Wein

Sekt Flaschengärung

Anschließend wird der Sekt im Drucktank dosiert und auf neue Flaschen abgefüllt. Die Rotkäppchen Sekt Flaschengärung: traditionelle, feine Schaumweinsorten, gereift im Felsenkeller der Rotkäppchen Sektkellerei in Freyburg (Unstrut). Aber wie kommt der Sekt in die Flasche? Als besonders hochwertig gilt der Sekt aus der traditionellen Flaschengärung. Der Klassiker der Flaschengärung mit Sekt.

Rotkäppchenflasche Gärung

In den Felsenkellern der Weinkellerei des Rotkäppchens in der Freyburger Altstadt (Unstrut) reift der edle Schaumwein aus dem Angebot der Sekt Flaschengärung. So werden im Zentrum des traditionsreichen Sektkellers traditionelle, unverwechselbar feine Sektvariationen geschaffen. Die Weine der Sorten Riesling, Chardonnay, Pinot Noir Rose und Pinot Blanc bestechen durch ihre elegante und charakteristische Ausprägung, die über viele Monaten aus Qualitätsweinen gereift und mit einem Naturkork versiegelt sind.

Historie der Flaschengärung Beifall! So wird aus Sekt Sekt

In der zweiten Hälfte des 17. Jh. müssen die Engländer an die Engländer geglaubt haben: Die Engländer mochten nämlich gerade den so genannten „Teufelswein“. Die Weinbauern in der Region Champagner waren von diesen britischen Präferenzen erstaunt. Noch immer war es ihnen ein Geheimnis, was in den Fläschchen vor sich ging: immer wieder die am meisten zersetzbaren Glasflaschen oder die Holzverschlüsse, die die Weinbauern als Verschlüsse verwendeten und wieder aus den Flaschenhalsen drückten.

Der Biertrinker hingegen wusste nicht nur, wie man eine Trinkflasche richtig verschließt – er wusste auch, was in der Trinkflasche war. Bei geschlossener Trinkflasche verbleibt das bei der Vergärung anfallende Kohlendioxid in der Trinkflasche und gewährleistet ein schaumiges, teilweise sprudelndes Trinkwunder. Hatte er bereits die wissenschaftlichen Voraussetzungen für die Sektproduktion abgeklärt, so war der Mann, der als Champagnererfinder angesehen wird, immer noch verzweifelt über die explodierende Flaschenflasche in seinem Weinkeller: der Weinkellermeister im Kloster Hautevillers, Herr Dominique Perignon.

Darüber hinaus wird er als Begründer der Assambel angesehen: die kunstvolle Mischung unterschiedlicher Jahrgangsweine. Heute können bis zu 100 unterschiedliche Sorten oder Weinjahrgänge für einen exclusiven Sekt verwendet werden. Dieser Perignon war ohne Zweifel ein bedeutender Mann in der Champagnergeschichte, aber er war der Champagnererfinder, gut 100 Jahre nach seinem Ende.

Zwar verdeutlichten die Engländer die wissenschaftlichen Grundsätze der Sektproduktion, doch es waren die Deutschen, die mit dem neuen Drink endlich ins Rennen gingen. Eine peinliche Lösung, denn die Freiburger durften ihren Sekt nicht als Sekt bezeichnen. Nach langen Rechtsstreitigkeiten ist dies nach wie vor ausschliesslich dem Champagnersekt und der Verweis auf die Flaschengärung nach „méthode champenoise“ gewidmet.

Bei allen Schaumweinen, die in der Flasche außerhalb der Sektkellerei vergären, darf es sich nur um eine Produktion nach traditionellen Methoden handeln. Ob Sekt, Sekte, Sekt, Gärung, Cava oder Sekt – die bei der Flaschengärung abgestorbenen Hefe geben dem Sekt einen anderen Beigeschmack und liefern bessere Ergebnisse als bei der Nachgärung im Behälter oder sogar die übliche Zugabe von Kohlendioxid.

Die beste Art, den echten Sekt zu lagern, ist in Magnumflaschen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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