Wein

Sauvignon Blanc Klone

zwischen Traminer und Chenin Blanc, mögliche spätere Mutationen führen nun zum heutigen Erscheinungsbild. Im Sauvignon blanc unterscheiden sich die Klone vor allem in ihrem typischen sortentypischen Aroma und Ertrag. Lose Beeren sind wahrscheinlich der Klon der Wahl für alle Winzer, aber Sauvignon blanc ist normalerweise kompakt, wenn er normal blüht. Das Verhalten von fünf Sauvignon blanc und einem Sauvignon gris Klon. Noch heute erinnert sich Philipp Kuhn gut daran, wie er der erste Sauvignon Blanc war.

Le Sauvignon blanc

Allgemein: Sauvignon blanc schildert eine Erfolgsstory, die sich um die Welt des Weins dreht und zu einer der 20 bedeutendsten Traubensorten im Weinanbau geworden ist. Der Weinbauern repräsentieren den Geschmack von geraden und leichten, Mineral- und Gewürzweinen aus gekühlten Gärungen, oft auch in Holzfässern. In den kälteren Gegenden von Neuseeland, Chile und Südafrika haben die Produzenten diesen Weinstil angepasst und zu vollmundigen, pflanzlichen Weinen getrieben.

Die Rebsorte ist auch für die Herstellung von Süßweinen geeignet und hat die Region „Sauternes“ und „Graves“ in der Welt von Bordelais berühmt gemacht. Seit gut zwanzig Jahren ist diese Rebsorte in der Pfälzer Region beheimatet und kann aufgrund ihres Nordklimas in großer Zahl angebaut werden. Weine: Die Auswahl an Weinen ist unendlich vielfältig.

Bewirtschaftungsempfehlung: Aufgrund des hohen Wachstums und der Anfälligkeit für Botrytis auf sehr fruchtbarem, feuchtem Untergrund sollten hellere und trocknere Standorte gewählt werden. Sie ist verhältnismäßig dicht geschält.

Sauvignon Blanc mutiert in den Rebsorten Sauvignon Grau oder Sauvignon Rosa, Sauvignon Nr. 1 und Sauvignon Violett.

242Durchschnittlich bis unterdurchschnittlichAromatische und ausgewogene WeineDer Clone 242 weist mehr den Typ des Spargels oder verbrannten Esels auf. 530Durchschnittlich bis unterdurchschnittlichTrockene Aromaweine teilweise leicht stark duftend ausgeprägtes AromaprofilLeistung und Begrünung unerlässlich

Sauvignon Blanc mutiert in den Rebsorten Sauvignon Grau oder Sauvignon Rosa, Sauvignon Nr. 1 und Sauvignon Violett.

Klone aus Südtirol (Laimburg)

Der neue Klon zeichnet sich durch eine lose Struktur, wenig Fäulnisanfälligkeit und ein gutes Zucker-Säure-Verhältnis aus. Der Weiße Sauvignon wird in Suedtirol seit langem nicht mehr angebaut. Auch wenn die aus dieser Rebsorte gewonnenen Weinsorten hoch gelobt wurden, expandierte der weiße Sauvignon nicht mehr. Wahrscheinlich ist dies auf das relativ kleine Ertragniveau der Rebsorte zurückzuführen.

Nur mit der Auswahl von Klonen mit stabilen Erträgen in Südfrankreich kam es zu einem neuen weltweiten Wiederaufschwung. Im Jahre 1994 wurden in OBSTBAU*WEINBAU die Resultate der Anbauversuche und des Weinbaus französischer Klone auf der Laimburger Straße präsentiert. Der französische Sauvignon-Klon unterscheidet sich vor allem durch seinen Säuregrad. Einige Klone zeigen bei vergleichbaren Zuckerabstufungen regelmässig mehr Säure.

Bei nicht zu hohen Erträgen und einem guten Zucker-Säure-Verhältnis bei der Lese ist die Qualität der Weine konstant gut. Nachteilig ist, dass die Klone in vielen Faellen sehr kompakt sind und daher etwas anfaelliger fuer botrytische Erkrankungen sind. Bevor es französische Klone gab, wurde in Suedtirol bei Bedarf eine Auswahl an lokal vorkommendem Material verstaerkt.

Zusätzlich zur geringen Empfindlichkeit gegenüber dem Botrytismus wurde auch die Qualität dieser einheimischen Weine gewürdigt, was wahrscheinlich auf die konstant geringen Ernten zurückzuführen ist. Damit dieser Weinberg, der seit langem in der Gegend verbreitet ist, nicht verloren geht, sollten einige Klone ausgewählt werden. Von beiden Standorten wurden mehrere Male Weintrauben für die Weinbereitung der Weine der jeweiligen Klone ernten.

