Wein

Sherry Arten

Das fertige Sherryglas lässt das Fass immer trocken. Die Sherrys lassen sich in drei Gruppen einteilen. Der letzte Teil sind die cuvierten (gemischten) Sherrys. Sherry kennt die neun Sorten: Fino; Manzanilla; Manzanilla Pasada; Amontilado; Oloroso; Palo cortado; Cream; Pale Cream; und Pedro Ximénez. Diese verschiedenen Typen basieren auf den unterschiedlichen Ausgangsalkoholgehalten und damit auf einer stärkeren oder schwächeren Expression der Hefe.

Die Sherry – Arten und Zeichen

Das enorme Angebot an Sherry – in der Farbgebung von hellem Gelb bis hin zu schwarzen, am Geschmack von trocken bis saftig süss, Namen von San Francisco bis hin zu den Olorososo – macht den Verbraucher (und auch die Gastronomie und den Handel) meist hilflos und ist einer der Gründe, warum das Erzeugnis so schwierig auf dem Weltmarkt ist.

Der spanische Weinklassiker Sherry, der von der trockenen bis zur süßen, von der hellen bis zur dunklen Sorte reicht, ist in den Variationen mit Namen wie z. B. Cremes, Manzanille, Finoso, Olorososo, Palo Créme, Petro, Pedro ximénez und Muskatellers. Dahinter verbirgt sich alles, wie unterscheidet es sich, was haben sie gemein?

Vor der detaillierten Auseinandersetzung mit den Basics, der Herstellung, der Reife und den individuellen Stilen, hier ein Auszug. Die beiden letztgenannten Weine, die hauptsächlich unter ihren Rebsortennamen als Süßwein vermarktet werden, bilden die Basis für alle anderen Sorten. und Olorososos (oxidative Reifung), aus denen alle Sorten von Sherry gewonnen werden.

Bereits nach wenigen Tagen bildet sich spontan eine Schicht Hefe, die den Rotwein vor Oxydation bewahrt und ihm seine typischen Düfte gibt. Beim Olorososos verhindern Sprühungen bis zu 17,5% die Bildung der Stapelhefe, weshalb sie oxydierend ausreifen. Beide Sorten werden dann nach dem so genannten Solarverfahren gereift, das aus mehreren Stufen der Weinlese zusammengesetzt ist.

Aus diesem Grund hat Sherry (mit wenigen Ausnahmen) keine Angaben zum Jahrgang oder bezieht sich auf das Durchschnittsalter des Weins oder das Jahr der Gründung von Solea.

Flavours of Sherry Sherry

Die fertigen Sherrys lassen das Keg immer trocknen. Nur wenn Süßwein (Pedro Été Ximénez) oder Traubenmost hinzugefügt wird, entstehen halbtrockene oder sogar süße Sherrys: die getrockneten werden in den besonders leicht nach Mandel schmeckenden und im Solero-Verfahren seit drei Jahren gereiften, puren, strohgelben finnischen Whisky unterteilt. Er ist ebenfalls ein Flosse, hat aber eine bernsteinfarbene Farbe und erinnert diskret an Haselnüsse und Apfelsinen.

Die klassischen Olorososo haben ein starkes, volles und volles Bukett. Die Farbe des Olorososo ähnelt dem Mahagoniholz und dem Amber. Als Aperitif eignen sich am besten getrocknete Sherry. Er passt gut zu hellem Rindfleisch, dunklen Fischen, Olorososo passt gut zu Wildbret und Dunkelfleisch. Indem man sie mit den Weinen von PetroXimeZ mischt, kann der Sherry gesüßt werden.

Die Weine stammen ausschliesslich aus dem Gebiet von Jéréz und werden aus den übrigen Palomino-Trauben hergestellt, die nicht für die Produktion von Sherry benutzt wurden. Abhängig davon, welcher Sherry mit dem Rotwein verfeinert wird, wird zwischen mittlerem und goldenem Sherry unterschieden. Die erste basiert auf einem Imontillado, die Goldene auf einem Imoroso.

Die halbtrockenen Sherries sind besonders als Aperitif geeignet. Die Creme basiert wiederum auf dem schwereren 0loroso im Gegensatz zum finnischen. Den trockenen Sherry versüsst wiederum der Zusatz von Petroxyménez, der sich auch in der Färbung wiederspiegelt. Aus den Weintrauben der Jerezer Gegend kommt der Rotwein Pédro de la Cruz heraus, wenn sie nicht viel lieber zu Sherry verarbeitet würden.

Die Mahagoni-Weine sind beinahe süßlich und schmecken süsslich. Süsser Sherry wird oft zu Kaffee und Gebäck zubereitet.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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