Wein

Sekt Prosecco Champagner

Nicht alle Schaumweine sind gleich. Abhängig davon, woher die Trauben kommen, sind dies klangvolle Sektvariationen: Während die französischen Sorten Champagner oder Crémant heißen, werden in Spanien Cava, in Italien Spumante oder Prosecco und in der Ukraine Krimsekt hergestellt. Zum Glück! es schmeckt: ob Cava, Prosecco, Frizzante, Champagner oder Sekt! Prosecco oder Spumante, Sekt oder Crémant, Franciacorta oder Champagner, Schaumweine schaffen unendlich viele Momente des Genusses. Auch wenn sich nur Weine aus der Champagne als „Champagner“ bezeichnen können, so gibt es doch Schaumweine aus anderen Regionen, die von gleicher Qualität sind.

Champagner ? Sekt ? Prosecco ?

Es gibt einige grundlegende Unterscheidungen zwischen Sekt und Champagner. Der Grundwein für den Champagner muss aus der Champagner (Frankreich) sein. Es muss in der Champagner nach der „méthode champenoise“ (Flaschengärung) hergestellt werden und darf nur aus den Traubensorten Spätburgunder, Weißburgunder (Pinot meunier) und Weißburgunder (Chardonnay) sein. Champagner muss auch mit Naturkork versiegelt werden.

Im Champagnergebiet ist es untersagt, da sonst die Traubenqualität in Gefahr wäre. Schaumwein oder Qualitätssekt muss legal sein: Der Herstellungsprozess ist für Schaumwein nicht vorgegeben, d.h. er kann auch mit folgenden Vorgängen erfolgen. Bedenkt man, dass nur die Schaumweinsteuer in der Bundesrepublik pro Fläschchen 1,02 zzgl. Mehrwertsteuer (die natürlich im Kaufpreis inbegriffen ist) kostet, kann man sich denken, was man trinken kann, wenn man sich eine Sektflasche für 2,99 Euro einkauft….

Und was ist die Methode der Methode der“ Champagner“? Damit die zweite Vergärung möglich ist, müssen dem Most Rohrzucker oder Zuckerrübenzucker und etwas Weinhefe, der so genannte Likör de Tillage, zugesetzt werden. Der zweite Gärungsprozess nimmt etwa drei Monate in Anspruch, der Champagner hat dann etwa 1,2% mehr Alkohol als der Standard. Erst in der Sektkellerei darf dieser Prozess als Champagner bezeichnet werden.

Nach der Vergärung wird der Champagner auf der Sauerteighefe besser und kann so über viele Dekaden zwischengelagert werden. Durch die Autolyse wird die tote Bierhefe enzymatisch zersetzt, was dem Champagner sein charakteristisches Bukett gibt. Daher ist eine Mindestreifezeit von 15 Monaten für Champagner ohne Jahrgang und drei Jahren für Jahrgangschampagner erforderlich. Qualitätsbewußte Hauser lassen ihren Champagner in der Regel erst viel später aus.

Dann macht die Vergärung den großen Unterschied zwischen Sekt und Champagner aus: Die Champagne erhält mit der METHODE OF THE METHODE eine schöne Färbung und einen vollen Nachgeschmack. Es ist aber auch zu wissen, dass es sich bei diesen Schaumweinen um industrielle Schaumweine handelt und es im Gegensatz dazu auch sehr gute Winzersekte gibt, die in der Flasche aus ausgewählten Basisweinen und einer langen Lagerungszeit auf der Bierhefe champagneridentisch sind.

Heutzutage steht der Begriff Sekt für alle Sektarten, die nicht als Champagner bezeichnet werden dürfen. Der Schaumwein wird in ltalien unter dem Namen Atti spaumante (ital. spaumare, Schaum) geführt. Auch Prosecco sollte eine davon sein. Diese dürfen nicht mit Sekt oder Champagner vermischt werden und müssen deutlich gekennzeichnet sein. „Prosecco “ ist der Titel einer Rebsorte oder Rebsorte und auch ein Bezirk.

Prosecco Weintrauben können in ganz Europa und im benachbarten Europa produziert werden. Doch nur wenn Prosecco-Trauben drin sind, kann Prosecco drauf sein. Es gibt “ Prosecco Friazzante “ (Kohlensäuredruck zwischen 1 und 2,5 bar und Alkoholgehalt mind. 10,5% vol.) und “ Prosecco spumante “ (Kohlensäuredruck mind. 3 bar und Alkoholgehalt mind. 11% vol.).

An dieser Stelle möchte ich mich bei „Narciso“ bedanken, der diese detaillierte Erläuterung unter wer-weiss-was abgegeben hat und für Herrn Dr. Barbara von der Kellerei Bozen Sekt als Flasche Gärung zubereitet. Schließlich geht es aber auch um den Genuss und manche Menschen werden Sekt oder Prosecco dem Champagner vorziehen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

Add comment

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.