Wein

Schaumweinsorten

Der“ Trick“ bei der Herstellung von Sekt ist die erfolgreiche „Einkerkerung“ von Kohlendioxid in einer Weinflasche. Noch nie gab es so viele verschiedene Schaumweine auf dem deutschen Markt. „Sekt“ ist der Oberbegriff für alle Schaumweine. Sekt ist ein alkoholisches Getränk. Die meisten, wenn nicht sogar die meisten Schaumweine sind Cuvées.

Champagne, Seekt, crème, créme, Cava et Cie.

Kein anderes Land der Welt trinkt mehr Sekt als wir. Über die Herkunft des Sektes gibt es viele Sage. Man sagt, dass dieser religiöse Vater im 17. Jh. in der Sektkellerei Weisswein herstellte. Nach einem Jahr entschied er sich, den Tropfen früher als sonst in Flaschen zu füllen, da er annahm, dass die Gärung bereits beendet war.

In Wirklichkeit aber hatte die Bierhefe den Kristallzucker noch nicht vollständig in Spiritus verwandelt, sondern es war in diesem Jahr so kühl, dass die Alkoholgärung ausging. Im Frühjahr wärmten sich die Fläschchen wieder auf, die Bierhefe „erwachte“ und wandelte den verbliebenen Restzucker in Spiritus um. Dieses Verfahren erzeugt immer Kohlenstoffdioxid, außer dass es in diesem Falle nicht austreten konnte und statt dessen den Rotwein kohlensäurehaltig machte.

Er schmeckte den Tropfen mit Erstaunen und war von dem Resultat begeistert: „Komm schon, ich trank Sterne“ soll sein Spontanausruf gewesen sein. Das Herstellungsverfahren von Dominique Pérignon wurde unter dem Namen Champagner Sekt bzw. Champagner Traditionelle bekannt. Obwohl die Story vielleicht nicht ganz die gleiche war, erläutert sie auf wunderbare Weise, was einen Sekt ausmacht: die zweite Gärung, auch Flaschegärung oder Flaschegärung, die für eine feine, naturbelassene Carbonsäure steht.

Nicht nur die Sekte aus der Sektkellerei. Inzwischen produzieren nahezu alle Weinbauregionen der Erde Sekt, der sich zum Teil stark in Bezug auf Geschmacksrichtung, Güte und Preise unterscheidet. Auch wenn sich nur die Champagnerweine als „Champagner“ bezeichnen können, so gibt es doch Sekt aus anderen Gegenden, die von gleicher Güte sind.

Denken Sie an die französische Sektkellerei der Region Elsaß – den so genannten Crèmant. Sekt ist nur Sekt, weshalb alle anderen Qualitätsschaumweine in Frankreich als Crèmant bezeichnet werden. Besondere Erwähnung verdient der Elsaß ( „Crémant d’Alsace“), die Loiré (Crémant de Loire), der Jurabogen (Crémant de Die, Cremant de Limit oder Cremant du Jura), der Burgunder (Crémant de Bordeaux) und der Burgunder (Crémant de Bourgogne).

Bei den Traubensorten handelt es sich meist um eine Art Champagner: oft eine Cuvee aus den Sorten Blauburgunder, Spätburgunder und Blauburgunder. Die bekannteste Sektart in Italien ist der Sekt des Proseccos. Das Produkt beinhaltet die natürlichen Kohlensäuren der zweiten Fermentation. Der“ Frizzante“ hingegen ist nur ein Sekt, in dem ein stiller Wein mit Kohlendioxid vermischt wird.

159 Kommunen produzieren in ganz Europa Sekt. Allerdings kann man den Sekt nur als Sekt bezeichnen, der nach den strikten Qualitätsrichtlinien der Champagnerherstellung hergestellt wird. Die portugiesischen Sektkellereien werden “ Weinkellerei “ genannt. Obwohl gute Sekte mit ihren schönen Tropfen herrlich zu genießen und kaum mühsam sind, sind sie mit Sicherheit die „technischsten“ und aufwändigsten Herstellungsverfahren.

Seit 2015 gehört die traditionelle Flasche Champagner zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zweifellos die bekannteste Produktionsmethode der Welt. Um einen ausreichenden Säuregehalt der Weine zu erreichen, werden die Weintrauben relativ frühzeitig geerntet – ein charakteristisches Merkmal für hochwertige Sekte. Zur zweiten Vergärung (Gärung) wird dem Most das so genannte „Tirage“ zugesetzt – eine Kombination aus Sugarlösung und Pilz.

