Wein

Säuregehalt Wein

Auch für den Laien ist es leicht zu schmecken, ob ein Wein eher sauer oder süß schmeckt. Die Säure im Wein ist für viele Verbraucher ein Kaufkriterium: Die meisten wissen nicht, dass ein hoher Weinsäuregehalt kein schlechtes Zeichen ist. Im Wein spielen die Säuren eine wichtige Rolle sowohl bei der Weinbereitung als auch im fertigen Produkt Wein. Durch das Gegenspiel zu Zucker und Alkohol haben sie einen direkten Einfluss auf die Farbe des Weines und auf die sensorische Bewertung. Die Säuren in Traubensaft und Wein.

Weinsäuregehalt

Auch für den Laie ist es leicht zu schmecken, ob ein Wein nun etwas sauer oder lieblich ist. Der Säuregehalt im Wein ist für viele Verbraucher ein Kaufkriterium: Die meisten wissen nicht, dass ein erhöhter Weinsäuregehalt kein schlechter Indikator ist. Der Säuregehalt im Wein, der aus vielen verschiedenen Säurearten zusammengesetzt ist, ist für den Weingeschmack und die Farbgebung des Weines von Bedeutung – eine ausgeglichene Süße-Säure-Struktur ist ausschlaggebend.

Guter Weinbau und Weinkellermeister wissen mit einem höheren Säuregehalt umzugehen. Weil das Klima für den Säuregehalt im Wein ausschlaggebend ist. Eine Faustformel lautet: Je wärmere Anbaugebiete, desto weniger sauer ist der Wein. Die Verträglichkeit von Säuren im Wein ist in der Regel nicht so sehr vom eigenen Bauch abhängig, sondern von den dazugehörigen Mahlzeiten:

Der Wein allein macht den Wein nicht sauer: Äpfelsäure und Zitronensäure sind gleichwertig. Sie sind als nicht flüchtige Säure im Wein vorhanden. Es gibt aber auch eine Reihe anderer fluechtiger Saeuren im Wein, zum Beispiel waehrend der Fermentation oder des Reifeprozesses. Hier können Sie mehr über die Säure im Wein nachlesen.

Häufig werden die unterschiedlichen Säuregehalte im Wein vom Verbraucher als erfrischend empfunden, aber auch das Mischungsverhältnis von Apfel- und Weinsäure ist ausschlaggebend für den Gesamtgeschmack des Weines. Entscheidend ist ein ausgeglichenes VerhÃ?ltnis von SÃ?ße zu SÃ?ure. Die reiferen Weintrauben sind in der Regel zuckerreicher und die Konservierungssäuren werden aufgeschlossen oder nicht mehr hergestellt.

Man kennt den Geruch von unreifem Obst: sauer und sauer. Welche Acidität ist die richtige? Es ist nicht ungewöhnlich, von Verwandten oder Verwandten zu hören, dass sie keinen sauren Wein dulden. Doch da unser Bauch selbst Säuren für die Verdauung bildet, ist dies in der Regel nicht notwendigerweise der eigentliche Auslöser. Vielmehr ist es die Kombination von alkoholischen und sehr fetthaltigen Lebensmitteln, die Probleme für den Bauch verursacht.

Daher gibt es keine Faustformel, welcher Säuregehalt der sicherste ist. Vielmehr werden Weinsorten mit geringem Säuregehalt als uninteressant und eindimensioniert empfunden. Der Säuregehalt in einem Wein beträgt in der Regel zwischen 4,5 und 6,7g/l. Niedriger Säuregehalt ist alles unter 5 g und wir sprechen von einem säurefesten Wein ab 7,5 g.

Dazu muss man hier berücksichtigen, dass diese pure Gramm-Zahl nichts über den wirklichen Genuss sagt, denn ein guter Weinkellermeister weiß den großen Säuregehalt durch geeignete Süßigkeit zu ausgleichen. Wie der Säuregehalt im Wein ausgewogen oder aufgeschlossen ist, erfahren Sie hier. Andererseits kann man auch behaupten, dass zu viel Süsse nicht gut für einen Wein ist und mit dem Säuregehalt in Einklang gebracht werden muss.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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