Sangiovese Geschmack

Der Sangiovese - Parade aus der Toskana

Sangiovese kann wunderbar kräftige Weine mit einem Hauch von Pflaume hervorbringen. Aus der Sangiovese Traube gewonnene Weine sind fruchtig und haben einen relativ hohen Alkoholgehalt. Der Sangiovese-Wein hat einen sehr hohen Reifeprozess und entwickelt im Laufe der Jahre seinen besonderen Geschmack. Klicken Sie hier, um direkt zu unserem Angebot an Sangiovese-Weinen zu gelangen. Die geringe Ausbeute ist Voraussetzung für Konzentration, Geschmack und Aroma des Weines.

Der Sangiovese - Parade aus der Toscana

Die Sangiovese soll schon den Einheimischen bekannt gewesen sein. Im Jahre 1738 stellte er fest: "Sangiovese-Weine sind an sich schon etwas härter und sauer, aber ausgezeichnet, wenn sie mit anderen Rebsorten vermischt werden". Nach dem berühmten Chianti-Rezept (Chianti Classico) darf Sangiovese nur mit einem geringen Prozentsatz an roter Canaiolo-Traube, weißem Tebbiano und weißem Malvasier verfeinert werden.

Heutzutage wird die ziemlich harte, farblose Sangiovese-Traube auch mit den Rebsorten Merlot und Kolorino gemildert, aber die Regel bleibt: Ein Sangiovese muss zu 80% aus Sangiovese sein. Der Sangiovese ist die einzig erlaubte Rebsorte für den Branntwein und ist die Basis für den Weinbau, den Wein für den Weinbau in der Region Montpulciano und die meisten "Super-Toskaner".

Der Sangiovese ist auch die Hauptrebe für ganz Zentralitalien und wird in den Marken, in der Region Lazio und auf der gleichnamigen Region sowie auf der gleichnamigen kleinen Halbinsel kultiviert. Die Rebsorten der Sangiovese-Trauben haben oft andere Namen als ihre Vorfahren - zum Beispiel Brünnello oder Pugnolo. Der Sangiovese honoriert die Sonnenwärme mit Alkoholgehalt und Haltbarkeit der Weinsorten.

Der Sangiovese ist so launisch, dass er das Gewitter des Jupiter so wenig schätzt: Wenn zu viel Feuchte und Kühle ins Spiel kommen, dominiert Gerbstoff und SÀure. Der Sangiovese kommt so gut mit dem frucht- und farbenintensiven Kabernetzsauvignon klar und lässt das Gelände teilweise ganz allein: Supertoscans wie die weltbekannte Sorte Cassicaia ignorieren souverän die DOC-Vorschriften und erzeugen einen puren Abstammungswein.

Das Hauptmerkmal des Sangiovese ist seine lange und spÃ?tere Reifung (die Ernte hat immer nach dem 29. September begonnen und wird oft noch bis Mitte Oktober und noch weiter verschoben), die einen vollen, starken und anhaltenden Wein in warmen Jahren hervorbringt. Der Sangiovese zieht aufgrund seines extrem kräftigen Wachstums helle, kalkreiche und gute Trockenstandorte vor.

Der Sangiovese ist ein trockener, tanninhaltiger Rotwein mit einem charakteristischen Bouquet von Kirschen, im Finale mit einer leicht bitteren, aber wohltuenden Note und einer intensiven rubinroten Färbung. Auffallend ist die kräftige Pflaumennote mit einem Hauch von Blumen und Waldbeeren bei hochreifem Sangiovese. Sangiovese, die am weitesten verbreitete italienische Rotweinart, kommt vor allem in Zentralitalien vor. Im Jahr 1990 waren nahezu 10 % der gesamten Fläche in Italien - mehr als 100 000 ha - von Sangiovese in der einen oder anderen Art eingenommen.

Auch in anderen Weinregionen wird er sehr geschätzt: Süd-Amerika (hauptsächlich Argentinien), Californien (wo Sangiovese sehr beliebt ist), Süd-Amerika, Italien, Frankreich, Ägypten, Portugal, Algerien, Türkei, Spanien, Tunesien u. a... Der Sangiovese wird nicht immer mit der notwendigen Sorgfalt oder wenigstens mit einem ganz anderen Ergebnis kultiviert: Sangiovese straft dann mit einer unangenehmen Säurestruktur, einer blassroten bis bräunlichen Farbe und am folgenden Tag mit einem kräftigen Schädel, in dem tausend kleine Jupiter umhertanzen.

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