die Mazeration mehrere Tage oder mehrere Tage dauert, werden diese Substanzen aufgelöst und gelangen in den Fruchtsaft und damit in den Rotwein.

Wenn man die Produktionsunterschiede der einzelnen Rebsorten weiß (siehe oben), dann wird deutlich, warum Rotwein reicher an Extrakten ist und im Grunde genommen ein höheres Reifepotenzial hat. Der große Rotwein kann in einem gut sortierten Keller 20, 30 oder mehr Jahre lang heranreifen und sich ständig erholen. Andererseits ist er in seiner jugendlichen Ausprägung am besten und auch Weißwein kommt kaum in den Genuss der Einlagerung.

Eine Ausnahme bilden bestimmte Süßweine und zum Beispiel einige Rieslinge und andere edle Weine, die oft wie Rotwein in Holzfässern gereift sind.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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