Rotwein wenig Säure

13.02.2017 | Lifestyle Welcher Wein ist der richtige? Wegweiser zum Weinkauf

Mit einem eher geringen Extraktgehalt ist die Säure oft knackig bis rassig. Prädikatsweine aus dieser Rebsorte können sehr gut ausfallen, da sie in der Regel ein gutes saures Rückgrat haben. Alkoholarme Weine schmecken schnell "dünn". Der Wein wird von den Hefen (bei Weißwein) oder von den Schalen (bei Rotwein auch "Abschöpfen aus der Maische" genannt) durch Pumpen in ein anderes Fass getrennt. Merlot-Weine haben wenig Säure und sind daher nicht so bitter.

13.02.2017 | Lebensstil Welcher Tropfen ist der passende? Wegweiser zum Weineinkauf

Der oft zitierte und oft getrunkene Rotwein gehört in der Vinothek zu den Lieblingsgetränken der Bundesbürger. Doch was macht tatsächlich einen schönen Tropfen aus und mit welchem Wissen können selbst Laie schon bald den passenden Tropfen auswählen? Das Wichtigste und Interessanteste zum Begriff des Weins. Zu gutem Abendessen schmeckt der Tropfen genauso gut wie zum heimeligen Abschluss des Sommers.

Mit all diesen Moglichkeiten, wie finden Sie raus, welcher Tropfen die richtige ist? Weinbau ist eine uralte menschliche Kultur: Bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. wurden im Nahen Osten Weinreben angebaut. In der Antike spielten die Weine eine wichtige ökonomische und ärztliche Funktion und spielten eine gesellschaftliche und kultische Bedeutung.

Es war nicht ohne Grund, dass die ägyptischen (Osiris), griechischen (Dionysos), römischen (Bacchus) und babylonischen (Gilgamesh) Götter für die Weinanbetung anbeteten. Aber auch in der biblischen Welt ist stets etwas dabei: Das Werk des Hl. Geist wird mit der Gärung von neuem Weißwein gleichgesetzt, denn auch in der biblischen Welt wandelt Christus Licht in Weißwein um. Noch heute ist der Rotwein ein Symbol des Blutes Jesuiten.

Heute wird der Kulturschatz des Weines vor allem in Weinverkostungen und Weinfestspielen gefeiert; das weltgrößte Weinfestival in Kurort wird jedes Jahr von mehr als 600.000 Besuchern besucht. Trauben, Erde, Wetter und Winzer: Bis der Tropfen in die Flaschen gelangt, hat er viel durchlebt. Für das Endergebnis des Weines spielt eine Vielzahl von Einflussfaktoren eine Rolle.

Rote Reben: Der Weinanbau findet auf allen Kontinenten der Erde statt - auch auf der anderen Seite der Erde haben sich die Ansiedler ihre Weinstöcke genommen und bemerkt, dass auch für den Weinanbau hervorragende Voraussetzungen bestehen. Heute umfasst die weltweit bewirtschaftete Fläche rund 7,5 Millionen Hektar, auf denen ca. 252 Millionen hl Weine erzeugt werden.

Andererseits produziert die Bundesrepublik relativ wenig und führt daher große Mengen ein - die Weinbauern erntet nur etwa die halbe Menge von dem, was die Menschen konsumieren. Dies ist einerseits der Sicherung der Qualität, andererseits aber auch der Witterung zu verdanken, denn diese sind ein weiteres wichtiges Element, das den Charakter des Weines mitbestimmt.

Besonders geeignet sind natürlich Flächen, die nicht nur den passenden Nährboden, sondern auch die passenden Wetterbedingungen haben. Warme und trockene Rebstöcke benötigen eine lange Zeit, um ihre Aroma- und vor allem ihre Süsse zu entfalten. Eine Mischung aus beiden lässt die Rebstöcke schon im Frühling wunderschön heranwachsen - damit der Tropfen bestens gedeiht, werden die feineren Punkte letztendlich vom Weinbauer mit seiner Bearbeitung festgelegt.

Man trinkt den Rebensaft hauptsächlich mit dem Futter. Dies gibt dem Markt bereits eine Vorstellung davon, zu welchem Gericht der Tropfen passt. Käsesorten: Ein weicher und nicht zu trockener Käsesorten benötigt einen hellen, starken Käsesorten, wie z.B. eine Bierauslese oder einen Eissortenwein. Mit zunehmendem Alter des Weines kann der Schmelzkäse alt werden - und umkehrt.

Bei Rotweinen sollte der Säuregehalt gering sein. Oft harmonieren die Käsesorten mit den Weinen aus der selben Region. Gegrilltes Fleisch allgemein: Um den starken Gerüchen des Fleischs zu widerstehen, braucht man auch einen starken Tropfen, z.B. einen getrockneten Chardonnay oder einen leicht gekühlten Siraz. Bitterschokolade: Zartbitterschokolade schmeckt am besten zu einem starken Porträtwein oder einem starken Rotwein mit wenig Säure.

