Wein

Sherry Port Unterschied

Im Douro-Tal (Provinz Nordportugal) hergestellt. Colheita, kurz Colheita genannt (das Wort bedeutet Ernte in portugiesischer Sprache), sind Häfen aus einem Jahrgang, der vom Portweininstitut als „gut“ anerkannt wird. Portwein und Sherry sind sogenannte Süd- oder Likörweine. Es kommt aus dem Douro-Tal im Landesinneren von Nordportugal. Anders als im Hafen wird Madeira jedoch nach dem Abblättern einer speziellen Wärmebehandlung unterzogen.

Port – Was bedeuten Rubin, OBV oder Brachland?

Doch was bedeutet der Begriff der“ Späte Flasche Vintage“ auf den Aufklebern? Der Hafen hat seinen Name von der Hafenstadt, von der aus er verladen wird: Im Grunde genommen und etwas vereinfachend (und so soll es hier sein) lassen sich Portweine in drei Gruppen einteilen. Es gibt die Rubin-Häfen, die Weißen Häfen und die Tawny-Häfen.

Der Rubin Portwein wird ca. zwei bis drei Jahre in großen Behältern gelagert und dann mit anderen Weinsorten verschiedener Jahrgänge vermischt in der Flasche abgefüllt. Aufgrund der kurzen Lagerzeit und des niedrigen Luftkontaktes in den großen Behältern hat der Rubin noch eine kräftige Rotfärbung (daher sein Name: Rubinrot) und hat einen fruchtigen und leichten Geschmack.

Aus einem erfolgreichen Weinjahrgang kommen besonders gute Tropfen in kleine Barriques, werden auch nach zwei bis drei Jahren ohne Zugabe anderer Sorten abgefüllt und können dann noch viele Dekaden als Jahrgangswein in der Weinflasche ausreifen. Ihr Preis übersteigt den der üblichen Ruby-Ports um ein Mehrfaches.

Weinlese Portwein sollte noch einige Jahre in der Flaschen reifen, um die für das Alter charakteristischen Gerüche auszugleichen. und kommt dann in die Flaschen. Nach dem Abfüllen ist er fertig zum Trinken und entfaltet sich in der Flaschenform nur wenig weiter. Das Aroma soll zwischen den beiden oben erwähnten Häfen liegen.

Im Gegensatz zum Rubin port wird der Portwein mehrere Jahre in Fässern aus Holz gereift. Deshalb der Name: Bräunung. Er reift schnell und bekommt ein trockenes, nussiges Aroma und zum Teil auch seine Bitterstoffe. Vor der Abfüllung werden auch die Häfen aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen gemischt. Der alte Taunus wird in Fässern für wenigstens zehn und bis zu 40 Jahre gelagert.

Besonders in den letzten Jahren werden so genannte Colheita-Häfen erweitert. Dieser Jahrgang wird für einen Zeitraum von sieben Jahren – teilweise mehrere Dekaden – in Fässern gereift und dann abfüllt. Nach dem Abfüllen ist der Port zu trinken und ändert sich nicht mehr wesentlich in der Packungsbecher. Am Weißen Hafen werden nur die weißen Weintrauben gepresst.

Der weiße Portwein kann auch viele Jahre in Fässern aufbewahrt werden.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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