Wein

Sherry Likörwein

Auf dem Etikett dürfen nur Weine aus der spanischen Region Andalusien die Bezeichnung „Sherry“ tragen. Portwein ist ein Likörwein, der meist rot und in seltenen Fällen auch weiß gepresst wird. Sie basiert ausschließlich auf Likörweinen aus der oxidativen Reifung, insbesondere Oloroso. Die Likörweine werden während der Gärung mit externem Alkohol versetzt. Der Sherry ist ein typisches Getränk aus dem Süden Spaniens.

Sherry: Spanische Likörweine

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Varianten mit unterschiedlicher Süße. Der Sherry ist ein Likörwein und durchläuft einen besonderen Reifeprozess, das Solera-System. Der Sherry ist ein Spanier, ein veredelter Weisswein. Gemäß EU-Recht darf sie nur aus der Gegend des Sherry-Dreiecks kommen. Man unterscheidet zwischen trockenen und milden sowie hellen und dunklen Sherry-Sorten.

Die Sorte ist leicht und hat einen leicht bitteren, milden Nachgeschmack. Ein wenig düsterer und stärker sind die Rebsorten Ammontillado, 0loroso und Médium. Auch die Varietäten Creme und Petro Ximénez, kurz gesagt Petro leum, haben dunklere Farbtöne in roten oder mahagonifarbenen Farbtönen und einen süßlichen Nachgeschmack. Außerdem gibt es einige Sherry-Spezialitäten, die seit vielen Jahren reifen.

Der Sherry mit der Inschrift für „very old Sherry “ muss 20 Jahre gereift sein, während die Bezeichnung für „very old selten Sherry“ und für eine Reifedauer von 30 Jahren steht. Die Trauben von Palmino werden für die Produktion von ca. 95% der Sherry-Sorten genutzt. Die hellen und hellen Weinsorten werden als Finesse, dunkler und kräftiger als der Olorososos eingestuft.

Der Sherry wird hermetisch verschlossen und die Ablagerung beginnt. Dabei wird der Sherry in drei oder mehrreihigen Eichenholzfässern zwischengelagert. Hier ist der aelteste Sherry. Den zweitältesten Sherry gibt es in der Zeile darüber und so weiter, bis der neueste Sherry in die oberste Schicht kommt.

Der Sherry wird aus der unteren Zeile zum Kauf angeboten. Dabei wird die abgezogene Quantität aus der oberen Faßreihe befüllt, die zweite Zeile mit Sherry aus der dritten Faßreihe und so weiter, bis die abgezogene Quantität in der oberen Faßreihe wieder mit neuem Most befüllt wird.

Nicht mehr als 40% des Sherry wird aus jeder Faßreihe genommen. Dabei werden in der tiefsten Reihe von Fässern Sherry aus sehr altem Jahrgang gesammelt. Der Prozess bringt die Qualität der einzelnen Jahrgänge und den speziellen Sherrygeschmack ins Gleichgewicht. Sherry-Flaschen sollten an einem kühlen, trockenen Platz bei ca. 18 Grad Celsius und senkrecht gelagert werden.

Auch nach dem öffnen bleiben die Varietäten nur etwa 10 Tage im Kühlraum. Die Produkte können mehrere Tage offen gelagert werden, Creme und Pédro XXimenez auch mehrere Jahre. Ein Sherry ist je düsterer und alter, desto mehr bleibt er offen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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