Manche Weinsorten sind für den Hochsommer besser geeignet, andere für den Wintersommer. Ein einfaches Grundprinzip lautet: Säureverstärkung. Neben einem Essigsalat hat ein saurer Weißwein eine saure Wirkung. Andererseits trägt ein aromatisch-fruchtiger Rotwein wie ein riesiger oder getrockneter Weißwein dazu bei, das Gleichgewicht mit würzigen Speisen zu wahren - zu filigrane Buketts dagegen gehen in Chili-Gerichten leicht verloren.

Oft kommt auch ein kleiner Glas Rotwein in ein gutes Gericht. Doch wer glaubt, dass eine billige Kopie verwendet werden kann, die nicht zwangsläufig zum Verzehr bestimmt ist, irrt sich: Was im Futter endet, sollte immer der Drop sein, der später zum Gericht aufgetischt wird.

Die Süsse und Würze der Speisen werden durch alkoholhaltige Getränke unterstrichen, Speisen mit vielen bitteren Substanzen sind in Kombination mit alkohol- und tanninreichen Getränken besser verdaulich. Fettige Speisen erfordern auch tannin-, säure- und alkoholhaltige Weinsorten. Weisswein zu hell, Rotwein zu dunkel. Wichtigstes Gebot beim Schlucken und Werfen ist in erster Linie, möglichst breite Verkostung zu erzielen und den Gerüchen unter dem Einfluß des Sauerstoffs eine noch größere Entfaltungsmöglichkeit zu geben.

Wenn Sie einen Tropfen jedoch unmittelbar aus dem Weinkeller oder Kühlraum servieren, sind Sie nicht immer richtig: Die ideale Trinkwassertemperatur für Weißweine beträgt 8-12°C, für Weißweine 14-18°C oder 16-18°C und kann dann je nach Ihrem persönlichen Gusto schwanken. Ein Teil der Weine wird vor dem Genuss in eine Kanne abgefüllt - das Umfüllen.

Dadurch kann der Rotwein "atmen", d.h. mit atmosphärischem Sauerstoff in Kontakt kommen und so Aromastoffe abgeben. Nebenbei bemerkt: Fremdgeruch schadet dem Genuss von Weißwein, egal ob es sich um ein Parfüm oder das Gericht aus der KÃ?che handelt. Deshalb sollte der Platz, an dem der Tropfen ausgeschenkt wird, immer gut durchlüftet sein. Jetzt, da deutlich wird, wie sich verschiedene Bodenbeschaffenheiten, Witterungsbedingungen und Rebsorten auf den Geschmack des Weins auswirken, kommen wir zur Sache: zum Einkauf.

Nahezu die Haelfte aller Bundesbuerger kaufen in den Supermärkten ein. Weil in Supermärkten die Flaschen in der Regel nicht richtig aufbewahrt werden, sollte man die Flaschen nicht mit der seit langem im Scheinwerferlicht stehenden Schicht mitnehmen. Der Roséwein oder Weisswein, der über zwei Jahre alt ist, sollte aufhören. Rote Weinsorten sind willkommen, etwas ältere zu sein.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Tropfen der passende ist, sollten Sie der Menge nachgehen. Das Etikett enthält alles, was für den jeweiligen Tropfen von Bedeutung ist: Rebsorte, Kellerei und Abstammung. Weinkellerei: Wenn ein Gut aus einem Gut geschmeckt hat, gibt es eine hohe Chance, dass auch andere gut abschmecken.

Auch wer gerne deutsche Weinsorten kauft, findet immer öfter im Markt - oft werden dort gar Weinsorten aus der unmittelbaren Nachbarschaft beworben. Nach Expertenmeinung sind die Weinbauern in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und erzeugen nun auch international glänzende Parkettweine. o Beerenauslese: Die Trauben sind hier bereits überreifen, so dass die Weinsorten füllig und fruchtartig sind. Trockbeerenauslese: Die Früchte werden hier beinahe trocken, bevor der restliche Flüssigkeitsrest herausgepresst wird, daher sind sie sehr süss und beinahe honigähnlich.

eisweine: zumindest wie eine Bierauslese, aber die Weintrauben werden bei mind. -7°C geerntet und erstarrt. Zuhause taucht die Fragestellung auf: Was tun mit dem Tropfen? Die verkaufsfertigen Weinsorten wurden vom Weinbauer gefunden - eine lange Lagerzeit ist also nicht unbedingt vorteilhaft. Das, was zuerst zurückstehen muss, kann jedoch in den Weinkeller gebracht werden, der bei ca. 13°C die für den jeweiligen Anlass optimalen Temperaturen hat.

Wie alt ein Rotwein maximal wird, richtet sich maßgeblich nach dem Säure-, Zucker- und Alkohohlgehalt sowie der Einlagerung. Ideal für die Weinlagerung ist ein kühles, lichtgeschütztes Zimmer ohne große Temperaturunterschiede und vibrationsfrei, bei dem die Naturkorkenflaschen horizontal gelagert werden sollten, damit der Korken nicht austrocknet. Mit diesen Tips sollten auch Laie in der Lage sein, einen geeigneten Tropfen zu bekommen.

Wenn Sie also einen guten Tropfen mitbringen und ihn verschenken wollen, sollten Sie das Glas bereits ausprobiert haben.

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