Schwarzfleckenkrankheit Wein

Black-Spot-Krankheit (Krankheit im Weinbau)

Auf den jungen Blättern erscheinen im Laufe des Monats Juni zahlreiche schwarze Punkte. Bereits im Winter bilden sich an den Trieben hellweiße, mit schwarzen Pusteln bedeckte Rindenpartien. Überall dort, wo Reben angebaut werden, ist die Pflanzenkrankheit, von der die Reben betroffen sind, inzwischen weltweit verbreitet. Eine seit langem bekannte Pilzerkrankung, die in vielen Weinbaugebieten weltweit auftritt. Wichtigste weinbauliche Maßnahme ist, dass die Trauben schnell trocknen und der Pilz nicht keimen kann.

Schwarzfleckkrankheit (Krankheit im Weinbau)

Während des Monats Juli erscheinen zahllose rote Flecken auf den Bäumen. Auf den Grüntrieben, später auf den Blattstielen und dem Traubenstiel sind Schwarzflecken zu erkennen, die mit zunehmender Länge eine langgestreckte, oval geformte Gestalt annimmt und schliesslich in der Bildmitte aufreißt. Die Schimmelpilze überwintern auf der Baumrinde des ein- und ausdauernden Waldes und im Holzkorpus.

Ab einer Temperatur von 10°C bilden sich punktuelle Schwarzfruchtkörper (Pyknidien) auf der Borke, und im Frühling werden die gereiften Samen in Form von Ranken aus den Früchten herausgepresst. Erste Infektionen treten sofort nach dem Keimen auf; für eine Ansteckung genügen eine Temperatur von + 1 Grad Celsius und eine Luftfeuchte von 86 Prozent.

Schwarzfleckkrankheit (Phomopsis viticola)

Die Schimmelpilze der Art befallen die grünen Blättchen und Ausläufer. Im geschwächten und verwahrlosten Weinberg kommt dieser Schimmelpilz vor. Die einjährige Rebe ist am Boden kalkweiss beleuchtet und hat zahlreiche kleine schwarze Fruchtkörper von 0,2 bis 0,5 mm Größe. Wenn sich der Schimmel nach mehreren Jahren des Befalls auf das Altholz ausgebreitet hat, sind die Sprossen gelähmt und mickrig (ähnlich einem Rüschenmilbenbefall) - zunächst ist nur ein Teil des Stäbchens von der Holzvernichtung befallen (braune, ausgetrocknete, hartnäckige Stellen auf dem Altholz), später erlischt der ganze Stab.

Bald nach dem Keimen sind kleine Schwarzsprünge an den tieferen Interknoten sichtbar, die mit der Zeit grösser werden und sich zu einer Rissnekrose (Schorfbildung) ausweiten. Bei schweren Krankheiten haben Ranke, Blattstiel, Noten und die Stammstruktur der Traube die gleiche Schorfbildung wie die Ausläufer.

Auf den Unterblättern, besonders entlang der Venen, erscheinen kleine dunklere bis schwarz gefärbte, runde oder kantige Punkte, umgeben von einem leichten Innenhof (verwirrend mit lockigem Milbenbefall). Das Blatt kann sich leicht kräuseln und zusammenrollen. Im Falle eines sehr starken Befalls verfärben sich die Blättchen frühzeitig und erlöschen. Die reifenden Früchte erscheinen tiefblau und haben einen muffigen Geschmack.

Der Schaden kann bei einigen Traubensorten (Müller Thurgaus, Schwarzer Portugaler, Kleiner König der Weinberge, Kleiner Veltiner, Schlepper, Kleiner Weißer, Kleiner Weißer, Kleiner Weißer, Kleiner Weißer Wein) massiv sein. Weniger empfindlich sind die Sorten Bordeaux d' Or und Bordeaux (Lemberger), weniger empfindlich sind die Sorten des Rieslings, Silvaners und Straßenbahns. In der Rinde von einjährigen Trieben oder mehrjährigem Holz überwintern die Pilze überwiegend als Mycel.

Wenn sie durch Regen, Winde oder Tierleben zu grünen Rebenteilen kommen, werden sie gekeimt und penetrieren in der Regel durch Stomata oder Narben. Das Grüngewebe will nach der Entzündung die Pilz-Hyphen einkapseln, indem es Verteidigungsnekrosen bildet und deren Verbreitung verhindert (es bilden sich die für sie charakteristischen schwarz-braunen bis schwarz-fleckigen Nekrosen oder Schorfflecken).

Eine Erstbehandlung, vor allem bei kaltem und nassem Wetter, muss stattfinden, sobald sich die Knospen auflösen (erste Grüntriebspitzen sichtbar) - eine zweite nach etwa 10 Tagen.

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