Die Klone B36 und B50 wurden im Frühling 2003 endgültig in das staatliche Sortenverzeichnis eingetragen. Transplantate dieser Klone können daher künftig mit einem blauen Label als „zertifizierte Pflanzkartoffeln“ versehen werden. Der Zuckeranteil der beiden Klone unterscheidet sich kaum vom Franzosenklon 242. Allerdings zeigt sich, dass insbesondere der Clone LB 36 tendenziell etwas niedrigere Zuckerwerte aufweist und gleichzeitig auch etwas ertragreicher ist.

Lb 50 dagegen liefert nur durchschnittliche Ausbeuten. Die beiden Laimburg-Klone werden sich in ihrem Gesamtsäuregehalt am wahrscheinlichsten vom französichen Normklon 242 abheben Auffällig ist, dass der Gesamtsäuregehalt der Laimburg-Klone vor allem in der höheren Versuchspflanze in Montañ noch stärker ausgeprägt ist. Obwohl 1999 die Laimburg-Klone eine ganze Woche später als 242 gepflückt wurden, fand die Weinlese in allen anderen Jahren gleichzeitig statt.

Das Kultivierungsverhalten der Klone wurde durch die unterschiedlichen Wurzelstöcke nicht beeinflusst. Vor allem in Jahren mit mehr Niederschlag zu Reifebeginn zeigte Clone 242 einen Bruch der einzelnen Trauben, während die später gereiften Laimburg-Klone keinen Bruch aufwiesen. Der erhöhte Gesamtsäuregehalt des Mostes der beiden Laimburgkegel im Gegensatz zum französichen Clone 242 war in den meisten FÃ?llen noch deutlich im Most sichtbar.

Die Gehalte an Äpfeln und Weinsäure der beiden Laimburg-Klone waren höher als die des Referenzklons. In der Weinbewertung wurden die Laimburg-Klone konsequent als sehr typisch für die Sorte klassifiziert. In dieser Auswertung spielt der erhöhte Säuregehalt der Lb-Klone eine Rolle. Im Jahr 1999 wurden die Laimburg-Klone eine ganze Woche nach 242 geerntet, um für alle Klone vergleichbare Säuren werte zu haben.

Anschließend wurde die sortentypische Ausprägung der Laimburg-Klone und des Referenzklons in ähnlicher Weise evaluiert. Gegenwärtig gibt es wenig praktische Erfahrung mit den neuen Laimburgschen Nachbauten. Aus den Ergebnissen der Kultivierungsvergleiche lässt sich schließen, dass die Klone für die etwas wärmer und auch für mittelgroße Sauvignon-Standorte besser geeignet sind.

Auch in den hoch gelegenen und schon etwas kälteren Anbaugebieten für Sauvignon kann die nachträgliche Reifung, insbesondere der starke Säuregehalt, zu recht unreife und grüne Noten auslösen. Der Ertrag der Laimburg-Klone, jedenfalls im Werk Laimburg, schwankt mehr als der des Klons 242 Extreme Ertragseinbußen gab es in den Experimenten nie und auch von Laimburg-Klonen sind keine solchen bekannt.

Allerdings ist zu beachten, dass insbesondere der Clone LB 50 ein relativ geringes durchschnittliches Ausbeuteniveau hat. Es ist unwahrscheinlich, dass dieser Clone die volle DOC-Ausbeute erreicht. Besonders in Jahren mit geringerem Ernteertrag ist bei der kräftig gewachsenen Varietät ein vermehrtes Wachstum zu verzeichnen und auch der Clone LB 50 zeigte in einigen Jahren höhere Schnittholzgehalte.

Deshalb sollte Clone B50 nicht in sehr tiefe, nährstoffreiche und feuchte Boden eingepflanzt werden. Der Vorteil der Klone B50 und B36 liegt in ihrer etwas höheren Resistenz gegen Verrottung und ihrem stabilen Säuregehalt, der während der Reifung weniger stark abnimmt. Abhängig davon, ob man lieber etwas intensivere und jüngere oder ausgereiftere Noten erhalten möchte, kann die Weinlese etwas früher oder später vorbereitet werden.

Da die Säuregehalte in höheren Sauvignon-Pflanzen in einigen Jahren recht hoch sein können, werden die Klone für die wärmeren und mittleren Schichten empfohlen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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