Dann wird der Tropfen auf die mit einem Kronenkorken verschlossene Weinflasche gelegt. Durch die zweite Vergärung in der Weinflasche wird der Most karbonisiert und der Alkoholanteil um etwa ein Prozentpunkt gesteigert. Nach dem vollständigen Abbau des Zuckers ist die Vergärung beendet und die tote Bierhefe bleibt in der Dose. Im anschließenden Reifungsprozess befindet sich der Rotwein daher „auf der Hefe“.

Eine solche Lagerung mit Hefelager von mind. 15 Tagen ist in der Sektkellerei Pflicht, der Jahrgangssekt reift sogar 36 Jahre. Die minimale Dauer von Kaffee ist neun und ein “ Grand Reservat “ 30 Jahre. Das Fläschchen wird von Hand leicht um die eigene Längsachse gedreht – jetzt auch maschinell.

Zusätzlich wird die Trinkflasche in einem immer steiler werdenden Neigungswinkel in den Rüttler gestellt, bis sie am Ende ihrer Reifung nahezu senkrecht steht. Zur Beseitigung der Hefen aus dem Engpass wird der Weißwein „degorgiert“. Wird der Kronenkorken mit einer raschen Drehung und im richtigen Neigungswinkel entnommen, sprießt das tiefgefrorene Hefebad aus der Dose.

Zum Nachfüllen der Flasche und Einstellen des Zuckergehaltes des Sektes wird eine Mixtur aus dem gleichen Sekt und einer Zuckermischung, die sogen. Weil Sekt nach der Gärung in der Flasche kaum natürliche Zuckersubstanz enthält und äußerst herb ist, ist eine Dosierung ganz normal und heißt nicht, dass der Schaumwein „gesüßt“ wird.

Die Dosierung macht den Rotwein eher stimmig und reduziert den Säureeffekt. Dabei werden statt der Flasche große Behälter für die zweite Vergärung verwendet. Dort wird der Basiswein mit der Zucker-Hefe-Mischung („Tirage“) durchlaufen. Hat das Kohlendioxid genügend Luftdruck produziert, wird der Rotwein ohne weitere Entwicklung filtriert, mit der Dosierung gemischt und auf die Flasche abgefüllt.

Dieser Prozess ist der herkömmlichen Flaschenvergärung sehr ähnlich, obwohl die Flasche nicht geschüttelt oder auf andere Weise abgebaut wird: Diese werden in einen Behälter geleert und durch Filtern durchgedrückt. Dann werden die Weinsorten in die Flasche abgefüllt. Bei großen Fläschchen wird diese Technik oft angewendet.

Während der Karbonisation wird der stille Wein unter hohem Kohlendioxiddruck karbonisiert. Die einfache Methode wird meist für sehr einfache Schaumweine verwendet, die sich amtlich nur „Sekt“ bezeichnen dürfen, wie der „Prosecco Frizzante“ oder der Australier „Sparkling Shiraz“. Bei vielen Schaumweinetiketten werden die französichen Bezeichnungen verwendet, um über den Restsüßegehalt zu informieren:

Dieser Sekt kommt ohne die „Dosierung“ von Kristallzucker und -weinen aus – daher auch „Zero Dosage“ oder “ Null Dosierung “ bezeichnet. Das ist die getrockenste aller Sekte. Auch manchmal keine Dosierung, sondern meist besonders trockener Sekt, der nur geringfügig mit etwas Süßem vermischt wurde oder von Haus aus restzuckerhaltig ist. Der beliebteste Sekt wird als „Brut“ klassifiziert.

Noch sind sie getrocknet, aber sie beinhalten etwas zuckerhaltig. Diese Restsüße findet sich oft in Verkostungen von Traubenzucker und ist eine weitere Staffelung der Zuckerwahrnehmung, auch wenn der Weißwein noch als „trocken“ bezeichnet werden kann. Bei den “ Trockenen “ ist der Name des Zuckers sehr auffällig.

Schaumweine mit einem Zuckeranteil von mehr als 50 g pro l sind bereits Dessertweine.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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