Wein

Sherry Aperitif oder Digestif

Ideal sind Aperitif-Cocktails aus Vermouth, z.B. ein Martini oder Manhattan. Als Vorspeise eignet sich ein bitterer Aperitif wie Aperitif oder Campari, gemischt mit Soda, Champagner oder Orangensaft. Als Digestif können Sie wie Sherry auch Sekt oder Champagner servieren. Schon im Mittelalter war Sherry ein beliebtes alkoholisches Getränk. Heute wird er leider oft nur noch als Aperitif angeboten, aber Sherry ist ein echter Allrounder.

Apéro & Digestif Der eine soll den Hunger stillen, der andere als “ Distributor “ dienen. Beides gehört schlicht und ergreifend zu einer gelungenen Speisekarte.

Vor dem Essen wird ein Aperitif serviert. Der trockene Sherry ist der klassische Aperitif. Der bekannteste ist der gold-gelbe Fino. Auch der frisch gebackene Manzanille, der bernsteinfarbige Ammontillado oder der starke Omoroso sind getrocknet. Die halbtrockenen Sherries wie z. B. Mittel oder Gold sind auch geeignet. Auch Schaumwein und Schaumwein sind beliebt. Aus einem Hauch von Johannisbeere, einem Schnaps aus schwarzer Johannisbeere, wird daraus „Kir Royal“.

Man kann es auch mit Champagner machen. Schaumwein und Sektcocktails mit Obstpüree oder bitterem Geschmack. Ideal sind Aperitif-Cocktails aus Wermut, z.B. ein Martinis oder Manhattans. Als Vorspeise eignet sich ein bitterer Aperitif wie Aperitif oder Kampari, gemischt mit Limonade, Champagner oder Apfelsaft. Wenn Sie es leicht mögen, können Sie auch einen „Schorle“ – Weisswein mit Wasser – oder ein kleines Glas Wein ausprobieren.

Nichtalkoholische Getränke, z.B. Tonikum mit Fruchtsaft oder Saft, sind ebenfalls möglich. Der Digestif ist das Ende eines Speiseplans. Darunter auch wieder Sherry, nämlich die süße Sherry-Creme oder die süße Sherry-Creme. Als Digestif können Sie wie Sherry auch Schaumwein oder Schaumwein ausschenken. Bittere Spirituosen sind klassische Produkte, z.B. underbergs oder gar nackt.

Bitter wie ein Italiener Amaros ( „Ramazotti“, „Campari“ oder „Averna“) kann man auch pur oder auf Glatteis zubereiten. Nebenbei bemerkt: Bitter sind auch als Aperitif geeignet. Sie geniessen einen Cocktail: köstlich ist z.B. Orangenliqueur gemischt mit Sahnesauce.

Sorte Sherry – sortenrein

Seine Weinleidenschaft entdeckte er während seiner Lehre als Restaurant-Experte im Münsteraner Forsthotel Crautkrämer. Sein besonderes Interesse ist der Sherry. Der Sherry-Botschafter 2008 und weltweit anerkannte Sherry-Pädagoge zählt zu den erfahrensten Sherry-Spezialisten des Landes. Also nun viel Spass beim Durchlesen.

Der Sherry war schon im Hochmittelalter ein beliebtes Alkoholgetränk. Heute wird er zwar oft nur noch als Aperitif serviert, aber Sherry ist ein echter Allrounder. Die Sherry hat viele Facetten, Aperitif, Speisenbegleiter, Digestif oder auch nur eine kleine Stärkung sind nur einige davon! Die umfangreiche Palette an Sherry-Sorten macht die Wahl nicht immer leicht.

Es gibt endlose Listen von Sherry-Medien, Creme, Rahm, Amontillado…… und manche Weinkellereien täuschen uns mit ihren Phantasienamen. Und noch ein weiterer Anlass, den geschichtlichen Background auszulassen und die Eigenheiten der Sherry zu vertiefen. In der äußersten Südspitze von Spanien, im sonnenverwöhnten Andalusien, befindet sich zwischen Cádiz und Cádiz die Wohnstätte der Sherry.

Lediglich Wein aus dem so genannten „Sherry-Dreieck“ darf die Herkunftsbezeichnung Jerez-Xérès-Sherry y Meranilla du Sant urrameda führen. Die Hauptanbaugebiete sind die drei Orte Sant urrameda, Jerusalem en las Fronteras und Sankt Mária. Mehr als 300 Sonnentage im Jahr, seltene Regenfälle, kühle Meereswinde und kalkhaltige Kalkböden sind die besten Bedingungen für den Weingarten.

Zu Beginn des vergangenen Jahrhundert machten sich die findigen Händler den großen Markterfolg des Sherry zunutze, und so bezeichnete ein Händler aus London seinen süßen Wein aus dem Hause Chatteu d´Yquem als den besten Sherry. Glücklicherweise wurde den Winzern klar, dass die Kontrolle der Qualität von Sherry und die Vertretung der Interessen unerlässlich wurde. 1933 wurde der Regulator von Jerez-Xérès-Sherry y Meranilla – de Bárameda gegründet und damit das erste Gesetz über den Wein, das auch die Vorschriften der D.O. änderte.

Lediglich Erzeugnisse, die den Vorschriften genügen, dürfen die Bezeichnung Sherry führen und das Gütesiegel des Consejo auf dem Label haben. Drei Traubensorten sind für die Sherry-Produktion erlaubt. Wichtigster Traubensorte ist der PalminoFinoFino, der nahezu 90% der Rebfläche einnimmt. Sie produziert delikate, nahezu neutral wirkende Weinsorten. Herkömmlich entwickelt, ist das Weinliebhaberinteresse nicht gerade erregt.

Oft sind sie sortenrein. Die übrige Gegend wird für den Muskateller genutzt, er wird wie der Muskateller verarbeitet, ist aber kaum sortenrein und wird oft für die Mischung von Kupfer (Cuvieren) mit getrockneten Sherry früchten benutzt. Sherry kann nur in einer der drei Ortschaften des Sherry-Dreiecks reifen. Anders als herkömmliche Weinkeller sind die Kellereien bodennah und mit Fenster ausgestattet, die den Meereswind durchlassen.

Ein besonderes Merkmal ist der Solarprozess, bei dem alle Sherries veredelt werden. Nach der ersten Gärung (bis ca. 15 Vol. %) werden die fermentierten Weinsorten in den Weinberg gebracht. Die Weinkellermeister der unteren Faßreihe (Solera) nehmen eine gewisse Weinmenge zum Kauf, die mit dem jungen Tropfen aus der obersten Faßreihe (Criadera) ergänzt wird.

Der Sherry ist daher in der Regel immer eine Cuvée, die zum Teil noch den geringsten Anteil an jahrzehntealten Sherry enthält. Wegen früherer Verkaufsschwierigkeiten haben einige Kellereien ihre alte Ware mit jungen Weinen gewürzt. Dies hat den Vorzug, dass die Kellereien Wein mit dem gleichen Geschmack zubereiten. Die Rebstöcke nutzen, wie bereits gesagt, die kalten Meereswinde, haben aber auch eine ganz spezielle Ausstrahlung.

Einen Überblick über die verschiedenen Sherry-Sorten erhalten Sie hier. Hier können Sie unsere aktuellen Sherrykarten nachlesen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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