Wein

Sangiovese Traube

Der Sangiovese Die rote Traube Sangiovese ist nach der Nebbiolo-Traube die zweite, weit verbreitete Traube in Italien. Es ist die wichtigste Traube für den Chianti und die einzige Traube des berühmten Brunello. Der Weinstock ist eine Qualitätsrebe mit schwarzvioletten, etwas weichschaligen, runden, fruchtigen und fleischigen Beeren. In vielen Fällen wird er nicht sortenrein gepresst, sondern mit anderen roten und weißen Trauben vermischt. Die langsame und späte Reifung ist ein Hauptmerkmal des Sangiovese.

Sangiovese

Der Sangiovese ist nach der Nebbiolo-Traube die zweithäufigste Rebsorte in Italien. Aber in kleinen Gegenden Australiens gewinnen Sangiovese-Trauben an Wichtigkeit. Sangiovese Weintrauben sind in vielen Weinsorten wie z. B. in den Rebsorten Champagner und Branntwein zuhause. Neben den Rebsorten, die nur einen Teil der Sangiovese-Trauben beinhalten, gibt es aber auch Weine aus 100% Sangiovese.

Allerdings sind diese Weinsorten viel rarer und kostspieliger als die gemischten. Aus der Sangiovese Traube gewonnene Weinsorten sind fruchtartig und haben einen verhältnismäßig großen Alkoholgehalt. Der Sangiovese-Wein hat einen sehr starken Reifeprozess und entwickelt im Lauf der Jahre seinen besonderen Wein. Sind die Weintrauben jedoch nicht richtig gereift, können sehr säuerliche Weinsorten mit aggressiver Säure entstehen.

Andernfalls enthalten die aus der Sangiovese Traube hergestellten Weinsorten eine kräftige, aber angenehme Säure und kräftige Bitterstoffe. Die Nebbiolotraube wird nahezu ausschliesslich in einer speziellen Gegend im nordwestlichen Italien gezüchtet.

Piegatura 61: Sangiovese

Der Sangiovese ist eine der bedeutendsten Rotweinsorten in Italien. Es ist die bedeutendste Traube des Chantis und die einzigste des bekannten Brunellos. Was Sangiovese so besonders macht. Der Sangiovese ist die toskanische Traubensorte. Obwohl der Sangiovese in ganz Nord- und Zentralitalien beheimatet ist, wird er zuerst mit dem bekannten toskanischen Rotwein Sangiovese, dem sogenannten Spanischen Rotwein (Chianti) und dem Rotwein des Brunellos, in Verbindung gebracht, der bei den meisten Menschen in der Toscana so beliebt ist.

Ob dies aber auch das Ursprungsgebiet des Sangiovese ist, ist nicht klar. Dies hat mit einer Besonderheit der Traubensorte zu tun. Noch vor wenigen Jahren wurde angenommen, dass es sehr unterschiedliche Subspezies oder Clone von Sangiovese gab. Zum Beispiel die recht kleine Beere Pikkolo und die ziemlich große Beere Großo. Einige dieser Subspezies hatten ihre eigenen Bezeichnungen, wie z.B. Morelino der Skansano oder Brünnell.

Die Rebsorten Morelino und Brünnello wurden von der Liste der eigenständigen Rebsorten gestrichen. Heute sind sie ein Synonym für Sangiovese in den Gebieten um Morelino und Umgebung von Bellevue. Weil alle Weintrauben gleich ermassen Sangiovese sind, kann man nicht mit Bestimmtheit feststellen, woher der Sangiovese heute kommt, außer: irgendwoher aus Ital. Sangiovese wird erstmals im 16. Jh. urkundlich erwähnt.

Traditionsgemäß werden daher Sangiovese Weinen kaum mit reinen Trauben gefüllt, sondern meistens als Cuvee mit 5 bis 30 prozentigen anderen Beeren. Mit den anderen Weinen sollten die Mängel des später heranreifenden Sangiovese ausgeglichen werden. Vor der Verrottung durch die Luftfeuchtigkeit war die Verlockung groß, den Sangiovese zu pflücken, auch wenn er noch nicht ganz ausgereift war.

Dann waren die ausgereiften Tropfen anderer Rebsorten, die bereits geerntet worden waren, genau richtig. Dies ist jedoch ein größeres historisches Phänomen. Der Sangiovese kann mit den Kenntnissen des Weinbaus regelmässig geerntet werden. Sangiovese ist eine ziemlich dünne, schalige Rebsorte mit mittelmäßigem Farbauftrag. Es gibt keine Zugaben in der Stadt.

Die Brunellos sind von Rechts wegen rein. Der Sangiovese ist ein mittelkräftiger Wein mit einem sehr fruchtigen Aroma, das an Pflaumen und Kirschen erinnert. Die einfachen, sehr erfolgreichen Tropfen dieser Sorte sind für wesentlich weniger als 10€ zu haben. Oft sind es nicht 100-prozentig reine Trauben – auch wenn nur Sangiovese auf dem Label steht – aber die Traubensorte dominiert im Geschmack und die Proportionen ausländischer Weinsorten dringen nicht so gut ein wie bei anderen Cuvés.

Abgesehen von einem schlichten Tropfen empfiehlt sich ein guter Champagner, vorzugsweise aus dem Kernbereich des Chantis. Sie heißen im Volksmund auch“ Champagner Classico“. In vielen Fällen bietet der Château de la Château ein ganz spezielles Erlebnis für wenig Geld. Natürlich gibt es die Möglichkeit, den Château zu genießen. Kulturweine sind vor allem viele der bekannten Weinsorten aus der Region des Brunellos. Das Original des Brunellos von Biondi-Santi, das Modell El Greppo kosten über 100 Euros, das Modell Raiserva fast 500 Aber es gibt eine ganze Flotte von sehr gutem und unter 50 Euros, wie das Schloss Guocondo von Fresco.

Doch in den vergangenen Jahren haben wir festgestellt, dass viele Brunellos übermäßig stark und alkoholisch sind. Reine Sangiovese in der Kult-Liga sind jedoch außerhalb des Brunello-Gebietes rar. Bei den so genannten Super-Toskanern wie z. B. L’Tignanello oder L’Sassicaia setzt man auf Cuvée mit Kabernet und andere Traubensorten, die oft, aber nicht immer, den Sangiovese enthalten.

Als einziger reiner Sangiovese unter den Super-Toskanern galt lange Zeit der Kuchen aus der Kellerei Montevertin. Der gebürtige Deutsche war 25 Jahre lang als Kellmeister für die La Pérgolété verantwortlich. Nach seiner Pensionierung im Weinkeller Montevertin hat er einen ha feinsten Sangiovese-Weinberg verpachtet und ruht sich nun in der Region aus.

Es ist zwar winzig und schön und sehr rar, aber vor allem in ganz Europa ist es gut zu bekommen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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