Wein

Sekt oder Prosecco

Doch was ist der Unterschied zu Prosecco und Sekt? Prosecco Spumante darf nur dann als Schaumwein bezeichnet werden, wenn das Kohlendioxid entweder durch Flaschengärung oder durch Tankgärung (Metodo Martinotti) verursacht wurde. Beim Sekt und Prosecco glauben viele Menschen, dass es das gleiche Getränk ist. Die Unterschiede in der Produktion zwischen Sekt und Prosecco werden durch die Herstellungsverfahren und die Herkunft deutlich erklärt. Zu den Schaumweinen gehören neben Champagner auch Sekt, Cava, Spumante, Prosecco und der Krimsekt.

Worin besteht der Unterschied zwischen Sekt, Sekt und Prosecco?

Ende des Jahres ist Hauptsaison für Sekt aller Art: Sekt und Sekt, Prosecco und Aperitif. In einem Discountgeschäft kosten eine Proseccoflasche weniger als zwei Euros. Denn ein edler Sekt aus dem Handel ist durchaus das Fünffache wert. Der Prosecco kommt aus dem Veneto im Nord-Osten des Staates.

Der Prosecco ist kohlensäurearm, so dass er nicht so stark sprudelt wie andere Sekte. Der einfachste Prosecchi-Weißwein ist kohlensäurehaltig. Verbesserte Erzeugnisse vergären in Behältern oder gar in Dosen. Eine gute Sorte kostet ab etwa sieben Euros pro 0,75-Liter-Flasche. Qualitätsbewusste sollten sich für Sekt aus der „traditionellen Flaschengärung“ entscheiden.

Die beliebtesten Schaumweine in der Bundesrepublik sind Sekt. Danach vergären sie für wenigstens sechs Monaten und erzeugen dabei Kohlendioxid. In der Regel werden unterschiedliche Basisweine, die nicht aus einer gewissen Gegend kommen müssen, zu einer Cuvee zubereitet. Nach der Vergärung fügen sie den in den Most gelösten Süßwein hinzu. Billige Schüttgüter, die zu einem Preis von etwa drei bis sieben Euros pro Fläschchen verkauft werden, vergären in großen, druckbeständigen Behältern.

Feine Schaumweine lagern neun Monaten lang unmittelbar in der Flaschenreifung und werden auf dem Label in der Regel als „traditionelle Flaschengärung“ etikettiert. Die Alkoholkonzentration im Sekt muss mind. zehn vom Hundert sein. Schaumwein und Co. sind fertig zum Trinken und sollten bald eingenommen werden. Sekt wird von vielen als das nobelste aller Drinks angesehen.

Sekt darf nur dann als Sekt bezeichnet werden, wenn er aus der Champagnerregion, gut 100 Kilometern nordwestlich von Frankreich, stammen. Auch bei strikten Produktionsvorschriften behält der Sekt seine Ausschließlichkeit und seinen Preis: Unter anderem ist die Traubenmenge limitiert und muss von Hand ernten werden.

Das Getränk wird ähnlich wie Sekt hergestellt. Der Sekt wird jedoch immer für 15 Monaten in der Flasche gereift. Mittlerweile ist der feine Franzoeser auch in den Verkaufsregalen vieler Billigflaschen fuer etwas mehr als zehn Euros zu finden. Das sind die Alternativen: Cawa und Ca. Für die einen ist es nur eine Frage des Stils, Sekt zu konsumieren, andere betrachten es als überschätzt.

Je nach Ursprung können Sie in den Genuss von Varianten namens Java, Schaumwein oder Cremant kommen. Spanischer Kaffee wird auch nach der klassischen Art von Champagner (Méthode) zubereitet. Obwohl die Rebsorte nicht limitiert ist, werden mehr als 90 % des Sektes in der Weinregion Penedés im Westen von Barcelona produziert.

Die Reifezeit des Cavas beträgt mind. neun Monaten. Gleiches trifft auf den nicht aus der Champagnerregion stammenden Champagnerwettbewerber Cremant zu, der einen Alkoholgehalt von 12% hat. In der italienischen Version heißt sie Spaumante, erreicht einen Alkoholgehalt von mind. elf Prozentpunkten und kann mit Zusatz von Kohlendioxid vermarktet werden. Die Preise für Sekt und Sekt reichen in der Regel von sieben bis 15 Cent pro Fläschchen.

Allein beim Sekt unterscheidet man sieben Aromen, die sich am Fruchtzuckergehalt messen lassen – vom natürlichen Bitter (brut nature) bis zum üblichen trockenen bis zum milden (doux). In der Regel steht diese Kennzeichnung auf dem Aufkleber.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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