Wein

Sauvignon

Der Sauvignon Blanc ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten. Der zweitwichtigste Weißwein der Welt überzeugt durch seine fruchtigen Aromen und seinen unverwechselbaren Geschmack. Der Sauvignon Blanc schmeckt nach Stachelbeeren und grünen Früchten oder frisch geschnittenem Gras. Ein weiterer Winzer, der die internationale Mode verfolgt und Sauvignon Blanc presst. Kaum eine Rebsorte hat weltweit einen so guten Ruf wie der Sauvignon Blanc.

Le Sauvignon Blanche

Die Rebsorte dominiert nach wie vor das Ursprungsland Südfrankreich mit rund 25.000 ha Weinbergen. Außer den bekannten Sauvignongebieten im Loiregebiet von Sant é und Pouilly-Fumé wachsen sie auch in den Regionen Turaine, Bardeaux, Provence, Burgund und Sprachen. Neben Deutschland gehören heute neben Spanien auch die Länder Neuseelands, Südafrikas und Kaliforniens zu den Bollwerken.

Die Ernteerträge sind umso größer, je größer der Boden ist. Doch je schlanker die Erde, umso geringer sind die Ernteerträge und umso besser sind die Weintrauben gereift.

Der Sauvignon Blank trennt die Weinfreunde.

Liebhaber meinen, mit dieser Sorte kann man sogar Leute um sich haben, die sonst keinen Weisswein mögen. Es schmeckt manchmal so, als hätte man „den Mäher abgeleckt“. Nach einer kurzen Lesung schließt der Gentleman am nächsten Tisch die Weinliste und sagt zum Sommelier: „Bring Sauvignon mit!

Ähnliche Dinge sind an den Tischen der Restaurants zu hören, Sauvignon blank überall. In der Tat, diese Sorte bumst. Der Sauvignon ist das, was wir heute als „Global Player“ bezeichnen. Erst vor zehn Jahren spielten diese Rebsorten in der Bundesrepublik keine große Bedeutung. Doch jetzt wollen immer mehr Weinbauern auf diesen fahren. Demnächst werden in der Bundesrepublik 1.000 ha mit ihnen bepflanzt.

„Sauvignon blank hat aufgrund seiner weltweiten Distribution einen großen Bekanntheitsgrad. Die Önologieberatung im Landkreis Unterenfranken in Weitshöchheim steht an der Spitze und betreut 250 Weinbauern pro Jahr beim Rebsortenanbau, der Weinbergpflege oder dem Weinbau. Mit mehr als 6.000 Weinen pro Jahr ist er einer der erfahrensten Oenologen in Deuschland.

Der Sauvignon wird von Kritikern als „arrogante Rebsorte“ bezeichnet, die nach einem kleinen Schuss ins Maul nichts mehr produzieren kann. Es wird kritisiert, dass die Weinbauern, die dem rasanten wirtschaftlichen Aufschwung mit dieser Sorte erlegen sind, die Weinsorten mit besonderen Aroma-Hefen zu einem „schlampigen“ Obstgeschmack oder zu überbordenden Grasaromen aufblähen.

Der Pfälzer Kellermeister des Weingutes „Von Winning“ sagt: „Es gibt nichts Schlechteres als den ungeschickten Sauvignon blank, der schmeckt, als hätte man gerade seinen Mäher geleckt“. So darf er reden, denn in Deutschland hat er in Deutschland die Sauvignon Blankowelle mit drei unterschiedlichen Rebsorten initiiert.

Dass diese Traubensorte auch dann Großes leisten kann, wenn man die Weine ruhen läßt und als Weinbauer nicht den so genannten primären Fruchtaromen folgt, hat er bewiesen. Fernab vom Sauvignon-blanc-Klischee, aber ohne die Traubensorte zu untergraben.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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